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Cover von Septicflesh -- Communion
Band: Septicflesh Homepage Septicflesh bei MySpace.com Metalnews nach 'Septicflesh' durchsuchenSepticflesh
Album:Communion
Genre:Melodic Death Metal, Progressive, Symphonic / Epic Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:22.03.08
CD kaufen:'Septicflesh - Communion' bei amazon.de kaufen
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"Überambitioniert unnachvollziehbar"

Das ist es nun also - "Communion", das lange erwartete, siebte Album der griechischen Melodic Death Metaller SEPTICFLESH, zugleich auch das lange erwartete erste Album nach der Reunion.

Mit einer sinistren Gitarrenmelodie eröffnet "Lovecraft's Death" also das Werk.
Sehr bald schon fällt der intensive Einsatz des Orchesters auf, der bei "Communion" generell eine sehr zentrale Rolle einnimmt. Düster und oft ohne Gitarrenbegleitung trägt es stark zur dunklen Atmosphäre des Albums bei, die auch darauf aufbaut, dass man sich über weite Strecken im Mid-Tempo Bereich aufhält: nur einzelne Passagen brechen aus diesem stellenweise fast doomig anmutenden Tempo aus und preschen in gehobener Geschwindigkeit voran, um sich aber bald wieder einfangen zu lassen und abzubremsen. Spontan fühlt man sich des öfteren an eine um die Gitarren reduzierte, puristische Version der Norweger DIMMU BORGIR erinnert:
SEPTICFLESH setzen die Gitarren oftmals nur zur Akzentuierung oder Untermalung des Orchesters ein, nur stellenweise hellen melancholische Gitarrenmelodien die Stimmung etwas auf, überlassen den Hörer jedoch schon bald wieder den düsteren Klängen der Streicher und Bläser.
Die harten Death-Vocals von Sotiris Vayenas, oft nur von Orchester und Drums unterlegt, stehen zumeist im Vordergrund, wirken dieser Rolle jedoch nicht ganz gewachsen, da sie leider des öfteren etwas zu drucklos klingen; in Songs wie "Anubis", "Sunlight/Moonlight" oder "Sangreal" weiß man dafür jedoch mit wirklich gelungenem Klargesang zu überzeugen.
Sehr präsent wurden auch die Drums abgemischt, wodurch sie zwar einerseits dazu beitragen, eine harte, kraftvolle Stimmung heraufzubeschwören, andererseits fast zu zentral klingen und das Orchester übertönen, wodurch sie stellenweise zu Atmosphäre-Killern verkommen.
"Narcissus", der letzte Song des Albums, beginnt von Gitarrenmelodien und rockendem Schlagzeug getragen, ufert jedoch schon bald in nur schwer nachvollziehbaren Abläufen zu einem Gitarren-Drums-Konstrukt aus und ist somit Paradebeispiel für das Hauptproblem des Albums:

Die Songstrukturen sind gewiss allesamt ausgefeilt und wohldurchdacht, doch erschließen sie sich dem Hörer auch nach unzähligen Durchläufen nicht so recht, so dass die Lieder leider teilweise sehr zerfahren wirken und sich das Gefühl breit macht, SEPTICFLESH haben sich schlicht in allzu vertrackte Abläufe verrannt. "Communion" ist sicherlich alles andere als schlecht, allerdings wirkt das Werk als ganzes etwas überambitioniert-progressiv komponiert und ist somit etwas zu sperrig und undurchsichtig geraten.

Trackliste:
01. Lovecraft's Death
02. Anubis
03. Communion
04. Babel's Gate
05. We The Gods
06. Sunlight Moonlight
07. Persepolis
08. Sangreal
09. Narcissus
Spielzeit: 00:38:13

Line-Up:
Spiros Antoniou - Vocals, Bass
Sotiris Vayenas - Guitars, Vocals
Chris Antoniou - Guitars
Fotis Benardo - Drums
Moritz Grütz [Morg] | 15.03.2008 | 15:05

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