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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Langsam hin zum Stoff der Träume" | ||||||||||||||||||
| Geheimtipps wird es immer geben, da nicht alle Neuerscheinungen gleichzeitig auf demselben hohen Niveau beworben werden können. In einer Zeit, wo totale Reizüberflutung und Marktüberschwemmung vorherrschen, ist es stets auf's Neue ein Vergnügen, auf Bands zu stoßen, denen der Wettbewerb um den lautesten Schrei weniger liegt als das stille, ständige Arbeiten an sich selbst. Dazu gehören SEMEN DATURA, denen mit "Vineta Part I" ein gerade noch erträgliches, vorbei rauschendes Album gelang, heute aber in deutlich gesteigerter Form zurückkehren. Man merkt "Einsamkeit" einfach an, dass dessen Erschaffer eine deutlich sichere, vor allem aber reifere Leistung in der Handhabung ihrer Songs abliefern. Während furioser, mitunter auf Melodien großen Wert setzenden Black Metal nach wie vor als Grundlage dient, fährt man - um der Abwechslung Willen - gerne auf fremdem Genre-Terrain: Eine enorme Thrash-Dosis gibt es in einigen Übergängen, als Teil des Hauptthemas jedoch in "Marschbefehl" zu vernehmen; Eine Post-Rock-Ambient-Mischung gibt es im großartigen "Unter bleigrauen Wolkenlasten" zu bestaunen. Davon abgesehen bewegen sich SEMEN DATURA musikalisch irgendwo in der Mittneunziger-Sphäre [genauer gesagt 1996 bis 1997], als dem Schwarzmetall durch allerlei Stil-Mixe der vorzeitige Tod vorhergesagt wurde. Handwerklich geht die Truppe sehr solide an die Sache heran, allerdings fehlt hier und da das letzte Quäntchen Arschtritt, was letzten Endes auf die Rechnung der sehr organisch gehaltenen Produktion geht. Diese wiederum beschert uns "Arkona", das mit Abstand bislang beste Stück der Deutschen. Soviel Magie in sieben Minuten unterzubringen - noch dazu in so einem toll geschriebenen Stück - kriegen wirklich nur noch sehr wenige Könner hin. Hut ab! Vom ultimativen Brecher kann man im Zusammenhang mit "Einsamkeit" aber noch nicht reden, dafür haben sich einige Längen zuviel in das Gesamtpaket eingeschlichen. Einige Stücke wie das eben erwähnte "Arkona", das dezent dramatische Titelstück oder "Psychokrieg" stechen positiv hervor; der Rest geht zwar etwas unter, gefällt jedoch genauso. Wenn jetzt das Trio denselben enormen Quantensprung schafft, der diese Platte zum Vorgänger darstellt, steht uns ein "Album des Jahres" ins Haus! | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 0.5 / 7 Punkten
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