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Cover von Scott Weiland And The Wildabouts -- Blaster
Band: Scott Weiland And The Wildabouts Homepage Scott Weiland And The Wildabouts bei Facebook Metalnews nach 'Scott Weiland And The Wildabouts' durchsuchenScott Weiland And The Wildabouts
Album:Blaster
Genre:Alternative, Hard Rock
Label:earMusic
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:27.03.15
CD kaufen:'Scott Weiland And The Wildabouts - Blaster' bei amazon.de kaufen
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"Kein Meilenstein, aber macht Laune"

Dass Scott Weiland im Bandgefüge irgendwie nicht so recht zu funktionieren scheint, hat er in den letzten 25 Jahren sowohl bei den STONE TEMPLE PILOTS als auch bei VELVET REVOLVER mehrfach bewiesen. Wo er aber – allen Querelen zum Trotz – mit beiden Bands oftmals Qualität ablieferte, waren seine bisherigen Solo-Arbeiten eher durchwachsen. Nun versucht er sich dann doch noch mal mit Band, wenngleich er hier natürlich der unumstrittene Herrscher und somit ein großes Konfliktpotential bereits bereinigt ist.

THE WILDABOUTS nennen sich die drei Musiker hinter Weiland und „Blaster“ ist der Titel ihres ersten gemeinsamen Albums. Über weite Strecken des Albums werden Band und Album ihren Namen gerecht, soll heißen: Die Jungs geben im Rahmen dessen, was man von Weiland musikalisch gewohnt ist, ordentlich Gas. „Amethyst“ geht zum Beispiel gut nach vorne, wartet aber mit einem typischen Weiland-Refrain auf, der mächtig Laune macht. „Bleed Out“ ist sogar noch eine Spur zackiger und erinnert stark an NIRVANA, während das ebenfalls sehr flotte „Youth Quake“ in den Strophen nach RAMONES und TURBONEGRO klingt, nur um dann im Refrain wieder in die altbekannte Richtung zu gehen. Der Opener „Modzilla“ stellt zwar keinen Geschwindigkeitsrekord auf, groovt aber auch mit mächtig Dampf. Ansonsten wenden sich Weiland und seine Mitstreiter in „Beach Pop“ und dem T.REX-Cover „20th Century Boy“ dem Glam zu, beweisen im wunderschönen Rausschmeißer „Circles“, dass sie sich auch auf Country verstehen oder beschwören in „Parachute“ die BEATLES. Dazu kommt mit „Blue Eyes“ noch ein herrlich fluffiger und sommerlicher Hit [der einem wiederum unvermittelt die FOO FIGHTERS vor das geistige Auge zerrt], von dem man nicht mehr loskommt.

Als Meilenstein wird „Blaster“ ganz sicher nicht in die Geschichte des Rock eingehen, über weite Strecken haben das „Enfant Terrible“ Weiland und seine Backingband hier aber eine ordentliche Leistung abgeliefert. Richtige Ausfälle gibt es auf dem Album zwar genauso wenig, wie absolut zwingende Überhits, aber die zwölf Songs machen durchaus Laune und taugen gerade in dieser [und der kommenden] Jahreszeit als leicht verdaulicher Soundtrack zu den anstehenden Grillparties und Sommerfesten.

Trackliste:
01. Modzilla
02. Way She Moves
03. Hotel Rio
04. Amethyst
05. White Lightning
06. Blue Eyes
07. Bleed Out
08. Youth Quake
09. Beach Pop
10. Parachute
11. 20th Century Boy
12. Circles
Spielzeit: 00:45:57

Line-Up:
Scott Weiland – Vocals
Tommy Black – Bass
Danny Thompson – Drums
Jeremy Brown – Guitars
Timo Beisel [kaamos]
04.04.2015 | 01:43
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