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Album:Hall Of The Mountain King [Re-Release]
Genre:Power Metal
Label:earMusic
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:21.10.11
CD kaufen:'Savatage - Hall Of The Mountain King [Re-Release]' bei amazon.de kaufen
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"Das Wiedergutmachungswerk"

Nach dem Vorgänger „Fight For The Rock” [1986], der dank kommerzieller Anbiederungen und schwachem Songwriting bis heute zurecht als das schwächste SAVATAGE-Album gilt, hatte die Band aus Florida wieder einiges gut zu machen. Und das ist ihnen mit dem Nachfolger „Hall Of The Mountain King” ein Jahr später mehr als gelungen!

„Hall Of The Mountain King” markiert den Beginn der Zusammenarbeit mit Produzent/Songwriter/Arrangeur Paul O'Neill, die bis heute anhält [wenn auch in Form des TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA] und SAVATAGE langsam aber sicher in die symphonisch-bombastische Richtung brachte, für die die Band später auch in Europa bekannt wurde. Auf „Hall Of The Mountain King” sind bereits die ersten Spuren des Bombasts enthalten, gleichzeitig knüpft das Werk aber auch an den brettharten Power Metal von „Power Of The Night” [1985] an. Mit „24 Hrs. Ago” und „Beyond The Doors Of The Dark” [einer der unterbewertetsten SAVATAGE-Tracks] startet die Scheibe rabiat, danach folgen die beiden ruhigeren Klassiker „Legions” und „Strange Wings” [mit Gastvocals vom damaligen BADLANDS-Sänger Ray Gillen, der nur zwei Monate nach dem Tod von SAVATAGE-Gitarrist Criss Oliva ebenfalls verstarb], bevor der Höhepunkt des Albums ansteht: „Prelude To Madness”, eine instrumentale Adaption von Edvard Griegs „In The Hall Of The Mountain King”, und dann natürlich der pompos-famose Titeltrack [der trotz des Titels nicht Grieg aufgreift], den jeder Metal-Fan kennen MUSS. „Price To Pay” ist ein hardrockiger Aussetzer, der auf „Fight For The Rock” besser aufgehoben gewesen wäre [aber dort zu den Highlights gezählt hätte], aber das Abschlusstrio „White Witch” [harter Brecher], „Last Dawn” [ein tolles Gitarreninstrumental] und „Devastation” [mit deutlichem IRON MAIDEN-Einschlag] entschädigen dafür.
Als Bonus gibt es wieder zwei Akustikversionen, dieses Mal „Castles Burning” [ordentlich] und „Somewhere In Time / Alone You Breathe” [ebenfalls ordentlich] und wie alle SAVATAGE-Re-Releases aus dieser Reihe kommt auch dieser Teil im schicken Digipak.

Dieses Album muss man natürlich nicht nur als beinharter SAVATAGE-Fan im Schrank haben: „Hall Of The Mountain King”, „Gutter Ballet” [1989] und „Streets – A Rock Opera” [1991] muss einfach jeder Metaller besitzen.

Trackliste:
01. 24 Hrs. Ago
02. Beyond The Doors Of The Dark
03. Legions
04. Strange Wings
05. Prelude To Madness
06. Hall Of The Mountain King
07. The Price You Pay
08. White Witch
09. Last Dawn
10. Devastation
11. Castles Burning [Acoustic Version]
12. Somewhere In Time / Alone You Breathe [Acoustic Version]
Spielzeit: 00:48:04

Line-Up:
1987:
Jon Oliva – Vocals, Piano
Criss Oliva – Guitar
Johnny Lee Middleton - Bass
Steve Wacholz – Drums
Michael Siegl [nnnon]
19.11.2011 | 14:13
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