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Cover von Schizo -- Cicatriz Black
Band: Schizo Homepage  Metalnews nach 'Schizo' durchsuchenSchizo
Album:Cicatriz Black
Genre:Thrash Metal
Label:Scarlet Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.04.07
CD kaufen:'Schizo - Cicatriz Black' bei amazon.de kaufen
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"So macht Thrash Metal Spaß!"

SCHIZO? Wer war das noch gleich? Wer sich diese Frage nun stellt, muss sich dessen nicht schämen, ist es doch mittlerweile über 14 Jahre her, dass die Psycho Thrasher aus Italien ihre letzte MCD mit Namen „Sounds Of Coming Darkness“ veröffentlichen. Was hat sich über die Jahre getan? Nun, das damalige Label geht finanziell den Bach runter, die Band leidet unter internen Differenzen und die Zeiten haben sich geändert. Allem zum Trotz sind SCHIZO mit „Cicatriz Black“ zurück, um es ordentlich krachen zu lassen. Abermals übernimmt man die Produktion selbst, jedoch holt man sich fürs Mastering niemand geringeres als Peter in de Betou ins Boot, der unter anderem für Outputs von KATATONIA, DIMMU BORGIR oder HYPOCRISY verantwortlich zeichnet. Nicht nur daran merkt man, dass SCHIZO es mehr als ernst meinen, die Nackenwirbel der Thrashfans zu strapazieren.

Während ältere Produktionen der Band aus den 80er und 90er Jahren oftmals unter dem damals typischen 08/15-Thrashsound aus der Garage leiden, warten SCHIZO in 2007 mit einem satteren Sound und noch durchdachteren Kompositionen aus der Feder von Allrounder und Mitgründer Alberto Penzin auf. Und so reihen sie sich in diesem Jahr locker in die Riege der europäischen Altväter SODOM, VENOM oder HELLHAMMER ein und dürfen unzögerlich in einem Atemzug mit eben diesen genannt werden.
„Cicatriz Black“ ist im Herzen Old School Thrash und verbindet jenen originell gekonnt mit diversen Einflüssen aus den Bereichen Death und Speed. Wer allerdings glaubt, dass Melodie hier zu kurz kommt, liegt mächtig falsch, denn auf dem 10-Track-Album warten einige Überraschungen. Könnten die Gitarrensoli im Song „Seen The Signs Before“ locker einem DEICIDE Album entnommen worden sein, erinnern andere Stellen wiederum an spielerische und [hört, hört] gesangliche Virtuosität aus dem Hause OBITUARY oder den oben genannten Thrashgrößen. Unterstützend kommen Kollegen [wie z.B. Steve Sylvester von DEATH SS oder Flegias von NECRODEATH] „zu Wort“, Sogar zu einem träumerischen Klavierintro zum Song „Lacrima Khristi“ lässt man sich hinreißen, was als nichts anderes bewertet werden sollte, nämlich hinreißend.
Den Abschluss des Albums bildet übrigens mit „The Sicilian Clan“ ein Instrumentalcover der italienischen Filmmusikikone Ennio Morricone.

Zum Schluss bleibt der Gedanke, SCHIZO zu wünschen, ihre Pechsträhne überwunden zu haben und endlich mit neuem Label [Scarlet/BL] und teils neuer Besetzung auf Erfolgskurs zu gehen. „Cicatriz Black“ zeigt ein tolles Comeback einer kleinen, stillen Legende, die der ein oder andere unter uns sicher gern der guten Laune wegen auf einigen der Sommerfestivals genießen würde.

Trackliste:
01. Odium Restitution
02. Seen The Signs Before
03. Lacrima Khristi
04. M.G. 1942
05. Demise:Desire
06. Agonizing
07. Phanatical X-X-X
08. Shine Of Scars
09. Coma's Grip
10. The Sicilian Clan*

*Ennio Morricone Cover


Patrick Franken [Border]
22.04.2007 | 00:04
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