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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von SerpentCult -- Weight Of Light
Band: SerpentCult Homepage SerpentCult bei Facebook Metalnews nach 'SerpentCult' durchsuchenSerpentCult
Album:Weight Of Light
Genre:Doom Metal
Label:Rise Above Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:06.10.08
CD kaufen:'SerpentCult - Weight Of Light' bei amazon.de kaufen
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"Doom statt Fritten oder: Das Seufzen des Golem"

Eine Band, die anno 2008 auf dem Doom-Styler-Label von CATHEDRAL-Mastermind Lee Dorrian erscheinen darf, hat sich damit ihre ersten Sporen bereits verdient und erfüllt einen gewissen Qualitätsanspruch, was auch auf SERPENTCULT aus dem belgischen Ghent und ihren Erstling „Weight Of Light“ zutrifft.

Dementsprechend ist das, was sich da zähflüssig aus den Boxen schleppt, nichts anderes als straighter, schnörkelloser Doom Metal, der mit seinen etwas unzugänglichen, schroffen Songs in der Tat zunächst an Dorrians CATHEDRAL zu „Endtyme“-Zeiten gemahnt.
Hat man sich dann allerdings erstmal eingegroovt, wird man von den quälend langsamen, bleischweren, verzerrten, feisten Riffs [„Weight Of Light“, „Awaken The Kraken“ oder „Arkanum“] entweder erdrückt oder aber unweigerlich in die Tiefen des Doomkosmos gesogen, während über allem die eigenwilligen Vocals von Sängerin Michelle, die ein bisschen nach einer Mischung aus DORO, Toody Cole von DEAD MOON und Wino [SAINT VITUS, THE OBSESSED, SPIRIT CARAVAN, THE HIDDEN HAND] klingt, thronen und dem Ganzen zusätzlich Originalität und Wiedererkennungswert verleihen.

Veredelt wird die Heaviness von „Weight Of Light“ dann nur noch durch die passend schlichte, direkte Produktion aus den gebenedeiten Händen von Greg Chandler [ESOTERIC].

Wer sich auch nur ansatzweise für Doom oder Stoner Metal begeistern kann, sollte hier schleunigst zumindest mal ein Ohr riskieren. All hail the SerpentCult!

Trackliste:
01. New World Order
02. Screams From The Deep
03. Weight Of Light
04. Awaken The Kraken
05. Arkanum
06. Red Dawn
07. Templar
08. Serpentcult
Spielzeit: 00:44:55

Line-Up:
Michelle - Vocals
Frederic Caure - Guitar
Steven Van Cauwenbergh - Bass
Frederik "Cozy" Cosemans - Drums
Dirk Konz [dkay]
29.10.2008 | 22:02
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