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Cover von Serenity -- War Of Ages
Band: Serenity Homepage Serenity bei Facebook Metalnews nach 'Serenity' durchsuchenSerenity
Album:War Of Ages
Genre:Power Metal, Prog-Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.03.13
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"Bombast in einer neuen Form"

Im Schatten vom KAMELOT und anderen Bombast-Power-Metal-Bands wurden SERENITY seit Jahren eher in den Untergrund gedrückt. Hier gelang es der Band aus Österreich allerdings sehr stark, Fuß zu fassen. Vor allem die ersten beiden Alben sind eingeschlagen wie eine Bombe. Die Mischung aus Melodic-Bombast und progressiven Anteilen fügte sich perfekt mit der Ausnahmestimme von Georg Neuhauser zusammen. Leider nahmen auf dem letzten Werk „Death & Legacy“ die progressiven Phasen etwas ab und das Material klang wie schlichter Melodic-Metal. Dies tat der Band keinen Abbruch – man feierte zu dem Album viele Erfolge und auch die erste richtig großen Touren. Zwei Jahre später steht nun „War Of Ages“ in den Startlöchern und eröffnet die Frage, wie wird das Futter für den Aufstieg aussehen?

Schon auf den ersten Blick hat sich etwas getan. Neben Georg hat man nun mit Clémentine Delauney auch eine weibliche Sängerin im Boot. Vielleicht ist das der Einfluss durch die Touren mit EPICA und DELAIN – auf jeden Fall darf man sich freuen und fragen, wie sich das Ganze in das Schaffen der Band einfügt? Es sei verraten – sehr gut! Von der ersten Minute an nehmen SERENITY wieder an Fahrt auf. Man legt wieder mehr Wert auf Strukturen und auch die symphonischen Parts sind durchaus besser und auffallender hervorgehoben. Was beim letzten Werk eher als Teppich misshandelt wurde, ist nun wieder zur alten Stärke erblüht. Stimmlich ist die Band auch weiterhin über alle Zweifel erhaben. Clémentine Delauney fällt dabei weder sehr positiv – noch negativ aus. Durchaus verleiht sie den Songs noch etwas mehr Charakter und die Lieder sind einfach für zwei Stimmen geschrieben, allerdings sticht sie nicht aus der Masse hervor, was aber auch nicht nötig ist. Auch die Strukturen, wie angesprochen, sind wieder etwas ausgefeilter – jedoch nicht so stark progressiv, wie auf dem Debüt. Wirklich Ideenreich ist zum Beispiel auch der Track „Legacy Of Tudors“. Hier greift man im Intro „Past Time With A Company“ von BLACKMORE’S NIGHT auf, um dann einen typischen SERENITY-Song draus zu machen, der aber irgendwie immer bei der Eingangsmelodie bleibt und so einen genialen Spagat schafft. Durchaus weiß das Album immer wieder von sich reden zu machen, da immer wieder Bombast um die Ecke schellt, der einen durchaus wieder fasziniert und oft einen großen Höhepunkt darstellt. Wirklich gute Songs, die durchaus immer wieder von interessanten Strukturen zeugen und selten wirklich langweilig werden.

Fakt ist, dass SERENITY auf „War Of Ages“ nicht nur das starke Niveau halten [sei die letzte Platte mal so dahingestellt], sondern wieder eine Schippe drauflegen. Wer eher das erste Album mochte, der wird jetzt auch wieder angezogen, vom frisch gewonnen Sound der Band. Viele Ideen werden hier sehr kreativ und einladet verarbeitet. Wer die Band schon vorher mochte, der sollte durchaus wieder zuschlagen. Auch Fans von KAMELOT, DRAGONLAND, BLIND GUARDIAN oder STRATOVARIUS dürfen gerne mehr als ein Ohr riskieren.

Trackliste:
01. Wings Of Madness
02. The Art Of War
03. Shining Oasis
04. For Freedom's Sake
05. Age Of Glory
06. The Matricide
07. Symphony For The Quiet
08. Tannenberg
09. Legacy Of Tudors
10. Royal Pain
11. Fairytales (ballad version - LTD bonustrack)
12. Love Of My Life (LTD bonustrack)
Spielzeit: 00:53:39

Line-Up:
Lead Vocals - Georg Neuhauser
Lead Vocals - Clémentine Delauney
Lead & Rhythm Guitars - Thomas Buchberger
Keyboards - Franz Josef Hauser
Bass - Fabio D’Amore
Drums - Andreas Schipflinger
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
13.05.2013 | 20:41
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