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Cover von Sanctuary -- Inception
Band: Sanctuary Homepage Sanctuary bei Facebook Metalnews nach 'Sanctuary' durchsuchenSanctuary
Album:Inception
Genre:US-Metal
Label:Century Media
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:24.02.17
CD kaufen:'Sanctuary - Inception' bei amazon.de kaufen
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"Wohl eher für Komplettisten"

Kurz nach seinem Ausstieg bei den Progressive Metallern NEVERMORE reaktivierte Frontmann Warrel Dane seine Ur-Band SANCTUARY. Deren Comeback-Album „The Year The Sun Died“ kam überraschend gut an, allerdings wurde es im Anschluss wieder recht still um die U.S. Metaller. Fans dürften sich freuen, dass die Truppe mit „Inception“ eine neue Platte auf den Markt wirft. Wer hier jedoch ein neues SANCTUARY-Album erwartet, ist auf dem Holzweg, denn die Band hat hier lediglich die Demo-Aufnahmen zu ihrem Erstlingswerk „Refuge Denied“ entstaubt.

Weil es sich bei „Inception“ quasi um die „Version 0.5“ von „Refuge Denied“ handelt, ist es kaum verwunderlich, dass die Platte etliche Songs enthält, die sich auch auf dem heute legendären SANCTUARY-Debüt wiederfinden. Genau genommen sind von den neun Songs sogar nur zwei Nummern bisher unveröffentlicht geblieben. Das ist zum einen der Opener „Dream Of The Incubus“, bei dem es sich – voll am Puls seines Entstehungszeitalters – um einen recht anspruchsvollen U.S. Metal-Song der alten Schule handelt, der nicht selten an Zeitgenossen wie HEXX oder HELSTAR erinnert. Der zweite bisher ungehörte Song ist eine Nummer namens „I Am Insane“, bei der es sich um einen ziemlich straighten Heavy Metal-Song handelt, der vornehmlich mit einem markanten Mainriff punkten kann. Und genau hier liegt auch der Charme von SANCTUARY im Allgemeinen und von „Inception“ im Speziellen: Nicht nur die beiden „neuen“ Nummern zeigen, dass die NEVERMORE-Vorläuferband bei Weitem nicht so verkopft und abgehoben agierte, wie es Frontmann Warrel Danes spätere Arbeitgeber taten. Fans von „Refuge Denied“ wissen natürlich, dass Nummern wie „Battle Angels“, „Ascension To Destiny“ oder auch „Veil Of Disguise“ durchaus komplex ausfallen, allerdings ist das Material von SANCTUARY stets im traditionellen U.S. Metal verwurzelt und damit weitaus zugänglicher als selbst der eingängigste NEVERMORE-Song. Obendrein verläuft der Gesang von Mr. Dane hier größtenteils innerhalb recht geordneter Bahnen und fällt damit nicht annähernd so nervtötend aus wie in seiner späteren Schaffensphase – nicht zuletzt, weil sich der Mann hier das Gejammer spart und dafür oftmals atemberaubende Screams zur Schau stellt. Und weil das Material von Produzent Chris „Zeuss“ Harris, der auch schon mit QUEENSRYCHE oder HATEBREED arbeitete, restauriert wurde, klingt „Inception“ auch fast genauso gut wie „Refuge Denied“ - Respekt. Allerdings dürfte diese Demo-Ansammlung höchstens für beinharte Fans wirklich den Vollpreis wert sein – die beiden neuen Songs sind zwar nicht schlecht, rechtfertigen aber kaum den Preis eines regulären Albums und jeder, der „Refuge Denied“ kennt, wird hier nur wenig neues erleben. Alle Neueinsteiger sollten sich ohnehin erstmal das SANCTUARY-Debüt besorgen, weil sie sonst zugunsten von „Dream Of The Incubus“ und „I Am Insane“ auf großartige Nummern wie „Sanctuary“ und „Termination Force“ verzichten müssten. Ein Pluspunkt ist jedoch, dass das Booklet von „Inception“ allerhand Liner Notes, bisher unveröffentlichte Fotos und Skizzen aus der SANCTUARY-Mottenkiste zu bieten hat. Ob das den Preis rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden.

Mit „Inception“ schaffen es SANCTUARY zweifelsohne, sich zweieinhalb Jahre nach ihrer Comeback-Platte wieder ins Gespräch zu bringen. Allerdings hätte es vermutlich auch gereicht, die beiden neuen Songs, welche die Truppe in ihrem Demo-Safe gefunden hat, als Bonustracks auf ihr nächstes reguläres Album zu packen. So dürfte der Anreiz relativ gering sein, sich fast sämtliche Songs von „Refuge Denied“ mit neuem Cover und leicht verändertem Sound ein zweites Mal ins Regal zu stellen. SANCTUARY-Jünger und Underground-Komplettisten schlagen natürlich trotzdem zu.

Trackliste:
01. Dream Of The Incubus
02. Die For My Sins
03. Soldiers Of Steel
04. Death Rider / Third War
05. White Rabbit [JEFFERSON AIRPLANE-Cover]
06. Ascension To Destiny
07. Battle Angels
08. I Am Insane
09. Veil Of Disguise
Spielzeit: 00:24:16

Line-Up:
Warrel Dane - Vocals
Lenny Rutledge - Guitar
George Hernandez - Bass
Dave Budbill - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
24.02.2017 | 00:37
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