.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Setherial
Reviews von Setherial
CD Review: Setherial - Endtime Divine

Setherial
Endtime Divine


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Im zehnten Jahr ihres Bestehens liefern uns SETHERIAL ihr mittlerweile viertes Album ab un... [mehr]"
Mehr aus den Genres
CD Review: Bann - Æschatologia

Bann
Æschatologia


Ambient, Black Metal, Mittelalter
6 von 7 Punkten
"Lasst euch von der Düsternis verzaubern"
CD Review: Klabautamann - Der Ort

Klabautamann
Der Ort


Black Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"[Hier zu] Irren ist unmöglich"
CD Review: Sarke - Aruagint

Sarke
Aruagint


Black Metal, Doom Metal, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Oldschool, die dritte!"
CD Review: Baltak - Makedonski Boj (Macedonian War)

Baltak
Makedonski Boj (Macedonian War)


Black Metal, Black/Thrash Metal
3 von 7 Punkten
"Wenn das Alexander der Große noch miterlebt hätte..."
CD Review: Fall Ov Serafim - Nex Iehovae

Fall Ov Serafim
Nex Iehovae


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Höllenlärm und Totenstille"
CD Review: Hooded Menace - Gloom Immemorial [Compilation]

Hooded Menace
Gloom Immemorial [Compilation]


Death Metal, Doom Metal
Keine Wertung
"Gelungene Raritätensammlung"
CD Review: Mono - The Last Dawn / Rays Of Darkness

Mono
The Last Dawn / Rays Of Darkness


Avantgarde/Electronica, Post Rock
4.5 von 7 Punkten
"Japaner mit Doppelpack"
CD Review: Al Jourgensen, Jon Wiederhorn - Akte Ministry

Al Jourgensen, Jon Wiederhorn
Akte Ministry


Industrial Metal
Keine Wertung
"Platzende Mägen, reichlich Blut und wilde Drogeneskapaden"
CD Review: Year Of The Goat - The Key And The Gate [EP]

Year Of The Goat
The Key And The Gate [EP]


Psychedelic, Retro Rock, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Der Schlüssel zum Tor zu anderen Welten..."
CD Review: The Duskfall - Where The Tree Stands Dead

The Duskfall
Where The Tree Stands Dead


Melodic Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Sauber durchgezogen"
Cover von Setherial -- Death Triumphant
Band: Setherial Homepage  Metalnews nach 'Setherial' durchsuchenSetherial
Album:Death Triumphant
Genre:Black Metal
Label:Regain Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.05.06
CD kaufen:'Setherial - Death Triumphant' bei amazon.de kaufen
Share:

"Schwarze Lichtgestalten"

Setherial gehören für mich schon seit ihrem vor gut einer Dekade eingeprügelten Debüt „Nord“, spätestens aber seit dem phänomenalen „Hell Eternal“ (1998), zu den wirklich ganz großen Schwarzwurzelkapellen Skandinaviens. Ein durchgängig hoher Brutalitätsfaktor, gepaart mit technischer Finesse, unmenschlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten und kompositorischem Genie: So ließe sich die Formel für die Musik der schwedischen Höllenhunde auf den Punkt bringen.

Mit „Death Triumphant“ liegt nun der neueste Streich der Satansbraten vor. Und schon der Opener „The Limb Of Insanity“ macht deutlich, dass wir uns vor Schnickschnack wie Frauengesang oder übertriebenen Keyboardorgien im Falle Setherials auch im Jahr 2006 nicht zu fürchten brauchen. Abwechslungsreicher sind die Stücke aber allemal. Viel öfter als sonst wird die Raserei durch Breaks unterbrochen, die weitläufige Grooveparts einläuten und etwas Ordnung ins vermeintliche Chaos bringen.

Vermeintlich deshalb, weil auch die hyperschnellen Parts (die immer noch dominieren) aufgrund der glasklaren Abyss-Produktion und der spielerischen Klasse der Band stets nachvollziehbar sind. Das nimmt der Platte allerdings einiges an Bosheit und Gefährlichkeit, weswegen der Grusel-Effekt nicht mehr in dem Maße vorherrscht wie auf früheren Scheiben. Wo wir gerade beim Meckern sind: Auch die Produktion der Drums ist meines Erachtens nicht gelungen. Der Trommel-Sound klingt nämlich sehr verdächtig nach Computer und trägt nicht gerade zur Ausprägung eines organischen Klangbildes bei.

Aber das war’s auch schon an Negativ-Kommentaren. Die Songs sind nämlich brillant. Damit meine ich die vielen kranken Melodien, die kaum merklichen Schnörkel und das Gefühl für dynamische und majestätische Songaufbauten. Hier weht einem der Hauch des Südhimmels an allen Ecken und Enden entgegen und schließlich ist man der Meinung, dass der unbändige Hass auf alles vermeintlich Gute auch gerechtfertigt ist – großes Kino also. Und dass man mit „Relinquishment From The Unlighted Chambers“ für Setherial-Verhältnisse beinahe balladesk zur Sache geht, ist durch die sicke Umsetzung der Nummer auch bald verziehen.

Schlussendlich noch ein Genießer-Tipp: Hört euch mal konzentriert die Riffs in „Inhale The Embers“ und dem beinahe verträumt anmutenden Geschoss „Devilry, Wickedness And Scorn“ an. Da ist er wieder, der Geist der Anfangstage. Wer solche Sachen schreiben kann, muss als Hoffnungsträger für eine Szene gelten, deren Protagonisten sich selbst schon zu oft zu belanglos kopiert haben. Wegen der kleinen Soundschwächen „nur“ 5,5 pechschwarze Punkte.

Trackliste:
01. The Limbo Of Insanity
02. Death Triumphant
03. With Veins Wide Open
04. Aeons Of Bloodlust
05. Relinquishment From The Unlighted Chambers
06. Hellstorms Over The Empyrean
07. Inhale The Embers
08. Devilry, Wickedness And Scorn
09. Curse Of The Manifest
10. För Dem Mitt Blod (bonus)


Marcus Italiani [Mattaru]
11.05.2006 | 22:22
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin