.: SUCHE
Mehr aus den Genres
Suffocate Bastard
Acts Of Contemporary Violence
Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Bis der Putz von der Wand fällt"
The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
![]() |
| |||||||||||||||||
"Vollkommen verkommen..." | ||||||||||||||||||
| SERPENTINE PATH sind der Prototyp der Doom/Sludge Metal-Supergroup, rekrutiert sich das Line-Up doch aus niemand Geringerem als ELECTRIC WIZARD-/RAMESSES-Mitbegründer Tim Bagshaw und der kompletten UNEARTHLY TRANCE-Mannschaft. Als wäre das alles noch nicht genug, um jedem Doomhead den Mund wässrig zu machen, klingt das selbstbetitelte Debüt von SERPENTINE PATH aber auch noch ziemlich genau so, wie man sich das in etwa vorstellen würde, wie auch - der an dieser Stelle hemmungslos zitierte - FAITH NO MORE-Weirdo, Schöngeist und Ipecac Records-Begründer Mike Patton bestätigen kann: "It´s like MELVINS meets DARKTHRONE in a Brooklyn bar under a full moon!". Das trifft es ganz gut, denn bereits der Opener „Arrows“ durchbohrt mit seinem schier unwiderstehlich walzenden Doomgroove jeden noch so stabilen Schild – aber natürlich nur gaaanz laaaangsam! Bei „Crotalus Horridus Horridus“ standen eindeutig die allmächtigen Deathdoomer von WINTER Pate, denen Frontgrunzer Ryan Lipynsky auch ganz offensichtlich den Gesangsstil entlehnt hat. Das alles zermahlende „Bats Amongst Heathens“ klingt etwas wie boshafte CROWBAR auf Valium, das Riff von „Beyond The Dawn Of Time“ dagegen braucht keinen Beat und das fiese, unbarmherzige „Obsoletion“ keine Absolution mehr. Wo AHAB in ihrem Musikschaffen vielleicht noch so etwas wie nautische Romantik durchschimmern lassen, sind SERPENTINE PATH nur noch kaputt, huldigem dem Verfall, der Fäulnis, AUTOPSY und der Hoffnungslosigkeit gleichermaßen mit ihrem modrigen Geriffe [„Aphelion“] und erstellen nicht zuletzt mit der gleichnamigen Ode ihr ureigenes Kompendium des Leids. Tja und just, wenn man beinahe meint, alles überstanden zu haben, wenn man schon mehr als geplättet ist von soviel abgrundtiefer Verkommenheit und Verdammnis, dann steht da – unausweichlich – nur noch dieser [klanggewordene] Monolith, verwittert, bemoost und ganz offensichtlich verflucht - spätestens jetzt hat man die Gewissheit, dass man es nicht mehr schaffen wird... SERPENTINE PATH sind mehr als die Summe ihrer einzelnen Teile bzw. ihrer Mitglieder, auch wenn die jeweiligen Bands mitunter mehr als deutlich durchzuschimmern scheinen, denn hier gehen Doom und Death Metal eine dieser unheiligen Allianzen ein, die sich niemand, der sich auch nur annähernd mit einem der Genres identifizieren kann, entgehen lassen sollte... Ist ja eh' schon alles egal. | ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
Kommentare
















