.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Saxon
DVD: Review: Saxon - Let Me Feel Your Power [Bluray+2CD]

Saxon
Let Me Feel Your Power [Bluray+2CD]


6 von 7 Punkten
DVD "Dickes Live-Paket für kleines Geld"
CD Review: Saxon - Battering Ram

Saxon
Battering Ram


Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Dampfhammer."
CD Review: Saxon - St. George's Day Sacrifice

Saxon
St. George's Day Sacrifice


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Heimvorteil"
DVD: Review: Saxon - Heavy Metal Thunder - The Movie

Saxon
Heavy Metal Thunder - The Movie


6 von 7 Punkten
DVD "Saxon hautnah erleben"
CD Review: Saxon - The Emi Years [1985-1988]

Saxon
The Emi Years [1985-1988]


NwobHM
Keine Wertung
"Auf dem falschen Fuß erwischt"
Live-Berichte über Saxon
Mehr aus den Genres
CD Review: Queensryche - Mindcrime At the Moore

Queensryche
Mindcrime At the Moore


Heavy Metal, Prog-Metal
Keine Wertung
"Etwas halbgar"
CD Review: Hell - Human Remains

Hell
Human Remains


Heavy Metal, NwobHM
6.5 von 7 Punkten
"In Shakespeares Gruselkabinett"
CD Review: Crusader - Skinclad

Crusader
Skinclad


Heavy Metal, Power Metal
2.5 von 7 Punkten
"Gamma Ray auf Drogen???"
CD Review: The Sword - Age Of Winters & Gods Of The Earth [2-CD Boxset]

The Sword
Age Of Winters & Gods Of The Earth [2-CD Boxset]


Heavy Metal, Power Metal, Rock'n'Roll
Keine Wertung
"Schwerter statt Wörter!"
CD Review: Children Of Bodom - Something Wild [RE-ISSUE]

Children Of Bodom
Something Wild [RE-ISSUE]


Melodic Black Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Ausschlachtung 1"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Saxon -- Sacrifice
Band: Saxon Homepage Saxon bei Facebook Metalnews nach 'Saxon' durchsuchenSaxon
Album:Sacrifice
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:UDR Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.03.13
CD kaufen:'Saxon - Sacrifice' bei amazon.de kaufen
Share:

"Britisches Pfund"

Kaum eine Heavy Metal-Band ist so lange im Geschäft wie SAXON und noch weniger sind ein derartiger Qualitätsgarant. Mit „Sacrifice“ veröffentlichen die britischen Schwermetall-Dinosaurier planmäßig zwei Jahre nach ihrem letzten Studiowerk schon das nächste Album und holten sich für die Produktion diesmal niemand geringeren als Produzentenlegende Andy Sneap, der sich zuletzt um den Sound ähnlich alt gedienter Kapellen wie ACCEPT und HELL verdient machte.

Wenn der britische Studiopapst Andy Sneap ein Album produziert, dann verspricht das die mächtigste Gitarrenwand, die man für Geld kaufen kann – zwar könnte das mystische Intro von „Sacrifice“ noch ungefähr jede SAXON-Platte seit „Crusader“ eröffnen, aber danach sägt die Saitenfraktion derart kompromisslos, dass selbst die NWOBHM-Legenden bis zum Einsetzen Biff Byfords fast schon nach EXODUS klingen. Auf „Sacrifice“ ist also nix mehr mit erdigen Gitarren und „Back in ’79“ wie noch auf „Call To Arms“, stattdessen kehren SAXON mit ihrer neuen Platte zurück zum druckvollen Hochglanz-Sound, wie man ihn von Alben wie „The Inner Sanctum“ und „Into The Labyrinth“ kennt. Den kann eben keiner besser als Mr. Sneap und dass auch traditioneller Metal nach dessen Sound-Rezept verdammt gut funktionieren kann, weiß man spätestes seit den letzten beiden Alben von ACCEPT. Entsprechend viel Spaß machen dann auch hymnische Brecher wie „Warriors Of The Road“, „Guardians Of The Tomb“ und „Wheels Of Terror“, die dank des erwähnten Klanggewands mit modernen, fetten Riffs aufwarten und selbige mit den typischen Stadion-Refrains, die Byford und Co. seit den 80ern drauf haben, verbinden, was eine Mischung ergibt, mit der man schlicht nicht daneben liegen kann. Schön auch, dass SAXON zwar zu modernerem Sound zurück gekehrt sind, den Kitsch, der sich mit den zuvor erwähnten Alben verstärkt bei der Truppe eingeschlichen hat, allerdings weithin außen vor halten: Nummern wie „Stand Up And Fight“, „Walking The Steel“ und der coole Rausschmeißer „Standing In A Queue“ sind purer Rock ’n’ Roll und erinnern teils gar an Alben wie „Strong Arm Of The Law“ – Richard Löwenherz macht auf „Sacrifice“ also Pause, stattdessen geht’s um Rennwägen, irische Schiffsbaukunst und – wer hätte es gedacht – Metal.

„Sacrifice“ ist ein Album geworden, auf dem SAXON mächtig mit ihren Pfunden wuchern – das liegt einerseits sicherlich an der enormen Routine und dem diesmal erfrischend bodenständigen Sonwriting der Briten, allerdings hat die wuchtige Produktion von Andy Sneap dem Ganzen den letzten Schliff versetzt. Auf „Sacrifice“ kommt zusammen, was zusammen gehört und so ist das neue SAXON-Album eine der stärksten Platten, die die Truppe in jüngerer Zeit aufgenommen hat.

Trackliste:
01. Procession
02. Sacrifice
03. Made In Belfast
04. Warriors Of The Road
05. Guardians Of The Tomb
06. Stand Up And Fight
07. Walking The Steel
08. Night Of The Wolf
09. Wheels Of Terror
10. Standing In A Queue
Spielzeit: 00:39:00

Line-Up:
Biff Byford - Vocals
Paul Quinn - Guitar
Doug Scarratt - Guitar
Tim "Nibbs" Carter - Bass
Nigel Glockler - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
04.03.2013 | 16:27
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin