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Album:Fly To The Sun
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Metal Heaven
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:18.01.08
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"Rockt das Fleisch aus dem Schnitzel!"

Wenn ich niederträchtig wäre, hätte ich schon längst wilde Diskussionen über das Label Metal Heaven führen müssen. Live sind die Bands zwar alle ganz nett, aber für mich bedeuteten Veröffentlichungen von Truppen des Vertriebs generell traditionelle Standartkost, die zwar gut gespielt, aber schon zu oft gehört wurde. Umso überraschter war ich, als ich mit SANDALINAS nach vierjähriger Redaktionszeit die erste CD von Metal Heaven bekommen hab, die mich wirklich vollkommen begeistern kann. Dabei klingt die Scheibe auf dem Papier noch vollkommen gewöhnlich: Ne Mischung aus Hard Rock und Heavy Metal, gesichtsloses Cover und diverse Gaststars - nichts was man nicht auch von etlichen anderen Promoschreiben kennt.

Der große Unterschied ist, dass Bandkopf Jordi Sandalinas nicht nur ein begnadeter Gitarrist und IRON MAIDEN-Fan ist, sondern auch sehr lange Klavier gespielt hat. Das macht sich natürlich immens in der Kompositionsweise bemerkbar, denn wo andere Bands einfach nur simple Powerchords riffen, sind die Akkordstrukturen bei SANDALINAS wahnsinnig clever ausgefeilt und beispielhaft auf den Punkt gebracht. Zugleich ist aber auch die Gitarrenarbeit wegweisend, denn nicht nur dass über fast jedem Riff ein ohrwurmiges Leadlick steckt, der Spanier hat es sich auch nicht nehmen lassen, jeden Song mit nem richtig coolen Solo abzusegnen. Zwar kann man dem Projekt daher zurecht attestieren, es würde sich eigentlich nur um eine Ein-Mann-Band handeln, und der großartige Sänger Rick Altzi [AT VANCE] würde nicht den ihm gebührenden Raum bekommen, aber zugleich sprechen die oft klischeefremden und instrumentalverliebten Songstrukturen für die Spielfreude und den Experimentiergeist von SANDALINAS. Beste Beispiele sind hierfür die herrlichen Nummern "Fly To The Sun" und "No Matter What", die fern aller stumpfen Hard Rock Klischees rocken und trotzdem keinen Traditionalisten enttäuschen sollten. Doch auch klassische Stampfer wie "Bad Dreams" oder das cool geriffte "As The Rain Falls" funktionieren wunderbar und wollen wohl offenbaren, wie AC/DC geklungen hätten, wäre Angus Young ein Keyboarder gewesen. Selbst die obligatorische Schlussballade "Seasons In The Sand" tappt in kein Klischee und kann voll und ganz überzeugen.

Normalerweise sind Metal Heaven Platten für mich Garanten dafür, dass ich mir sie nicht lange anhören muss und im Prinzip schon vor dem ersten Ton das Review schreiben könnte. Hier ging der Plan allerdings nicht auf: "Fly To The Sun" hat sich dermaßen in meinem CD-Player festgeschraubt, dass ich jeden Rezensionszeitplan vergessen kann. Wer fröhlichen Hard Rock, ausgefeilte Harmonielehre oder gut gelaunte Soli mag, muss hier definitiv zuschlagen!

Trackliste:
01. Fly To The Sun
02. Never Seen Before
03. Bad Dreams
04. Back From The Light
05. No Matter What
06. As The Rain Falls
07. Double Cross
08. Ring Of Fire
09. The Wrong Side Of Me
10. Shadows In The Rain
11. The Healer Talks
12. Seasons In The Sand
Spielzeit: 00:47:44

Line-Up:
Jordi Sandalinas - Gitarre
Rick Altzi - Gesang
Mick Cervino - Bass
Elias Holmild - Keyboard
Patrick Johansson - Schlagzeug
Frederik Pankalla [Fell]
14.02.2008 | 09:31
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