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Bewertung:4.5 von 7
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"Atmosphärischer melodiöser Death Metal direkt aus der Gruft"

Laut Info spielen die Polen Dark Death Metal. „Polen?“ denkt sich der geneigte Schreiberling. Dieses kleine Land, kurz vor dem sibirischen Wolf, ist nicht nur als europäisches Bermuda-Dreieck für westliche Autos bekannt, sondern auch als kleiner, aber feiner Exporteur technisch sauber gespielten Metals.

Den Beginn markiert dann auch ein feines akustisches Intro mit einer wundervollen Melodie. Mit fein und wundervoll ist es dann aber auch schon vorbei, wenn die recht derben Klänge von „Faithful Emptiness“ einsetzen. Haut mich jetzt nicht so sehr vom Hocker, da hier viel zu grobschlächtig gearbeitet wird und auch nicht wirklich viel Aufregendes passiert. Mit der nächsten Nummer geht es aber schon wieder in höhere Sphären. Klasse Melodien, aggressives Riffing und coole Rhythmen.....so langsam manifestiert sich der Name KATAKLYSM in meinem Schädel. Genau wie die Kanadier, arbeiten auch die Polen mit abwechselndem Keif- und Grunzgesang. Mit Blastbeats haben SERPENTIA aber nix am Hut und das ist auch gut so. So bleibt eine angenehme, leicht gruftige Atmosphäre über den Verlauf der Scheibe erhalten.
Je länger die Scheibe dauert, umso abwechslungsreicher werden die Songstrukturen und man scheut sich auch nicht, das eine oder andere 80er Heavy-Riff auszupacken. Belanglos wird es allerdings immer dann, wenn die Musiker probieren einen auf besonders hart zu machen. Nachzuhören bei den nicht besonders gelungenen „Of What The Wind Has Taken From Me“ und „At The Sound Of Morning Bells“. Mir persönlich gefallen vor allem die gut ausgearbeiteten, mit viel Gefühl und Melodie vorgetragenen Elemente einiger Songs.

Insgesamt eine nette Scheibe einer Band mit viel Potential nach oben, aber noch einer Menge Arbeit in Bezug auf ausgefeilte Songarrangements vor der Nase. Dass sie es können, haben sie bei einigen Songs bewiesen, für eine CD mit einer Laufzeit von knapp einer dreiviertel Stunde langt es noch nicht. Ein Ohr riskieren dürfen alle die ein Faible für melodiösen Death Metal, abseits der plattgetrampelten, schwedischen Laufwege, haben.

4.5 Punkte

Trackliste:
01. Icons Of Youth Death
02. Faithful Emptiness
03. Throught Thorns towards The Stars
04. Blackmark
05. Nails Enigma
06. Integration In Pain
07. Plans Change
08. Of What The Wind Has Taken From Me
09. The Probabillity Of Your Suffering
10. Touching Scars
11. At The Sound Of Morning Bells
12. When I Must Say Goodbye


Frank Zschäbitz [Azriel]
28.02.2005 | 15:57
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