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Album:Freedom Call
Genre:Heavy Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:02.09.11
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"Tschechischer Bombast-Kitsch"

Die tschechischen Metaller SEVEN sind nun schon einige Jahre im Geschäft und haben sich bis dato hauptsächlich durch reine Instrumentalmusik hervorgetan. Nun hat die Truppe ihren Weg zu Nuclear Blast gefunden und veröffentlicht mit „Freedom Call“ ein von RAGE-Gitarrist Victor Smolsky produziertes Album, auf dem in jedem Song ein Sänger zu hören ist.

Dass die Formation großen Wert auf die Instrumentierung ihrer Musik legt, wird auch auf „Freedom Call“ schnell deutlich und so sind die fulminanten Soli, die SEVEN in praktisch jedem Song auffahren, auch das spektakulärste an diesem Album. Die Tschechen mischen technisch also zweifelsohne in der Oberliga mit und auch Sänger Jiri Komberec passt mit seinem durchaus männlichen Organ bestens zum Sound der Truppe, wenngleich er sich nicht sonderlich von anderen Vertretern seiner Zunft abzuheben vermag. Ansonsten setzt die Band vornehmlich auf modern anmutende Härte und so eröffnete schon der Titeltrack die Platte mit ultrafettem Stampf-Riffing im Fahrwasser neuerer RAGE nebst der entsprechenden Breitwand-Produktion, dem allerdings alsbald von fröhlichen Dur-Kadenzen und einem ziemlich klebrigen Refrain der Wind aus den Segeln genommen wird – hier liegt auch das größte Problem von „Freedom Call“: Während es prinzipiell eine gute Idee ist, zeitgemäße Härte mit einer gewissen Eingängigkeit zu verbinden - klappt ja auch bei BRAINSTROM - will diese Rechnung im Hause SEVEN einfach nicht so ganz aufgehen. Die einzelnen Bandmitglieder mögen allesamt an ihren jeweiligen Instrumenten unschlagbar sein, allerdings ist das Songwriting weniger beeindruckend: Selbstverständlich finden sich auch auf „Freedom Call“ ab und an Gänsehautmomente in Songs wie „So Scarred“ und „To Hell“, sieht man jedoch von der bombastischen Produktion ob, so sind die dargebotenen Nummern schlicht zu gewöhnlich, um dauerhaft aufhorchen zu lassen. Lässt man die kitschige Power Ballade „The Road“ und die NICKELBACK-Hommage „Abandoned“ außen vor, sind die einzelnen Lieder mit ihrer immergleichen Abfolge von harten Riffs und schwülstigen Refrains auch stets gleich aufgebaut, was der Abwechslung und somit der Aufmerksamkeit der Hörerschaft kaum dienlich ist.

„Freedom Call“ ist keineswegs ein Totalausfall und insbesondere bei der muskulösen Produktion des Albums wurde vieles richtig gemacht, dennoch wird schnell deutlich, dass die Platte nicht viel mehr als die Summer ihrer sicherlich hochwertigen Teile ist – zu vorhersehbar und insgesamt ein bisschen zu gewöhnlich ist das Songmaterial, um ernsthaft begeistern zu können.

Trackliste:
01. Freedom Call
02. Brain Eater
03. Get It
04. The Road
05. So Scarred
06. Suicide Fall
07. Abandoned
08. Wild In The Night
09. The Joker
10. You Steal My Breath
11. To Hell
12. War Within
Spielzeit: 00:46:28

Line-Up:
Jiri Komberec - Vocals
Honza "Kirk" Behunek - Guitars
Petr Bidlo - Bass
Lukas Kunes - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
04.10.2011 | 16:27
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