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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Kein Befreiungsschlag!" | ||||||||||||||||||
| Name und Cover drohen einem in diesem Fall geradezu sprichwörtlich mit der Faust. SCHLAGWERK. Oh nein, nein, bitte nicht schon wieder eine BÖHSE ONKELZ-Epigone, die den Markt in allen Formen mit einer Penetranz überschwemmen, dass man sich das Original zurückwünscht! Glück gehabt. Zumindest fast. Denn SCHLAGWERK, die seit 2008 aktiv sind, haben mit schrammeligem Deutschrock wenig zu schaffen. Eher schon mit dem, was gerne unter dem beknackten Etikett „Neue deutsche Härte“ gehandelt wird – und womit die meisten dann doch wieder nur RAMMSTEIN oder bestenfalls OOMPH! meinen. Diese Verweise haben für „Schlagwerk“ auch durchaus ihre Berechtigung. Allerdings nicht in der Form, dass man dem Quartett nun einseitiges Kopieren vorwerfen könnte, obwohl die Mischung aus Stakkato-Riffs, metallisch klingenden Percussion-Elementen, Keyboardeinsatz und Pathos natürlich alles andere als brandneu ist. Doch SCHLAGWERK sind bemüht, auch andere Klänge zuzulassen – so lassen etliche Songs gerade der ersten Albumhälfte einen nicht unbeträchtlichen KILLING JOKE-Einfluss erkennen und Gitarrist Stefan scheint überdies nicht bereit, zugunsten mechanisch stampfender Powerchords auf Soli zu verzichten. Nimmt man dazu noch den gelungenen Klang der Scheibe, so sollte eigentlich alles gut sein. Nun, leider ist es nicht ganz der Fall. Das Stichwort ist bereits gefallen und lautet „bemüht“. Sänger Ralph bemüht sich nach Kräften, seine teils klischeebehafteten, teils auch gelungenen und kritischen Texte wie ein finsterer Charismatiker rüberzubringen, klingt aber oft doch nur wie Jaz Coleman mit einem britischen Polizeipferd auf der Brust. Die angeraute, tiefe Tonlage die er anstrebt, liegt ihm bei weitem nicht so gut, wie der leicht knödelige Klargesang bei „Schließ die Augen“ - ein zugegeben ziemlich schlagermäßig sentimentaler Song, der zwar an BETHLEHEMs „Felbel Fittich“ erinnert, jedoch leider nicht mit einem solch grandiosen Nonsens-Text aufwarten kann. Letztlich verschenken SCHLAGWERK viel Potenzial mit dem Versuch, böser zu klingen, als sie sind. Aber das muss ja nicht so bleiben... | ||||||||||||||||||
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