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Album:Poets And Madmen [Re-Release]
Genre:Power Metal, Rock
Label:earMusic
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:09.12.11
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"Das Abschlusswerk"

Der Entstehungsprozess von „Poets And Madmen” [2001], das [wahrscheinlich] letzte Werk von SAVATAGE, verlief wie schon so oft in der Karriere der Band recht turbulent: Zwischen Songwriting und Aufnahmen verkündeten Gitarrist Al Pitrelli, dem ein Angebot von MEGADETH vorlag, und Sänger Zak Stevens, der mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wollte, ihren Ausstieg. Während Pitrelli noch einige Leadgitarren-Parts zum Album beisteuerte, stand Stevens gar nicht mehr zur Verfügung, so dass sich Jon Oliva kurzfristig dazu entschloss, wieder den hauptamtlichen Sängerposten bei SAVATAGE zu bekleiden. Das hatte zur Folge, dass einige Songs umarrangiert, umgeschrieben und zum Teil neu eingespielt werden müssen, da sie für Zaks Stimmlage komponiert wurden.

„Poets And Madmen” hat bis heute den Ruf nicht gerade zu den Sternstunden von SAVATAGE zu zählen und das ist leider auch ein Fakt. Und man kann durchaus annehmen, dass auch ohne das angesprochene Personalkarussell hier erste Abnutzungserscheinungen bzw. eine leichte Orientierungslosigkeit zu Tage getreten wären. Prinzipiell steht das pompöse Konzeptalbum in der Tradition seiner Vorgänger „Dead Winter Dead” [1995] und „The Wake Of Magellan” [1997], auch wenn der Grundton härter ist und sich einige musikalische Neuerungern eingeschlichen haben. So bieten die beiden Einstiegstracks „Stay With Me Awhile” und „There In The Silence”, die zu den stärkeren Songs der Scheibe gehören, für SAVATAGE ungewöhnliche Rhythmusarbeit, ein untypisches Arrangement und präsentieren immer wieder perfide in den typischen Bombast-Metal eingebettete saumoderne Gitarrenriffs, die man von SAVATAGE nicht unbedingt erwarten würde. Danach folgen mit „Commissar” [der damaligen Vorabsingle], „I Seek Power” und „Drive” schwächere Tracks, die keine gute Figur machen. Hier wird auch erstmals sehr deutlich, dass Jon Oliva während der Aufnahmen nicht gerade in Form war und stimmlich nicht an seine Hochzeiten anknüpfen kann. Und auch das liegt nicht nur an der Tatsache, dass die Songs ursprünglich für Zak Stevens geschrieben wurden. Mit „Morphine Child” folgt der obligatorische Pomp-Longtrack in der Tradition von „Chance” oder „The Hourglass” mit den inzwischen für SAVATAGE-typischen Kanongesängen gegen Ende, aber auch hier stellt sich nicht die Gänsehaut ein, die man eigentlich von der Band erwarten kann. Da hilft es auch nicht, dass Jon Oliva der Meinung ist, dass „Morphine Child” einer der besten Songs ist, die SAVATAGE je geschrieben haben. Danach gibt es mit „Man In The Mirror”, dem harten „Awaken” und „Back To A Reason” noch einige ordentliche Songs, aber die Magie früherer Platten können SAVATAGE hier einfach nicht reproduzieren.

„Poets And Madmen” [hier wieder in der earMusic-Digipak-Version mit zwei ordentlichen, akustischen Bonustracks] präsentiert eine etwas neben sich stehende Band, die zwar immer noch hohes Niveau an den Tag legt, aber ihren Zenit überschritten zu haben scheint. Vielleicht war es tatsächlich ratsam, nach diesem Album eine längere Pause einzulegen, doch dass diese Pause bis heute andauert und inzwischen zum semioffiziellen Ende der Band verkommen ist, konnte keiner ahnen. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, aber ein letzter, würdiger Paukenschlag als endgültiger Abschied wäre eine wirklich feine Sache.

Trackliste:
01. Stay With Me Awhile
02. There In The Silence
03. Commissar
04. I Seek Power
05. Drive
06. Morphine Child
07. The Rumor
08. Man In The Mirror
09. Surrender
10. Awaken
11. Back To A Reason
12. Tonight He Grins Again [Acoustic Version]
13. Sleep [Acoustic Version]
Spielzeit: 01:11:16

Line-Up:
2001:
Jon Oliva – Vocals, Keyboards
Chris Caffery – Guitar
Johnny Lee Middleton – Bass
Jeff Plate – Drums
Michael Siegl [nnnon]
10.03.2012 | 11:44
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