.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Saltatio Mortis
Reviews von Saltatio Mortis
CD Review: Saltatio Mortis - Das schwarze Einmaleins

Saltatio Mortis
Das schwarze Einmaleins


Folk Metal, Mittelalter
5.5 von 7 Punkten
"Früher war alles besser"
CD Review: Saltatio Mortis - Sturm Aufs Paradies

Saltatio Mortis
Sturm Aufs Paradies


Mittelalter
6 von 7 Punkten
"Fleiß zahlt sich eben doch aus"
CD Review: Saltatio Mortis - Wer Wind Saet

Saltatio Mortis
Wer Wind Saet


Folk Metal, Mittelalter
3 von 7 Punkten
"Traurig und düster war das Mittelalter"
Live-Berichte über Saltatio Mortis
Mehr aus den Genres
CD Review: Slartibartfass - Nebelheim

Slartibartfass
Nebelheim


Folk Metal, Pagan Metal, Viking Metal
2.5 von 7 Punkten
"Von 0 auf 2,5 in zwei Alben..."
CD Review: Winterfylleth - The Threnody Of Triumph

Winterfylleth
The Threnody Of Triumph


Black Metal, Folk Metal
4.5 von 7 Punkten
"Es wird kühl"
CD Review: Arkona - Vo Slavu Velikim [Re-Issue]

Arkona
Vo Slavu Velikim [Re-Issue]


Folk Metal, Pagan Metal
6.5 von 7 Punkten
"Russischunterricht III"
CD Review: Saltatio Mortis - Wer Wind Saet

Saltatio Mortis
Wer Wind Saet


Folk Metal, Mittelalter
3 von 7 Punkten
"Traurig und düster war das Mittelalter"
CD Review: Adorned Brood - Kuningaz

Adorned Brood
Kuningaz


Folk Metal, Pagan Metal
5 von 7 Punkten
"Leider bleiben die Hits aus"
CD Review: Sanctuary - Inception

Sanctuary
Inception


US-Metal
Keine Wertung
"Wohl eher für Komplettisten"
CD Review: Immolation - Atonement

Immolation
Atonement


Death Metal
7 von 7 Punkten
"Beängstigend erhaben"
CD Review: Bloodbound - War Of Dragons

Bloodbound
War Of Dragons


Power Metal
5 von 7 Punkten
"Drachen aus Zuckerwatte"
CD Review: Ex Deo - The Immortal Wars

Ex Deo
The Immortal Wars


Melodic Death Metal, Pagan Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Auf dem Höhepunkt"
CD Review: Pyogenesis - A Kingdom To Disappear

Pyogenesis
A Kingdom To Disappear


Alternative, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Tödlicher PowerPop"
Cover von Saltatio Mortis -- Manufactum III
Band: Saltatio Mortis Homepage Saltatio Mortis bei Facebook Metalnews nach 'Saltatio Mortis' durchsuchenSaltatio Mortis
Album:Manufactum III
Genre:Akustik, Mittelalter
Label:Napalm Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:05.04.13
CD kaufen:'Saltatio Mortis - Manufactum III' bei amazon.de kaufen
Share:

"Die letzten Spielmänner?"

Der Titel sagt es bereits aus. „Manufactum III“ ist der dritte Teil der Live-Alben, die SALTATIO MORTIS in den letzten Jahren aufgenommen und unters Volk geworfen haben. Wieder wird mittelalterliche Spielkunst dargeboten, diesmal vom Mittelaltermarkt Hamburg-Öjendorf.

Wer SALTATIO MORTIS auf eben solchen Mittelaltermärkten erleben durfte, weiß von vornherein, was auf ihn zukommt. Die Band zeigt sich von ihrer besten Seite und liefert eine klasse Nummer nach der anderen aus ihrem Repertoire ab. Im Gegensatz zu vielleicht manch anderen Kollegen der Zunft treiben sich diese Gesellen immer noch bevorzugt auf besagten Märkten herum, quasi back to the roots. Das nimmt man ihnen auch auf Konserve ab. Da wird dann schon mal über die eine oder andere Fehlerquelle hinweg gesehen, beziehungsweise gehört. Geschuldet sei dies dem einen oder anderen Becher Met, der auf solchen Events nun mal gern fließt. Was den Unterhaltungswert allerdings keinesfalls schmälert, im Gegenteil. Eben jenen Unterhaltungswert haben vor allem auch die mit teils bissigen Humor bestückten Ansagen von Lasterbalk, der zwischen den Songs kleine Geschichten zu erzählen vermag. Einige der besagten Songs dürften manch eifrigen CD Käufer ziemlich fremd sein, handelt es sich doch um Unplugged-Material, das in dieser Form bisher noch nicht veröffentlicht wurde. Allein deshalb lohnt sich auch die Anschaffung von „Manufactum III“ allemal.

Der Hörer kann sich außerdem auf Bandklassiker wie „Der letzte Spielmann“, „Eulenspiegel“ oder „Salome“ [allerdings ohne DORO PESCH] erfreuen. Mögen die Studioalben von SALTATIO MORTIS mittlerweile einem breiteren Publikum zugänglich sein als es die akustische mediviale Variante vermag. Aber in diesen Momenten, beim Hören solcher Alben wie den „Manufactum“-Geschichten, wird einem der Ursprung der Musik, die wahrlich nicht jedermanns Geschmack ist, auf wunderbare Art ins Wohnzimmer oder ins Auto oder wohin auch immer transportiert. Das kann zwar die wahrhaftige Live-Erfahrung nicht ersetzen, wohl aber eine gewisse Neugier wecken. Jetzt, wo der Frühling sich endlich durchzusetzen scheint, steigt dank „Manufactum III“ zumindest meine Vorfreude auf die mittelalterlichen Spektakel immens an.

Trackliste:
01. Intro MMXII ([ive]
02. Veitstanz [live]
03. Der letzte Spielmann [Akustik-Version] [live]
04. La Ride [live]
05. Salome [Akustik-Version] [live]
06. Charybdis [live]
07. Pirates Life [live]
08. Scylla [live]
09. Russe [live]
10. Nach Jahr und Tag [Akustik-Version) [live]
11. Fiat Lux [Akustik-Version] [live]
12. Eulenspiegel [Akustik-Version] [live]
13. Saltatio Mortis MMXII [live]
14. Saltarello [live]
15. Wieder unterwegs [Akustik-Version] [live]
Spielzeit: 01:05:54

Line-Up:
Alea der Bescheidene - Vocals, Folk Instruments, Bagpipes
Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein - Vocals, Folk Instruments, Bagpipes
Luzi das L - Bagpipes
Bruder Frank - Gitarre, Bass, Contrabass, Chapman Stick
El Silbador - Marktsackpfeifen, Schalmeien, Pipes
Till Promill - Gitarre
Jean Méchant, genannt der Tambour - Drums, Percussion, Vocals
Lasterbalk der Lästerliche - Drums, Percussions

Frank Wilkens [Fränky]
29.03.2013 | 16:41
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin