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Album:The Age Of Nero
Genre:Black Metal, Rock'n'Roll
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.11.08
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"Liebte Nero den Groove?"

Eine der wichtigsten und bekanntesten Black Metal Bands, die Norwegen je hervorgebracht hat, meldet sich dieses Jahr mit ihrem neuen Machwerk „The Age Of Nero“ zurück. In letzter Zeit spalten Satyr und Frost mit ihrem groovigen Black Metal die Fangemeinschaft. Haben sich schon einige ihrer ursprünglichen Fans seit dem Album „Rebel Extravaganza“ abgewendet, konnten andere wiederum noch weniger mit dem neuen Stil viel anfangen. Auf der anderen Seite haben SATYRICON aber zahlreiche neue und aufgeschlossenere Fans gefunden, denn ihre Musik wurde niemals schlechter sondern lediglich anders. Und Veränderung ist einmal generell immer neutral. Aber, dass gerade im Black Metal Bereich ist eine Entwicklung nicht immer gern gesehen wird, dass dürfte allgemein bekannt sein. Was also darf man sich dieses Mal auf „The Age Of Nero“ erwarten? Gibt es vielleicht eine Rückbesinnung auf alte Zeiten?

Wenn man sich Songtitel wie „Commando“, „Last Man Standing“ und „Die By My Hand“ ansieht, zweifelt man daran, dass man die in die kalte Natur Norwegens entführt wird. Und in der Tat haben wir hier kein „Dark Medieval Times“ oder „The Shadowthrone“ vor uns. Vielmehr ist „The Age Of Nero“ die konsequente Weiterentwicklung von „Now, Diabolical“ und „Volcano“. Das Album groovt, es rockt und es lädt zum Headbangen ein. Live wird diese Scheibe auf jeden Fall mächtig abgehen. Satyr klingt rau und böse wie immer, wenn er uns seine Texte um die Ohren schleudert. Über das Drumming von Frost muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren, man weiß, zu was dieser Mann in der Lage ist. Bei SATYRICON darf er allerdings nicht einfach nur prügeln, sondern muss die Drums doch sehr mit Bedacht einsetzen. Die Tracks wirken sehr treibend, auch wenn sie durchaus relativ häufig im Mid-Tempo angesiedelt sind. Das Lied „My Skin Is Cold“ kennt man schon von der, im Voraus veröffentlichten, EP. Die Version auf dem Album wurde allerdings noch etwas verändert und klingt jetzt noch dreckiger, was den Song zu einem Highlight des Albums macht. Überhaupt klingt die ganze Scheibe noch rotziger und roher als der Vorgänger „Now, Diabolical“. Vielleicht doch wieder ein Schritt zurück in alte, rohe Black Metal Tage? Nur bedingt. Wenn man sich zum Beispiel „Die By My Hand“ anhört, dann kann man sogar einen Chor heraushören und das ist doch recht ungewöhnlich. Dieser fügt sich allerdings sehr gut in den sieben Minuten langen Song ein und verleiht ihm noch zusätzlich an Klasse. Satyr scheint immer wieder neue Ideen zu haben und versucht sie zu verwirklichen. Auch wenn ich sagen muss, dass gewisse Tracks sicher auch auf „Now, Diabolical“ hätten stehen können. Die Produktion ist natürlich großartig geworden, nicht umsonst ist man dafür in ein Studio nach Los Angeles gegangen. Die Gitarrenparts sind auch sehr gut gespielt und man merkt, dass hier ein erfahrener Mann am Werk ist. Was also fehlt, um dieses Werk zu einem Überhit zu machen? „The Age Of Nero“ schafft es dieses Mal leider nicht ganz diese typische, düstere Atmosphäre aufzubauen, die man an SATYRICON so schätzt. Stattdessen stehen jetzt sicher der Groove und die coolen Riffs an erster Stelle. Dies ist sicherlich keine schlechte Sache, aber manche Fans könnte die Atmosphäre durchaus vermissen.

Was bleibt mir am Ende noch zu sagen? SATYRICON haben wieder einmal ein tolles Album abgeliefert, welches wahrscheinlich noch mehr gefeiert werden würde, wenn es nicht unter dem Namen SATYRICON veröffentlicht worden wäre. So werden wieder viele Black Metal Puristen „Kommerz“ und „Ausverkauf“ schreien, ohne sich das Album jemals angehört zu haben. SATYRICON sind natürlich nicht die, welche sie einmal waren. Aber Black Metal Bands, die ewig das gleiche Album neu aufnehmen, werden auch irgendwann extrem langweilig. Ähnlich wie DARKTHRONE machen die Herren das, was sie wollen. Und war Black Metal nicht immer ein Musikstil, der sich nicht darum schert, was man von ihrer Musik denkt? Alles Fans von harten Riffs, coolen Grooves und einer deftigen Prise Rock’n‘Roll, auch diejenigen, die mit Black Metal nicht viel anfangen können, sollten dieses Album einmal anchecken!

Trackliste:
01. Commando
02. The Wolfpack
03. Black Crow On A Tombstone
04. Die By My Hand
05. My Skin Is Cold
06. The Sign Of The Trident
07. Last Man Standing
08. Den Siste


Line-Up:
Satyr - Vocals, Bass, Guitars
Frost - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
07.11.2008 | 01:17
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