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Cover von Saxon -- The Inner Sanctum
Band: Saxon Homepage  Metalnews nach 'Saxon' durchsuchenSaxon
Album:The Inner Sanctum
Genre:Heavy Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.03.07
CD kaufen:'Saxon - The Inner Sanctum' bei amazon.de kaufen
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"Der Adler ist noch mal durchgestartet"

Melancholisch und bedächtig beginnt sie, die neue Scheiblette der letzten neben IRON MAIDEN noch relevanten Veteranen der „New Wave Of British Heavy Metal“. „State Of Grace“ hätte mit seinen Gesangsharmonien, dem dramatischen Unterton und der Choreinlage auf „Destiny“ stehen sollen und auf „Solid Ball Of Rock“ stehen können: eine ergreifende Hymne, die sofort ins Ohr geht, ohne auch nur irgendwie klischeehaft zu wirken.

So wird schon nach dem Opener dieses SAXON-Albums klar, dass man in Sachen Epik durchaus bereit ist, den Eisernen Jungfrauen ab und an nachzueifern, wenn auch in den über die Jahrzehnte selbst abgesteckten Grenzen. So ist das Herzstück des „Inner Sanctum“ ganz klar das sechseinhalbminütige Opus „Red Star Falling“. Der alte Biff dehnt seine Stimmbänder in beide Richtungen über das gewohnte Maß hinaus, Tempowechsel und ausgiebige Soli erfreuen die Musikusse unter den Hörern und Atmo-Krieger finden in Bridge und Refrain ihr Meer der Wonne.
Natürlich sind auch die typischen SAXON-Standard-Rocker wie „Need For Speed“, „Let Me Feel Your Power", das AC/DC-lastig daherkommende „I’ve Got To Rock (To Stay Alive)" oder der megaeingängige Partysong „If I Was You“ auf der Platte vertreten. Gehen gut ab, die Dinger. Da gab’s schon schlimmere Füller auf diversen SAXON-Scheiben der letzten 20 Jahre.

Ab Song Nummer Sieben wird’s allerdings wieder kopflastiger, intensiver und wie ich finde – interessanter. „Going Nowhere Fast“ klingt saumäßig nach amerikanischem Heavy-Rock der Spätachtziger, der durch die modern-„trocken aber druckvoll“ produzierten Klampfen eine ganz spezielle Note bekommt. Tipp für die Autobahn! Geilomat geht’s weiter. „Ashes To Ashes“ ist in der Strophe tonnenschwerer Stahl, lockert dann etwas auf und zerfließt im Refrain schließlich wieder zu Tonkunst, die an so manchen Sommer vor mehr als anderthalb Jahrzehnten erinnert. Um zu verhindern, dass die Pferde mit einem durchgehen, nagelt einen der glasklar und schweinisch laut eingekloppte Bass von Nibbs Carter an die Wand. Tja, und das nach dem Intro „Empire Rising“ einsetzende „Atila The Hun“, das mit so vielen Vorschusslorbeeren bedacht wurde? Musikalisch teilweise hoch interessant. Treibend, dann zurückhaltend, dann losgaloppierend, dann wieder theatralisch marschierend, fängt es die verschiedensten Assoziationen zum Thema Hunnenkönig ein. Der letzte Kick, die Hookline für die Ewigkeit, das wirkliche Übersprudeln, das ein solch komplexes Stück noch bieten müsste, fehlt mir allerdings.

Fazit: SAXON-Jünger werden jubilieren, denn das Album ist verdammt stark. Ich kann es noch nicht in den Katalog einordnen. An „Denim And Leather“, „Solid Ball Of Rock“ und „Dogs Of War“ kommt es wohl nicht ganz heran. Danach ist aber alles möglich. Für Neueinsteiger ist dieses Stück Stahl ebenfalls zu empfehlen, weil SAXON die Gewichtung zwischen Traditionellem und Experimentellem so gut hinbekommen wie selten.

Trackliste:
01. State Of Grace
02. Need For Speed
03. Let Me Feel Your Power
04. Red Star Falling
05. I´ve Got To Rock (To Stay Alive)
06. If I Was You
07. Going Nowhere Fast
08. Ashes To Ashes
09. Empire Rising
10. Atila The Hun


Marcus Italiani [Mattaru]
27.02.2007 | 22:30
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