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Cover von Saxon -- Lionheart
Band: Saxon Homepage  Metalnews nach 'Saxon' durchsuchenSaxon
Album:Lionheart
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.09.04
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Die Zahl der Outputs von SAXON, oder besser gesagt die Zeitabstände, die zwischen jedem Studio-Release liegen, werden langsam inflationär. Was bei jüngeren Bands auf dem Höhepunkt ihres Schaffens normal ist, scheint bei einer dermaßen saturierten Truppe wie dem N.w.o.b.H.M.-Co-Flaggschiff doch recht knapp bemessen. Obschon das letzte Album „Killing Ground“ seinen Vorgänger „Metalhead“ um einiges zu toppen vermochte, war keine wirkliche Qualitätssteigerung im Sinne der Klassiker zu verzeichnen. Dennoch hat Nölmeister Biff Byford mit „Lionheart“ einen soliden Felsbrocken auf die Erde krachen lassen. Der Mann, der auch live noch immer Feuer im Arsch hat, weiß also doch noch, wie der Metal geschmiedet wird!

Mit Kanonier Jörg Michael an der Kartätsche geht es rund, durchdachteres Songwriting ersetzt plakative Singalongs á la „Rock Is Our Live“. Der Titelsong, erster Höhepunkt auf der Scheibe nach dem verträumten „The Return“, schlägt in die gleiche Kerbe wie etwa „Rebellion“ von GRAVE DIGGER. Nach dem recht eintönigen „Beyond The Grave“ serviert der Truchsess dann Kapaun piccante in Form von „Justice“ und „Live By The Sword“. Letzteres ist eine Uptempohymne, die mit steigender Klimax in einem Chorus gipfelt, der jedem Sarazenen das Blut gefrieren lässt! Ein typischer SAXON-Gassenhauer, wie er seit langem nicht mehr das Licht der Welt erblickt hat. Anschließend lädt Altmeister Biff von der Vogelweyde zu einer netten Folkrunde mit Akustikklampfe bei „Jack Tars/English Man`O War“. Getragener Gesang der Kategorie „Fog On Tyne“ gipfelt in einem Schlachtruf, der förmlich Assoziationen von Kanonendonner und Korditgeruch weckt. Dennoch überzeugt der Song nicht wirklich; zu eindimensional und austauschbar sind Riffing und Melodie. Schade, denn mit „Searching For Atlantis“ bäumt sich das Schlachtross nochmal auf. Ein geheimnisvolles Intro kulminiert in einem rhythmischen Midtempostampfer mit eindrucksvoller Melodie, der selbst die gehypte Fußballhymne „Solid Ball Of Rock“ Ralph Morgenstern-Kaffeklatschkompatibel macht.

In einem Satz: Nicht wirklich herausragend, schlägt das Album doch den richtigen Weg ein zu einem gesunden Mittelmaß, das trotz einiger Filler durch seine Highlights besticht.

Trackliste:
01. Witchfinder General
02. Man And Machine
03. The Return
04. Lionheart
05. Beyond The Grave
06. Justice
07. To Live By The Sword
08. Jack Tars
09. English Man 'O War
10. Searching For Atlantis
11. Flying On The Edge


Michael Quien [AirRaids]
24.10.2004 | 22:51
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