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CD Review: Seventh Avenue - Eternals

Seventh Avenue
Eternals


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Cover von Seventh Avenue -- Terium
Band: Seventh Avenue Homepage Seventh Avenue bei Facebook Metalnews nach 'Seventh Avenue' durchsuchenSeventh Avenue
Album:Terium
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:28.03.08
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"Ein Schritt mehr ins Rampenlicht"

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: eine Massacre-Records-Promo ohne Voice-Over-Verstümmelungen! Keine Ahnung, nach welchen Kritierien das Label dieses ärgerliche und musikredakteurfeindliche Instrument einsetzt, aber Hauptsache es taucht auf dieser Promo von "Terium", dem mittlerweile sechsten Longplayer von SEVENTH AVENUE, nicht auf. Denn so komme ich tatsächlich in den Genuss der Scheibe.
Das Wolfsburger Quartett gründete sich bereits 1989, aber gerade im Heimatland ist der Schritt ins Rampenlicht bislang nicht so recht gelungen. Vielleicht kann sich das mit "Terium" ändern.

Stilistisch sind SEVENTH AVENUE im Melodic Power Metal der typisch deutschen Prägung einzuordnen. Die Vergleiche gehen ganz klar in Richtung GAMMA RAY oder FREEDOM CALL, was aber nicht bedeuten soll, dass sie wie eine Kopie der genannten klingen. SEVENTH AVENUE setzen durchaus ihre eigenen Akzente. Klar sind auch gewohnt eingängige Happy-Metal-tralala-Headbang-Nummern vertreten, aber in Songs wie "Authorities" oder "Two Masters" beweisen die Niedersachsen mit einem viel ausgefeilteren und komplexeren Konstrukt ihre Vielseitigkeit im Songwriting.
Äußerst variabel kommt Herbie Langhans´ Gesang, der sich gut den Kompositionen anpassen kann und mal genretypisch hoch, aber auch mal in rauher, mittlerer Tonlage eingesetzt wird. Dabei war Langhans ursprünglich nur Gitarrist, bevor er sich 1994 wegen Ausstieg des damaligen Sängers auch des Mikros annahm. Seitdem erledigt er auch diesen Job und das in ziemlich starker Manier.
Instrumental gibt es nichts auszusetzen. Wie es bei dem Stil nicht anders zu erwarten ist, dominieren die Lead-Gitarren und sorgen für das eingängige Riffing, die Führung der Hooklines und die melodische Untermalung. Bass und Drums können zwar eher selten aus dem Hintergrund hervortreten, kümmern sich aber um ein bodenständiges Power-Metal-Rhythmus-Fundament.
Von den 15 Songs, die es auf eine beachtliche Spielzeit von über 71 Minuten bringen, gilt es die geniale Up-Tempo-Nummer "Brighter Than The Sun", das vielschichtige "Priests And Servants" und das ebenso druckvolle wie hymnische "New Era" hervorzuheben. Die Happy-Metal-Freunde werden sich für Stücke wie "Way To The Stars" und "Betrayal" begeistern, während "Trail Of Blood" deutlich in Richtung IRON MAIDEN schielt.

"Terium" ist ein abwechslungsreiches Melodic-Power-Metal-Album, das sich meines Erachtens von vielen Veröffentlichungen des Genres in den vergangenen Monaten abhebt. SEVENTH AVENUE haben es sich mit dieser Scheibe sicherlich verdient, dass man ihnen etwas mehr Aufmerksamkeit widmet. Und, obwohl sich mit zunehmendauer Spieldauer manche Parts ähneln, muss man die ungewöhnliche CD-Länge dennoch als weiteren klaren Pluspunkt markieren. Thumbs Up für "Terium"!

Trackliste:
01. Under The Surface
02. Crowd In The Dark
03. Terium
04. Authorities
05. Future's Dawn
06. Brighter Than The Sun
07. Needs
08. Two Masters
09. Hands Of The King
10. Priests And Servants
11. Trail Of Blood
12. Betrayal
13. Way To The Stars
14. Innocence
15. New Era
Spielzeit: 01:11:31

Line-Up:
Herbie Langhans - Gesang, Gitarre
Flo Gottsleben - Gitarre
Markus Beck - Bass
Mike Pflüger - Schlagzeug
Steffen Münch [wizard]
02.06.2008 | 19:39
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