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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Seventh Void -- Heaven Is Gone
Band: Seventh Void bei Facebook Metalnews nach 'Seventh Void' durchsuchenSeventh Void
Album:Heaven Is Gone
Genre:Doom Metal, Grunge, Stoner Rock
Label:Napalm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.11.10
CD kaufen:'Seventh Void - Heaven Is Gone' bei amazon.de kaufen
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"Sag' hallo zum Himmel..."

TYPE O NEGATIVE sind zweifellos mit Pete Steele gestorben, doch schon ersteht aus der Asche SEVENTH VOID, die neue Truppe um die beiden ex-TON-Miglieder Kenny Hickey und Johnny Kelly, deren Debüt - mit neuem Artwork versehen - dank Napalm Records nun auch europaweiten Vertrieb findet.

Auch wenn das Quartett den Namen kurzerhand Dantes göttlicher Komödie entlehnt hat, seinen Stil sinnstiftend als „Brooklyn Doom Metal“ bezeichnet und sich obendrein auf erdig-schnörkellosen Hardrock Marke AC/DC, LED ZEPPELIN oder BLACK SABBATH berufen mag, so ist der sprichwörtlich lange Schatten ihrer alten Band nichtsdestotrotz allgegenwärtig.
Bei aller gebotenen Düsternis sucht man schieren Doom Metal auf „Heaven Is Gone“ dennoch weitgehend vergeblich, denn der Titeltrack oder auch „Shadow On Me“ erinnert vielmehr - nicht nur aufgrund Kennys eindringlich-emotionaler Stimme und Phrasierung, die der von Chris Cornell stark ähnelt - schwer an SOUNDGARDEN [zu seligen „Louder Than Love“- oder „Badmotorfinger“-Zeiten], gespickt mit reichlich BLACK SABBATH-Einflüssen, was sich auch bei dem folgenden „The End Of All Time“ nur schwerlich abstreiten läßt.
Auch „Under A Broken Sky“ rockt und groovt tonnenschwer, „Killing You Slow“ schiebt und drückt mit simpel-effektiven Bulldozer-Riffs und „Drown Inside“ könnte genauso gut auch ein Jam von TAD, KYUSS und ALICE IN CHAINS sein.
Daneben reiht sich auch das zähflüssig-vehemente „Death Of A Junkie“ ein und das abschließende, hypnotisch eingängige „Last Walk In The Sun“ erinnert sogar an eine grandiose Mischung aus MONSTER MAGNET und LED ZEPPELIN.

Der Sound ist - nicht zuletzt dank Co-Produzent und ex-PANTERA-/HELLYEAH-Drummer Vinnie Paul, der SEVENTH VOIDs Debüt in ihrer Heimat auf seinem Big Vin-Label bereits 2009 veröffentlicht hat - amtlich satt geraten und bietet ein stabiles Fundament für „Heaven Is Gone“.
Der Neustart und die deutlich direktere, rockigere Ausrichtung von Hickey und Co. gelingt, auch wenn das Ganze anfangs vielleicht etwas gewagt erscheint. Trotz aller Unterschiede und bei aller nötigen Abgrenzung dürften SEVENTH VOID dank der trefflich dunklen Atmosphäre und Qualität ihrer Kompositionen recht bald eigene Anhänger unter den Düsterrockern dieser Welt und natürlich der trauernden TYPE O-Gemeinde ihr eigen nennen...

Trackliste:
01. Closing In
02. Heaven Is Gone
03. The End Of All Time
04. Broken Sky
05. Killing You Slow
06. Slow Descent
07. Shadow On Me
08. Drown Inside
09. Death Of A Junkie
10. Last Walk In The Light




Spielzeit: 00:42:19

Line-Up:
Kenny Hickey - Vocals, Guitar
Johnny Kelly - Drums
Matt Brown - Guitar
Hank Hell – Bass
Dirk Konz [dkay]
29.11.2010 | 23:16
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