.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Sarke
CD Review: Sarke - Bogefod

Sarke
Bogefod


Black 'n Roll, Black/Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Schaurig schönes Untoten-Epos"
CD Review: Sarke - Aruagint

Sarke
Aruagint


Black Metal, Doom Metal, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Oldschool, die dritte!"
CD Review: Sarke - Vorunah

Sarke
Vorunah


Black Metal, Heavy Metal, Rock'n'Roll
6 von 7 Punkten
"Schlicht und einfach cool!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Gloomball - The Distance

Gloomball
The Distance


Alternative, Hard Rock, Modern Metal
5.5 von 7 Punkten
"Erfrischender Einstieg"
CD Review: Crucified Barbara - The Midnight Chase

Crucified Barbara
The Midnight Chase


Hard Rock, Heavy Metal, Sleaze Rock
4.5 von 7 Punkten
"Flucht durch die Nacht oder: Hennen rennen"
CD Review: Coffins - The Fleshland

Coffins
The Fleshland


Crust, Death Metal, Doom Metal
6 von 7 Punkten
"Widerlich genug für die Ekel-Haft!"
CD Review: Sebastian Bach - Kicking & Screaming

Sebastian Bach
Kicking & Screaming


Hard Rock
4.5 von 7 Punkten
"Zeitgemäßer Hard Rock-Snack"
CD Review: Boris With Merzbow - Gensho

Boris With Merzbow
Gensho


Ambient, Avantgarde/Electronica, Doom Metal, Experimental, Noise Rock
5 von 7 Punkten
"Phonetische Sinneswahrnehmungen"
CD Review: Diabulus In Musica - Dirge For The Archons

Diabulus In Musica
Dirge For The Archons


Female Fronted, Symphonic / Epic Metal
4.5 von 7 Punkten
"Im sicheren Fahrwasser"
CD Review: Blueneck - The Outpost

Blueneck
The Outpost


Alternative, Ambient, Post Rock
6 von 7 Punkten
"Wahnsinnig vielschichtig"
CD Review: Devilment - II – The Mephisto Waltzes

Devilment
II – The Mephisto Waltzes


Dark Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Der Teufel bittet wieder zum Tanz"
CD Review: Metallica - Hardwired... To Self-Destruct

Metallica
Hardwired... To Self-Destruct


Heavy Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Wut und Stagnation"
CD Review: Sahg - Memento Mori

Sahg
Memento Mori


Doom Metal, Stoner Rock
4 von 7 Punkten
"Keine neuerliche Offenbarung"
Cover von Sarke -- Oldarhian
Band: Sarke Homepage Sarke bei Facebook Metalnews nach 'Sarke' durchsuchenSarke
Album:Oldarhian
Genre:Black Metal, Doom Metal, Hard Rock
Label:Indie Recordings
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.04.11
CD kaufen:'Sarke - Oldarhian' bei amazon.de kaufen
Share:

"Oldschool-Gebräu, Teil 2!"

"Aufgrund großen Erfolgs verlängert", so könnte man den Umstand eines zweiten SARKE-Albums wohl erklären. Oder natürlich auch damit, dass TULUS- und KHOLD-Schlagzeuger Sarke, kaum dem Schlagzeughocker entronnen, vor Kreativität geradezu überschäumt.

Spaß scheinen zumindest alle Beteiligten reichlich zu haben, denn nachdem der Erstling "Vorunah" noch in der Hauptsache durch das Trio Sarke, Hunstad [EL CACO, AUTOPULVER] und Nocturno Culto [DARKTHRONE] umgesetzt wurde, hat man für den Nachfolger "Oldarhian" kurzerhand die Livebesetzung mit ins Studio geschleppt. Sonst hat sich eigentlich nichts geändert. Die Einflüsse liegen nach wie vor bei BLACK SABBATH, allerhand obskurem Proto-Metal der 70er und frühen 80er, etwas Doom und dem Black Metal der 90er. Das allein schon durch den unverkennbaren Gesang von Nocturno Culto Erinnerungen an DARKTHRONE wach werden müssen, ist klar – aber Schwarzwurzelfanatiker sollten "Oldarhian" dennoch mit Vorsicht gegenübertreten. Denn SARKEs Musik folgt im Wesentlichen derselben Logik wie DARKTHRONE seit "The Cult Is Alive", auch wenn hier der Fokus eindeutig stärker auf prägnante Riffs und Groove gelegt wird als auf den Punk- und Räudefaktor. Wer außerdem mit den Ergüssen von KHOLD vertraut ist, wird sowohl in schnelleren Songs wie "Flay The Wolf" als auch schleichenden Stampfern vom Schlage "Captured" und "Novel Dawn" schnell Gemeinsamkeiten entdecken. Das SARKE nach Angabe ihres Hauptakteurs in erster Linie dazu dienen, Musik als Tribut an die eigenen Wurzeln zu kreiren, lässt sich anhand von "Oldarhian" ebenfalls ausgezeichnet nachvollziehen. Denn tatsächlich klingen etliche Riffs und Soli wie Verneigungen vor den Klischees "böser Rockmusik" seit den letzten 40 Jahren. Den Raben schießt hier "Captured" ab, welches neben simplen, effektiven Keyboardmelodien in Horrorsoundtrack-Manier auch noch mit einem Glockensample, schön unsauber im Offbeat platziert, gesegnet ist.

Wer SARKE anhand dessen musikalische Unbedarftheit vorwerfen will, hat allerdings erstens nicht auf die alles andere als eindimensionale Gitarren- und Rhythmusarbeit gehört, sondern vermutlich auch die letzten Alben von DARKTHRONE nicht verstanden. "Oldarhian" feiert vierzig Minuten lang ebenso gewitzt wie authentisch die grimmige Seite des Rock'n'Roll – das Album macht einfach Laune. Schade, dass nicht noch ein paar mehr astreine Hits wie "Pessimist", "Flay The Wolf" und "The Stranger Brew" dabei sind.

Trackliste:
01. Condemned
02. Pilgrim Of The Occult
03. Pessimist
04. Passage To Oldarhian
05. Flay The Wolf
06. Captured
07. Paradigm Lost
08. Novel Dawn
09. Burning Of The Monoliths
10. The Stranger Brew
Spielzeit: 00:40:48

Line-Up:
Steinar Gundersen - Gitarre
Sarke - Bass
Nocturno Culto - Gesang
Anders Hunstad - Keyboards
Cyrus - Gitarre
Asgeir Mickelson - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
12.05.2011 | 15:07
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin