.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Live-Berichte über Seven Kingdoms
Mehr aus den Genres
CD Review: Massacra - Enjoy The Violence

Massacra
Enjoy The Violence


Death Metal, Death/Thrash Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Der letzte französische Schwanengesang"
CD Review: Devariem - Peace Was Never An Option [EP]

Devariem
Peace Was Never An Option [EP]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Technischer Leckerbissen aus dem Norden"
CD Review: Overkill - The Grinding Wheel

Overkill
The Grinding Wheel


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Am Rad gedreht"
CD Review: Exodus - Exhibit B: The Human Condition

Exodus
Exhibit B: The Human Condition


Thrash Metal
6.5 von 7 Punkten
"Quod erat demonstrandum"
CD Review: Vilefuck - What Lies Ahead Is Already Dead

Vilefuck
What Lies Ahead Is Already Dead


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Des Angelrippers Erben"
CD Review: Me And That man - Songs Of Love And Death

Me And That man
Songs Of Love And Death


Country Rock, Retro Rock
4 von 7 Punkten
"Nergal auf Experimentierkurs"
CD Review: Invidia - As The Sun Sleeps

Invidia
As The Sun Sleeps


Alternative, Hard Rock, Modern Metal
3.5 von 7 Punkten
"Eine Supergroup macht automatisch kein super Album"
CD Review: Iced Earth - Incorruptible

Iced Earth
Incorruptible


Power Metal, US-Metal
5 von 7 Punkten
"Gewohnt und doch ganz anders"
CD Review: Antichrist - Sinful Birth

Antichrist
Sinful Birth


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Räudig, ranzig, rabiat"
CD Review: Primal Fear - Angels Of Mercy - Live In Germany [CD+DVD]

Primal Fear
Angels Of Mercy - Live In Germany [CD+DVD]


Heavy Metal
4 von 7 Punkten
"Heimspiel mit Stolpersteinen"
Cover von Seven Kingdoms -- Decennium
Band: Seven Kingdoms bei Facebook Metalnews nach 'Seven Kingdoms' durchsuchenSeven Kingdoms
Album:Decennium
Genre:Power Metal, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:05.05.17
CD kaufen:'Seven Kingdoms - Decennium' bei amazon.de kaufen
Share:

"Gelungenes Jubiläum"

Ob SEVEN KINGDOMS 2007, als sich die Band gegründet hatte, bereits vorhersehen konnten, welchen Hype die Romanserie „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin bzw. die hierauf basierende Serie „Game of Thrones“ auslösen sollten? Schließlich handelt ein Großteil der in Songs verpackten Themen der Thrash/Power Metal-Formation von Ereignissen rund um den Fantasy-Welterfolg. Mit „Decennium“ liegt das nunmehr dritte Album der US-Amerikaner vor. Guter Stoff, um die Wartezeit bis zur nächsten Staffel von „Game of Thrones“ zu überbrücken?

Den Einstieg in das neue Werk macht der Opener „Stargazer“. Rasante Melodien, die charmante Stimme von Sängerin Sabrina Cruz und der eingängige Refrain stimmen den Hörer sehr gut ein. Spannend wird es dann mit dem nächsten Track. Hier wechselt sich zarter Gesang ab mit messerscharfem, pfeilschnellem Riffing - zum ersten Mal kommt hier so richtig die Thrash-Schlagseite der Band zur Geltung. Was bereits im ersten Drittel des Albums auffällt ist zudem das offensichtliche Faible für eingängiges, aber durchaus auch ausgefallenes Songwriting. Besonders deutlich wird das bei „In The Walls“, dem bereits von der vorangegangenen EP bekannten Song: Der Chorus wirkt hier gewissermaßen „zweigeteilt“, da ein abrupter Wechsel der Melodie stattfindet - für mich persönlich die interessanteste Komposition auf dem Album, und ganz nebenbei zeigt Sabrina Cruz dabei was sie auf dem Kasten hat. „Castles In The Snow“ bewegt sich, wie der Titel vermuten lässt, im „Game Of Thrones“-Thema und besticht durch den träumerischen Refrain. Auch die folgenden Songs zeichnen sich durch die gelungene Produktion und das Können aller Beteiligten aus, wenn auch die Songs speziell im letzten Drittel der Platte aus meiner Sicht ein wenig die Wucht verlieren, welche die vorherigen Titel ausstrahlten.

Beim Anhören von „Decennium“ merkt man relativ schnell, dass SEVEN KINGDOMS sehr viel Arbeit und auch Liebe in die Platte gesteckt haben. Fans von druckvollem, schnellem und vergleichsweise hartem Power Metal werden ihre Freude daran haben und sollten definitiv reinhören. Wehrmutstropfen für mich ist ein wenig, dass die wirklich ganz großen Momente auf dem dritten Werk der Band ausbleiben. Wie wäre es denn zum Beispiel mal mit einer echten Power-Ballade? Ich hätte auch schon einen Vorschlag: Eine Power Metal-Version des Lannister-Songs „Der Regen von Castamaer“!

Trackliste:
01. Stargazer
02. Undying
03. In The Walls
04. The Tale Of Deathface Ginny
05. Castles In The Snow
06. Kingslayer
07. The Faceless Hero
08. Neverending
09. Hollow
10. Awakened From Nothing
Spielzeit: 00:51:38

Line-Up:
Sabrina Cruz - Vocals
Camden Cruz - Guitars
Kevin Byrd - Guitars
Aaron Sluss - Bass
Keith Byrd – Drums
Jochen Zielbauer [DerJogi]
30.04.2017 | 09:14
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin