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Cover von Saphena -- Das Ende einer Wahrheit
Band: Saphena Homepage Saphena bei Facebook Metalnews nach 'Saphena' durchsuchenSaphena
Album:Das Ende einer Wahrheit
Genre:Metalcore, Modern Metal
Label:Whirlwind Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:15.10.10
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"Brutal"

Der Bandname SAPHENA klingt wahrlich eher nach einer durchschnittlichen Gothic-Kapelle als nach wirklich brutalem und brachialem Metal. Schöngeistig ist hier abgesehen von wenigen melodischeren Momenten gar nichts: Hier wird gehackt, geschrien und gerifft – meistens verpackt in nicht gänzlich unkomplexe Songstrukturen. Man kann das, was SAPHENA auf "Das Ende einer Wahrheit" fabrizieren, dank einiger Breakdowns und Riffs Metalcore schimpfen oder aber passender als modernen, harten, zeitweise progressiven und atmosphärischen Metal bezeichnen und so das böse M-Wort nicht bemühen.

Leider legen sich SAPHENA trotz gutem Willen zwei Steine in den Weg: Stellenweise monodimensionales, ausuferndes Songwriting und eine wirklich merkwürdige Produktion, die zwar auf eine gewisse Art Härte transportiert, aber alle Feinheiten unter sich begräbt und auf Dauer alles Gehörte wie einen unschönen Matsch erscheinen lässt. Sänger Andreas Herrmann ist stellenweise so weit hinten im Mix gelandet, dass er wirklich Probleme zu haben scheint, gegen diese Soundwände anzuschreien. Das muss doch weh tun! Und so ist "Das Ende einer Wahrheit" zwar ein Album, das man respektiert, weil SAPHENA Wege beschreiten, die noch längst nicht ausgetrampelt sind, sich aber nur ungern anhört, weil es jedes Mal ein Kampf ist, gegen diesen Soundberg anzutreten. Das klingt letztlich positiver als es gemeint ist. Andere Alben ähnlicher Gattung motiveren dazu während des Hörens zu leiden, "Das Ende einer Wahrheit" nicht. Zumindest nicht genug. Interessant, aber das war es auch schon. Wahrscheinlich ist es auch von Vorteil, dass man von den Lyrics nur Wortfetzen und Fragmente mitbekommt. So umgehen SAPHENA, dass man sie aus Prinzip wegen der deutschen Texte ignoriert. Das, was Herr Herrmann so darbietet, ist meistens jedenfalls nicht zweifelsfrei als Deutsch zu identifizieren.

Man muss SAPHENA eines lassen: Sie sind originell. Manche Momente erinnern zwar an andere Bands [z.b. "Ohnmacht" an MESHUGGAH], aber prinzipiell stehen sie allein auf weiter Flur. Das ist bewundernswert. Andererseits will man ihnen nicht freiwillig zuhören. Und das ist schade.

Trackliste:
01. Das Ende deiner Allmacht
02. Ich sehe mich
03. Mehr als einen
04. Golden
05. Das Erbe
06. Bis zuletzt
07. Atme Licht
08. Ohnmacht
09. Deine Stimme
10. Die Last meiner Welt
Spielzeit: 00:53:03

Line-Up:
Andreas Herrmann – Vocals
Robert Kunz – Guitar
Joki Schaller – Bass
Axel Kunz – Drums
Michael Siegl [nnnon]
17.10.2010 | 19:25
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