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Reviews von September Murder
CD Review: September Murder - He Who Invokes Decadence

September Murder
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Cover von September Murder -- Agony In Flesh
Band: September Murder Homepage September Murder bei Facebook Metalnews nach 'September Murder' durchsuchenSeptember Murder
Album:Agony In Flesh
Genre:Brutal Death, Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Maintain Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.02.09
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"Meere voller Gedärm"

Der Name SEPTEMBER MURDER lässt vielleicht auf den ersten Blick in Richtung Metalcore denken [obwohl es dann wohl eher „A Murder In September“ heißen müsste], in Wirklichkeit aber regiert auf dem ersten Langspieler dieser aufstrebenden Combo aus Sachsen-Anhalt hochfeines Death Metal-Gekeule.

Um mal im Jargon der aktuell so beliebten TV-Kochshows zu wildern, bekommt man hierauf unter Volldampf ein Death Metal-Mehrgang-Menü kredenzt, das quasi original Kalbsschnitzelfeeling vermittelt, das vor dem Paniermehl und der heißen Pfanne ja auch erstmal ordentlich mit dem Plattiereisen bekommt.
Möwengeschrei leitet „...And The Entrails Fill The Sea“ ein und während sich die Seevögel noch am mit frischem Gedärm gefüllten Meer des Openers laben, entführt uns zunächst klagend-melodisches Riffing, bevor der Hörer mit dem ersten Break umgehend eins zwischen die Hörner verpasst kriegt.
„Slavery Of Heartdisruption“ setzt genau da an, killt im groovig-moshigen Mittelteil so richtig und schraubt jede handelsübliche Birne problemlos ab, nicht zuletzt weil Frontgrunzer Olli überwiegend den Chris Barnes zu seligen prä-“Corpsegrinder“-CANNIBAL CORPSE-Zeiten gibt.
„Breathing Cadaver“ ballert D-Zug-artig jeden Küchenbullen weg, bietet einen ebenfalls gnadenlos schlachtenden Groove- und Mitbangpart und auf dem aufgewärmten „After Every Setting Sun“ von der selbstveröffentlichten EP der Thaler Todestruppe werden regelrechte Melodie-Zwischengänge geboten. Auch IMMOLATION-Gegurgel- und -Geschredder darf goutiert werden, die Drums hobeln alles in mundgerechte Stücke, Geblaste und Doublebass-Parts liefern die ausgewogene Würze. „Between Grass And Guilt“ hat alles, was einen knackigen Death Metal-Song ausmacht: kehliges Grunten, Blastbeats und gewalttätig-flottes Riffing und nicht nur „Again, It Crossed My Way“ wischt sich mit seinem alles umsensenden Moshpart seine blutverschmierten Hände an der Schürze ab.

Handwerklich tadellos angebraten und schön saftig bzw. noch roh und blutig produziert, stellt dieses Menü, ähm, Debüt eine Art Bastard aus CANNIBAL CORPSE, DIMENSION ZERO, NILE, SUFFOCATION, AMON AMARTH und SIX FEET UNDER dar, indem es den eigentlich eher schwierigen Spagat zwischen alter Schule und Nouvelle Cuisine, also Brutal und Melodic Death Metal, relativ mühelos zu meistern versteht und damit erneut eindrucksvoll demonstriert, dass Geschwindigkeit, Brutalität und Eingängigkeit sich keinesfalls ausschließen müssen.
Dafür nicht weniger als fünf respektable Kochmützen und damit ein weiterer Sieg für die Death Metal-Kochprofis!

Trackliste:
01....And The Entrails Fill The Sea
02. Slavery Of Heartdisruption
03. Breathing Cadaver
04. After Every Setting Sun
05. Between Grass And Guilt
06. To Satisfy The Eyes Of An Obsessed
07. Again, It Crossed My Way
08. Agony In Flesh
Spielzeit: 00:36:22

Line-Up:
Oliver „Olli“ Schacke - Vocals
Guntar „Fotzer“ Elsasser - Bass
Emanuel Brauer - Guitar
Clemens Frank - Drums
Dirk Konz [dkay]
26.02.2009 | 21:52
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