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Cover von Saxon -- St. George's Day Sacrifice
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Album:St. George's Day Sacrifice
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:UDR Music
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:14.03.14
CD kaufen:'Saxon - St. George's Day Sacrifice' bei amazon.de kaufen
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"Heimvorteil"

Live-Alben aus dem Hause SAXON sind nicht gerade eine Seltenheit. Das erste solche erschien bereits 1982 unter dem Titel „The Eagle Has Landed“ und erst vor kurzem veröffentlichte die Band gleich einen ganzen Schwung Wacken-Mitschnitte. Diese Fülle an Live-Dokumenten besteht aber ja auch nicht ganz zu Unrecht, zumal die Briten schlicht eine ganz großartige Live-Band sind. Mit „St. George’s Day Sacrifice“ hat die Truppe bei ihrem letzten Konzert in Manchester einmal mehr die Bänder mitlaufen lassen.

Wie der Titel bereits nahelegt, wurde „St. George’s Day Sacrifice“ am 23. April, dem Todestag des britischen Schutzheiligen Saint George, mitgeschnitten, als die Herren um Biff Byford im nordenglischen Manchester im "Ritz" Station machten. Wenn SAXON irgendwo auftauchen, dann ist von vorherein klar, dass Dauerbrenner wie „And The Bands Played On“, „Broken Heroes“, „747 [Strangers In The Night“ oder der Rausschmeißer „Pricess Of The Night“ auf keinen Fall in der Setlist fehlen dürfen und so hat die Formation selbige Nummern natürlich auch an diesem Abend im Gepäck. „Heavy Metal Thunder“ gibt es diesmal leider nicht zu hören, aber das ist wohl verschmerzbar. Da SAXON aber auch in jüngeren Jahren stets Alben von bestechender Qualität fabriziert haben, wäre es eine Schande, würde die Band jene Songs außen vor lassen, wie es manch alt eingesessene Formation mit ihrem neuen Material ja gerne tut. Nicht aber die Engländer, denn die betourten zuletzt ihre nach wie vor aktuelle Platte „Sacrifice“ und der wurde im Rahmen der Setlist von „St. George’s Day Sacrifice“ beachtlich viel Platz eingeräumt – ganze sechs Songs und damit mehr als die Hälfte ihrer neuen Platte geben SAXON hier zum Besten. Zudem präsentieren sich die Herren hier gewohnt spielfreudig und Frontmann Biff Byford hört sich wie so oft ganz gerne reden, was in minutenlangen Monologen zwischen den einzelnen Songs resultiert, die hier in voller Länge festgehalten wurden. Weil das aber für die entsprechend authentische Atmosphäre sorgt und Mr. Byford wie immer viel britischen Charme an den Tag legt, macht auch hier das Zuhören durchaus Spaß. Was den Sound angeht, so wurde hier ebenfalls alles richtig gemacht: Erstens ist es immer wieder schön, die SAXON-Klassiker im modernen Soundgewand zu hören und zweitens hat das Gebotene hier viele Raumanteile und auch das ausgesprochen mitmachfreudige Publikum kommt bestens zur Geltung, weshalb es hier keinerlei Grund für Beanstandungen gibt. Für Mix und Mastering taten sich SAXON einmal mehr mit dem englischen Sound-Spezialisten Andy Sneap zusammen, weshalb die Gitarren ordentlich sägen und das Klangbild insgesamt schön breit ausfällt.

Wer noch nicht ganz darüber hinweg ist, dass die letzte Tour mit MOTÖRHEAD leider nicht zustande kam, der kann sich nun mit „St. Georges Day Sacrifice“ trösten. Der Manchester-Auftritt der Briten zeigt SAXON in gewohnt guter Form und Spiellaune und bietet obendrein eine Songauswahl, die von neu bis alt nahezu alles abdeckt, was der Fan sich wünschen könnte. „St. Georges Day Sacrifice“ ist die passende Live-Nachfütterung zu einem hervorragenden Studio-Album und dürfte auch für jene interessant sein, die bereits das ein oder andere Live-Album von SAXON im Regal haben.

Trackliste:
CD 1:

01. Sacrifice
02. Wheels Of Terror
03. Power And The Glory
04. Made In Belfast
05. Rock 'n' Roll Gypsys
06. And The Bands Played On
07. I've Got To Rock [To Stay Alive]
08. Night Of The Wolf
09. Conquistador
10. Broken Heroes
11. Guardians Of The Tomb

CD 2:

01. Never Surrender
02. Ride Like The Wind
03. Crusader
04. Stand Up And Fight
05. Dallas 1PM
06. 747 [Strangers In The Night]
07. Wheels Of Steel
08. Strong Arm Of The Law
09. Denim And Leather
10. Princess Of The Night
Spielzeit: 01:57:29

Line-Up:
Biff Byford - Vocals
Paul Quinn - Guitar
Doug Scaratt - Guitar
Nibbs Carter - Bass
Nigel Glockler - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
17.03.2014 | 08:09
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