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Cover von Serious Black -- As Daylight Breaks
Band: Serious Black Homepage  Metalnews nach 'Serious Black' durchsuchenSerious Black
Album:As Daylight Breaks
Genre:Heavy Metal, Melodic Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:16.01.15
CD kaufen:'Serious Black - As Daylight Breaks' bei amazon.de kaufen
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"Grundsolider Allstar-Metal"

Versammelt um den ehemaligen BLIND GURADIAN- und inzwischen wieder SAVAGAE CIRCUS-Drummer Thomen Stauch sowie Ex-HELLOWEEN- und derzeit MASTERPLAN-Gitarristen Roland Grapow nebst BLOODBOUND-Abgänger Urban Breed und DREAMSCAPE-Keyboarder Jan Vacik können die Metaller SERIOUS BLACK mit Fug und Recht als „Supergroup“ angesehen werden. Die Zeichen stehen mit ihrem ersten Album „As Daylight Breaks“ also auf Sturm...

Mit „I Seek No Other Life“ findet „As Daylight Breaks“ sogleich einen fulminanten Einstieg – später soll sich diese Nummer auch als der beste Song dieses Albums herausstellen. Der Sound von SERIOUS BLACK lebt ganz offensichtlich von mächtigen Gitarrenwänden und der markanten Stimme von Frontmann Urban Breed. Während sich die eröffnende Nummer noch recht traditionell gibt und irgendwie an wuchtigere SILENT FORCE erinnert, geht das folgende „High And Low“ in eine andere Richtung und klingt wie eine Kreuzung aus neueren MASTERPLAN mit STRATOVARIUS-Bombast. Man hört SERIOUS BLACK also durchaus an, wo die einzelnen Mitglieder dieser Band stilistisch herkommen, weshalb Nummern wie „Sealing My Fate“, „My Mystic Mind“ oder „Setting Fire To The Earth“ eine ebenso druckvolle wie melodiöse Melange aus Heavy-, Power- und Melodic Metal bieten, die Fans des Genres direkt ins Genick fahren dürfte. Dabei rangiert die Truppe gekonnt zwischen ausladendem Bombast wie im epischen „Akhenaton“ und gradlinigeren Headbangern wie „Trail Of Murder“. Insgesamt gehen SERIOUS BLACK auf „As Daylight Breaks“ musikalisch überaus hochwertig und vor allem absolut professionell zu Werke – das ist von einer Besetzung wie dieser aber auch nicht anders zu erwarten. Letztendlich fehlt jedoch das „gewisse Etwas“, das aus diesem Album mehr als „nur“ eine gute Platte gemacht hätte. SERIOUS BLACK verbinden in ihrem Sound so ziemlich alles, was zeitgemäßen Power- bzw. Melodic Metal ausmacht zu einer Blaupause für das Genre, versäumen es allerdings um Haaresbreite, sich im Punkte Songwriting ein eigenes Gesicht zu geben und so bleibt von „As Daylight Breaks“ am Ende weniger hängen, als man sich wünschen möchte. Allerdings ist das auch ein guter Grund, sich die Platte gleich noch einmal anzuhören und obendrein bieten SERIOUS BLACK mindestens zwei gute Argumente: Drummer Thomen Stauch trommelt auf „As Daylight Breaks“ um sein Leben und wie sich bereits auf dem SAVAGE CIRCUS-Debüt zeigte, sind des Mannes Fähigkeiten am Kit nur von den Wenigsten zu übertreffen. Zudem würzt Gitarrist Roland Grapow die Songs mit ebenso melodiösen wie technisch vollendeten Leadgitarren, was Fans explosiver Gitarrenarbeit Freudentränen in die Augen treiben sollte und wird. Insgesamt haben die Herren mit „As Daylight Breaks“ eine grundsolide und stellenweise überragende Melodic Metal-Platte eingespielt, wenngleich auch noch etwas Luft nach oben besteht.

Es ist schön, Thomen Stauch wieder in Aktion erleben zu können und mit einer Leistung wie auf „As Daylight Breaks“ muss der Mann sich auch ganz bestimmt nicht verstecken. Auch die übrigen Mitglieder von SERIOUS BLACK machen ihrem exzellenten Ruf einmal mehr alle Ehre, jedoch erzielt ihr gemeinsames Erstlingswerk nicht ganz den Effekt, den Fans sich angesichts der hochkarätigen Besetzung gewünscht haben mögen. „As Daylight Breaks“ ist ein guter Anfang und voll von starken Songs, sollten die Mannen Zeit für eine zweite Platte finden, könnte die jedoch noch deutlich besser werden.

Trackliste:
01. I Seek No Other Life
02. High and Low
03. Sealing My Fate
04. Temple Of The Sun
05. Akhenaton
06. My Mystic Mind
07. Trail Of Murder
08. As Daylight Breaks
09. Setting Fire To The Earth
10. Listen To The Storm
11. Older And Wiser
Spielzeit: 00:41:41

Line-Up:
Urban breed - Vocals
Roland Grapow - Guitar
Dominik Sebastian - Guitar
Mario Lochert - Bass
Jan Vacik - Keyboard
Thomen Stauch - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
09.01.2015 | 12:52
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