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Cover von Screamer -- Hell Machine
Band: Screamer Homepage Screamer bei Facebook Metalnews nach 'Screamer' durchsuchenScreamer
Album:Hell Machine
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:High Roller Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.02.17
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"Gelungene 80er-Huldigung"

Zuletzt 2013 mit ihrem damals aktuellen Album „Phoenix“ in Erscheinung getreten, war es lange Jahre still um die schwedischen Metaller SCREAMER. Das mag auch am Ausstieg von Frontmann Christopher Svensson gelegen haben, der inzwischen jedoch durch Bassist Fredrik Svensson und Sänger Andreas Wikström ersetzt wurde. Nach der EP „Monte Carlo Nights“ veröffentlichten die Schweden nun mit „Hell Machine“ nach langer Abstinenz ihr drittes Album.

SCREAMER machen auf ihrer dritten Platte recht schnell deutlich, dass sie sich trotz Besetzungswechsel musikalisch in jeder Hinsicht treu geblieben sind. Ab dem kraftvollen Opener „Alive“ gibt es auf „Hell Machine“ somit zutiefst in der NWOBHM verwurzelten Retro-Metal im Fahrwasser ähnlich gearteter Bands wie VANDERBUYST oder AMBUSH. Songs wie „On My Way“, der Titeltrack oder auch das treibende „Monte Carlo Nights“ zeigen dabei, dass die Schweden hier mit viel Spielfreude und hohem Energielevel agieren, was in schönem Kontrast zum analogen Spätsiebziger-Sound dieser Platte steht. Den erreichen SCREAMER durch eine erdige, leicht garagige und doch druckvolle Produktion, wobei das traditionsbewusste Klangbild von der Stimme des neuen Frontmanns Andreas Wikström abgerundet wird. Der klingt authentisch nach Oberlippenbart und bunten Schlaghosen und passt somit bestens zum von SCREAMER angestrebten Sound, liegt jedoch hin und wieder auch mal leicht daneben. Das ist freilich kein Beinbruch, ganz überhören kann man es aber auch nicht. Musikalisch kann man den Burschen aus Ljungby dabei kaum Vorwürfe machen, denn die Herren haben zweifelsohne verstanden, was traditionellen Heavy Metal ausmacht und wissen das auf „Hell Machine“ routiniert umzusetzen. Dabei fällt auf, dass die Herren neben treibenden Riffs vor allem auf große, singbare Refrains setzen und in Sachen Leadgitarren weniger auf technische Finesse als auf gefällige Melodiebögen setzen, was ihr Material natürlich angenehm eingängig macht und nicht selten zum Mitgrölen animiert. Somit machen SCREAMER auf Album Nummer drei kaum etwas falsch, allerdings dürfte es die Band dennoch schwer haben, sich mit dieser Platte von der Konkurrenz abzuheben. Die Truppe huldigt hier mit jedem ihrer Songs den Helden der NWOBHM – in „Lady Of The Night“ etwa lassen zeitweise IRON MAIDEN grüßen und das hymnische „Warrior“ erinnert an Formationen wie CLOVEN HOOF –weshalb SCREAMER letztendlich als Tribute-Band mit eigenen Songs auftreten. Daran ist grundsätzlich nichts verkehrt und wie erwähnt machen die Schweden ihre Sache auch gut, jedoch gibt es derlei Bands nicht unbedingt wenige und da sticht diese Truppe kaum hervor. Was bleibt, ist also ein grundsolides Heavy Metal-Album der ganz alten Schule, dem Mann sowohl seine Wurzel als auch die Überzeugung der Musiker deutlich anhört.

Mit ihrem offensichtlichen Retro-Sound sind SCREAMER bei einem Label wie High Roller Records genau richtig. Eine Platte wie „Hell Machine“ richtet sich ganz klar an NWOBHM-Puristen und Vinyl-Fanatiker und die dürften auch kaum irgendwo besser bedient werden als bei dieser Band aus Schweden. Zwar könnten SCREAMER eine Ecke mehr Eigenständigkeit vertragen, aber dennoch machen die Herren ihre Sache ziemlich gut und liefern ein absolut solides Metal-Album für traditionsbewusste Headbanger ab.

Trackliste:
01. Alvie
02. On My Way
03. Hell Machine
04. Lady Of The Night
05. Warrior
06. Denim And Leather
07. Monte Carlo Nights
08. The Punishment
Spielzeit: 00:38:19

Line-Up:
Andreas Wikström - Vocals
Anton Fingal - Guitar
Dejan Rosic - Guitar
Fredrik Svensson - Bass
Henrik Petersson - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
27.02.2017 | 01:08
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