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Cover von Santa Cruz -- Screaming For Adrenaline
Band: Santa Cruz bei Facebook Metalnews nach 'Santa Cruz' durchsuchenSanta Cruz
Album:Screaming For Adrenaline
Genre:Heavy Metal, Sleaze Rock
Label:Spinefarm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.04.13
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"Gelungene Sleaze-Umschau"

Wie seit LOST SOCIETY hinlänglich bekannt, macht Finnland der U.S.-Westküste in Sachen Musik neuerdings ordentlich Konkurrenz. So auch die aus dem schönen Helsinki stammenden Sleaze Rocker SANTA CRUZ, die sich mit ihrem Debüt „Screaming For Adrenaline“ so kalifornisch anhören, als seien sie nie einen Schritt aus Los Angeles herausgekommen, sondern hätten ihre kompletten musikalischen Werdegang auf dem Sunset Strip Mitte der 80er absolviert.

Im eröffnenden Titeltrack rangieren die Finnen bereits irgendwo zwischen stilbildenden MÖTLEY CRÜE und GUNS N ROSES mit leicht punkigem Einschlag und auch im weiteren Verlauf von „Screaming For Adrenaline“ soll sich zeigen, dass SANTA CRUZ getreu ihrem Namen knietief im kalifornischen Sleaze Rock bzw. –Metal der 80er verwurzelt sind. Im folgenden „Anthem For The Young ’n’ Restless“ geht die Truppe mit ebenso fetten wie bluesigen Riffs dann eher in die Richtung früher XYZ, was ihr allerdings ebenso gut zu Gesicht steht, wobei sich Frontmann Archie stets irgendwo zwischen einem weniger nervtötenden Vince Neil und Axel Rose bewegt. Dazu gibt es dann noch gar nicht mal so unspektakuläre Leadgitarren, die allerdings nie den Songs als Ganzes entgegen wirken und fertig ist eine herrlich ungestüme Sleaze Rock-Melange, die sich munter durch 25 Jahre Musikgeschichte spielt und so gerade bei alteingesessenen Genre-Jüngern für helle Freude sorgen dürfte. Natürlich sind die Songs auf „Screaming For Adrenaline“ dabei alle reichlich einfach gestrickt, allerdings fallen sie dank durchweg eingängiger Mitsing-Refrains und einer gehörigen Portion authentischer Rotzigkeit auch ziemlich effektiv aus. Auch mit der gerade auf derartigen Genre-Huldigungen oft vermissten Abwechslung haben die SANTA CRUZ ganz offensichtlich kein Problem, denn das Debüt der Finnen bietet dank eines breiten Spektrums an Einflüssen, zu denen alles von BON JOVI bis eben XYZ zu gehören scheint, in der hier zur Verfügung stehenden Dreiviertelstunde alles von treibenden Uptempo-Nummern bis hin zu stadiontauglichen Midtempo-Liebeserklärungen. Sehr viel Eigenständigkeit bleibt dank der genannten Faktoren natürlich nicht übrig, denn zum einen hört man den Jungs aus Helsinki in Songs wie „Sweet Sensation“ oder auch „High On You“ die genannten Vorbilder mit jedem Ton an und zum anderen macht die Band auch keinerlei Hehl daraus, dass sie mit „Screaming For Adrenaline“ bestrebt ist, erfolgreichen wie etwa Kollegen CRASHDIET nachzueifern – zur Verteidigung der Finnen sei allerdings gesagt, dass sie auf „Screaming For Adrenaline“ weitaus unverbrauchter als die schwedische Konkurrenz auf ihrem letzten Album klingen. Und wie schon zur Glanzzeit ihrer Musikrichtung üblich, haben sich auch SANTA CRUZ die passende Breitwand-Produktion zu ihrer Platte geleistet, weshalb ihr Debüt klanglich äußerst positiv an spätere RATT erinnert.

Mit ihrem Debüt liefern SANTA CRUZ eines der besten Beispiele dafür, was passiert, wenn die Glam Rock-Formel der späten 80er bzw. frühen 90er möglichst intakt ins 21. Jahrhundert transponiert wird. „Screaming For Adrenaline“ ist ein frisches und ungestümes Album geworden, das nahe legt, dass es auch in der „zweiten Reihe“ noch Sleaze Rocker gibt, die es mit den Genre-Spitzenreitern CRASHDIET und HARDCORE SUPERSTAR aufnehmen können. Antesten!

Trackliste:
01. Screaming For Adrenaline
02. Anthem For The Young 'n' Restless
03. Relentless Renegades
04. Sweet Sensation
05. Nothing Compares To You
06. High On You
07. Let's Get The Party Started
08. Alive
09. Lovin' You [Is Just For Playing]
10. Aming High
11. Let Me [Lay My Love On You]
Spielzeit: 00:44:46

Line-Up:
Archie - Vocals, Guitar
Johnny - Guitar
Middy - Bass
Taz - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
21.04.2013 | 10:21
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