.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Hanging Garden - If I Was A Soldier [EP]

Hanging Garden
If I Was A Soldier [EP]


Dark Metal, Doom Metal
Keine Wertung
"Kurz und knapp"
CD Review: Leichenwetter - Klage

Leichenwetter
Klage


Dark Metal, Gothic, Gothic Metal
3 von 7 Punkten
"Gutes Konzept, aber Abzüge in der B-Note"
CD Review: Porta Nigra - Fin De Siècle

Porta Nigra
Fin De Siècle


Avantgarde, Black Metal, Dark Metal, Doom Metal
4.5 von 7 Punkten
"Respektabler Einstand"
CD Review: Black Sun Aeon - Routa

Black Sun Aeon
Routa


Dark Metal, Doom Metal, Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"Winter - jetzt auch für den Sommer zuhause!"
CD Review: Borealis - Purgatory

Borealis
Purgatory


Dark Metal, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Kanadische Wertarbeit"
CD Review: Me And That man - Songs Of Love And Death

Me And That man
Songs Of Love And Death


Country Rock, Retro Rock
4 von 7 Punkten
"Nergal auf Experimentierkurs"
CD Review: Invidia - As The Sun Sleeps

Invidia
As The Sun Sleeps


Alternative, Hard Rock, Modern Metal
3.5 von 7 Punkten
"Eine Supergroup macht automatisch kein super Album"
CD Review: Iced Earth - Incorruptible

Iced Earth
Incorruptible


Power Metal, US-Metal
5 von 7 Punkten
"Gewohnt und doch ganz anders"
CD Review: Antichrist - Sinful Birth

Antichrist
Sinful Birth


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Räudig, ranzig, rabiat"
CD Review: Primal Fear - Angels Of Mercy - Live In Germany [CD+DVD]

Primal Fear
Angels Of Mercy - Live In Germany [CD+DVD]


Heavy Metal
4 von 7 Punkten
"Heimspiel mit Stolpersteinen"
Cover von Saturnus -- Saturn In Ascension
Band: Saturnus Homepage Saturnus bei Facebook Metalnews nach 'Saturnus' durchsuchenSaturnus
Album:Saturn In Ascension
Genre:Dark Metal, Doom Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.11.12
CD kaufen:'Saturnus - Saturn In Ascension' bei amazon.de kaufen
Share:

"Rückkehr an die Spitze"

Es liegt wahrscheinlich nicht nur am Wetter, dass die Praxen der Psychologen des Landes derzeit mit Massen von sonst so unbeschwerten und mit sonnigen Gemütern ausgestatteten Blumenkindern überfüllt sein könnten, möglicherweise kamen sie auch einfach mit „Saturn In Ascension“, dem ersten Album von SATURNUS nach sechsjähriger Abstinenz, in Berührung und verstehen nun einfach die Welt nicht mehr.

Denn Positivität vermochten die Dänen, die im kommenden Jahr auch schon ihr zwanzigstes Bandjubiläum begehen, bekanntlich noch nie zu vermitteln – und wollten sie auch nie. Ihre Themen sind Tod, Trauer und Verlust und die Musik klingt dementsprechend düster und bedrückend. Das war schon auf den drei ersten Alben so [wobei an dieser Stelle noch mal ausdrücklich auf den vorzüglichen, direkten Vorgänger „Veronika Decides To Die“ hingewiesen sei] und daran hat sich erwartungsgemäß auch auf der neuesten Scheibe nichts geändert. Die Variabilität bewahren sich SATURNUS in erster Linie durch das relativ stete Wechselspiel zwischen [im positiven Sinne] zähen, ausufernden Doom-Epen in der Tradition von MY DYING BRIDE [„Litany Of Rain“, „Wind Torn“, „Mourning Sun“, „Forest Of Insomnia“ und „Between“] und wunderschönen, zerbrechlich melancholischen Akustikballaden [das herausragende „A Lonely Passage“ und „Call Of The Raven Moon“], bei denen Frontmann Thomas A.G. der Stimmung entsprechend zwischen doomigen Death-Grunts und atmosphärischem Sprechgesang hin und her pendelt. Etwas aus der Reihe fällt da eigentlich nur das ungewohnt „schnelle“ und irgendwo poppige Albumhighlight „A Fathers Providence“, dass sehr stark an PARADISE LOST, circa „Draconian Times“ erinnert, sowie das völlig deplatzierte, neu aufgenommene „Limbs Of Crystal Clear“, ein Demo von 1994, das als Bonustrack für das limitierte Digi und die Doppel-LP herhalten muss und den schönen Fluss des eigentlichen Albums empfindlich stört – speziell auch aus soundästhetischen Gründen.

Mit „Saturn In Ascension“ beweisen SATURNUS, dass sie auch nach sechsjähriger Abwesenheit immer noch zur absoluten Speerspitze des Dark/Death/Doom Metal-Sektors zählen. Acht tiefschwarze Songs, die verschiedene Facetten der dunklen Seite der Welt, äh, beleuchten, bilden ein wunderbares Herbst- und Winteralbum, das die Vorfreude auf die für das kommende Jahr angekündigte Tour, sowie das nächste, für 2018 zu erwartende, Album schürt. Lediglich die Tatsache, dass der Bonustrack qualitativ enorm abfällt, verpasst dem starken Album einen kleinen Kratzer.

Trackliste:
01. Litany Of Rain
02. Wind Torn
03. A Lonely Passage
04. A Fathers Providence
05. Mourning Sun
06. Call Of The Raven Moon
07. Forest Of Insomnia
08. Between
09. Limbs Of Crystal Clear
Spielzeit: 01:14:32

Line-Up:
Thomas A.G. - Vocals
Henrik Glass - Drums
Mattias Svensson - Guitar
Rune Stiassny - Guitar, Keyboard
Brian Pomykala Hansen - Bass
Timo Beisel [kaamos]
02.12.2012 | 22:59
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin