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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Scar Symmetry -- The Singularity [Phase I – Neohumanity]
Band: Scar Symmetry Homepage Scar Symmetry bei Facebook Metalnews nach 'Scar Symmetry' durchsuchenScar Symmetry
Album:The Singularity [Phase I – Neohumanity]
Genre:Melodic Death Metal, Prog-Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:03.10.14
CD kaufen:'Scar Symmetry - The Singularity [Phase I – Neohumanity]' bei amazon.de kaufen
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"Hochklassig und anspruchsvoll"

Es gibt so Bands, da erkennt man schon an den Titeln, dass man sich etwas mehr Gedanken zu seiner Musik macht und auch die Texte eine starke Rolle spielen. Meist punkten diese Gruppen dann auch mit sehr gut durchdachten und perfekten Alben. SCAR SYMMETRY ist eben eine solche Band. Gut zehn Jahre ist es nun her, dass das Debüt von SCAR SYMMETRY einschlug wie eine Bombe. Von Anfang an konnten die Musik zeigen, dass sie ihre Instrumente bis ins Detail beherrschen und durchaus vorhaben, dies auch dauerhaft unter Beweis zu stellen. Was damals noch Melodic-Detah in guter Qualität war, ist im Laufe der Zeit zu einem Prog-Melo-Detah-Monster geworden. Trotz einiger Schwierigkeiten im personellen Bereich, hat die Band jeden Sturm getrotzt und sich von Album zu Album entwickelt. Schon beim letzten Output hatte man das Gefühl, dass die Jungs in einer neuen Sphäre schweben, in der sie ihre Songs auf die Menschheit loslassen. Ob die Erfolgsgeschichte mit „The Singularity [Phase I – Neohumanity]“ noch einmal vorangetrieben werden kann, dies lässt sich klären.

Ehrlich gesagt, nach dem ersten Durchlauf musste ich erst einmal inne halten und meine Gedanken sammeln. Ja, die Platte war auf jeden Fall ein Griff zu den Sternen aber irgendwie konnte ich nicht alles auf einmal verarbeiten. Spätestens nach dem zweiten und dritten Durchgang wusste, dass hier erneut etwas ganz Großes geschaffen wurde. Im Grunde ist sich die Band treu geblieben und hat ihren Sound durchaus beibehalten und dennoch wieder etwas entwickelt. Hier wird moderner Melodic-Death präsentiert, der ziemlich komplex ist. Obwohl man hier sehr viel mit den Strukturen und den Gesangslinien arbeitet, gibt es immer wieder Ruhepausen die, gerade durch den ruhigen Gesang, wieder etwas Zeit zum Durchzuschnaufen lassen. Dies ist auch der Vorteil, zu vielen Bandkollegen aus dem Prog-Gerne. Bei den Kollegen wird oft entweder nur in Sicherheit gehüllt oder man versucht den Hörer oft nur mit dem Können zu beeindrucken. Gerade ein Song wie „Neohuman“, der mit seinen gut 9 Minuten durchaus viel Platz für einen Kopffick lässt, hat immer wieder seine Phasen, um den Hörer wieder auf den Boden zu holen. Dann gibt es wieder Momente, da drehen die Instrumente durch, der Gesang überrollt einen und man fühlt sich wie auf einem anderen Planeten. Diese geniale Mischung, aus Komplexität und Eingängigkeit, zieht sich von Lied zu Lied durch und hinterlässt ein Gebilde, das in sich sehr schlüssig ist, wenn auch nicht gleich ganz zu greifen ist.

Durchaus ist „The Singularity [Phase I – Neohumanity]“ erneut als starker Triumphzug der Band zu betrachten. Was hier musikalisch geboten wird, spielt in der Königsklasse mit. Immer wieder hat die Band neue Ideen. Man klingt frisch und modern, dabei aber nicht wie eine Kopie der anderen Gruppen. SCAR SYMMETRY haben es geschafft, in einem Genre, in dem schon viel erzählt wurde, eine neue Kante für sich zu entdecken. Wer einen Song der Band gehört hat, der wird auch in Zukunft weite Songs nur mit dieser Gruppe verbinden, da der Sound unverwechselbar ist. Zwar fällt die aktuelle Platte mit acht Liedern und somit knapp 40 Minuten recht kurz aus, da man diese aber etwas öfter hören sollte, um alle Bereiche der Platte ergründen zu können, hat man durchaus lange etwas davon. Die Halbwertszeit von „The Singularity [Phase I – Neohumanity]“ ist enorm hoch und somit kann man nur sagen: Mission erfüllt, Weiterentwicklung geglückt!

Trackliste:
01.The Shape Of Things To Come
02. Neohuman
03. Limits To Infinity
04. Cryonic Harvest
05. The Spiral Timeshift
06. Children Of The Integrated Circuit
07. Neuromancers
08. Technocalyptic Cybergeddon
Spielzeit: 00:43:07

Line-Up:
Kenneth Seil – Bass
Roberth Karlsson - Vocals
Lars Palmqvist – Vocals
Per Nilsson – Guiatrs
Henrik Ohlsson - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
24.10.2014 | 20:00
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