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Cover von Shaman -- Immortal
Band: Shaman Homepage  Metalnews nach 'Shaman' durchsuchenShaman
Album:Immortal
Genre:Power Metal
Label:Scarlet Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:16.11.07
CD kaufen:'Shaman - Immortal' bei amazon.de kaufen
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"Durchschnittskost aus Südamerika"

Auch in Brasilien ist Power Metal beheimatet, wie SHAMAN [vor einiger Zeit wegen Namensstreitigkeiten noch SHAAMAN] beweisen. Die Band wurde im Jahr 2000 von den ehemaligen ANGRA-Mitgliedern Andre Matos [Gesang, Keyboard], Ricardo Confessori [Schlagzeug] und Luis Mariutti [Bass] gegründet. Das Line-Up vervollständigte Luis´ Bruder Hugo an der Gitarre. In dieser Besetzung wurde 2002 das Debut „Ritual“ eingespielt.
Anno 2007 ist von der ursprünglichen Besetzung nur noch Ricardo Confessori übrig geblieben. Mit seinen neuen Mitstreitern wirft er nun das Album „Immortal“ auf den Markt.

Mit „Renovatti“ eröffnet ein relativ langes Intro die Scheibe, das in der Dramaturgie wie die Filmmusik eines orientalischen Streifens daherkommt. „Inside Chains“, „Tribal By Blood“ und der Titeltrack sind dann Power Metal-Tracks von der Stange, die keinerlei Neuheiten mit sich bringen, sodass man nicht näher darauf eingehen muss.
„One Life“ ist das erste Stück, das aus diesem Rahmen fällt. Es beginnt instrumental im Stil südamerikanischer Folklore, dann übernimmt sehr ruhiger Gesang die Stimmung, bevor kräftige Riffs den Groove zu einer Mid-Tempo-Halbballade vorantreiben. Die Melodie krallt sich im Ohr fest und der Refrain ist eingängig. Ein Zwischenspiel mit Lead- und Retro-Orgel-Solo runden die Nummer ab.
„In The Dark“ ist eine gelungene Ballade mit fast durchgehender Akustik-Untermalung. Es fällt auf, dass Thiago Bianchis Stimme im ruhigen, gemäßigten Bereich einen rauhen, bluesigen Unterton hat, während er in den höheren Stimmlagen ein bisschen an Tobias Sammet erinnert. „Strength“ ist wieder ein Power Metal-Stück, das zu Anfang zwar einige gute Riffs bietet, danach aber wieder abflacht.
Ein richtiges Highlight ist „Freedom“. Hier stimmt einfach alles: die Power, die Melodie, Gesang, Refrain, Soli und ein phänomenales Instrumental-Outro. Auch „Never Yield“ kommt ganz positiv rüber. Der Song wird von einigen Tempowechseln beherrscht, Phasen melodischer Power wechseln sich mit ruhigeren Abschnitten ab. Klingt aber alles recht stimmig.
Zuguterletzt folgt noch das über 8-minütige „The Yellow Brick Road“. Knapp 4 Minuten lang ist es eine recht gelungene akustische Ballade, in der Bianchi nochmal sein gesangliches Können beweisen kann. Danach wird der Hörer mit Geräuschen des Dschungels konfrontiert, die teilweise von romantisch klingenden Banjo- und Flötentönen begleitet werden. Was SHAMANS Hintergründe zu diesem Arrangement sind, kann ich nicht genau ergründen, da – wie bei Promos leider üblich – keine Texte beiliegen. Follow the yellow brick road ist eigentlich eine Redewendung, die frei übersetzt soviel bedeutet wie Den Weg zu einem höheren Ziel verfolgen. Möglicherweise ist es dieses verfolgte höhere Ziel der Band, mit dem Song auf die Problematik durch die Abholzung des brasilianischen Regenwald aufmerksam zu machen. Das ist aber nur eine Spekulation von mir. Irgendwelche Informationen kann man auch der bandeigenen Homepage nicht entnehmen. Vielleicht werden uns SHAMAN irgendwann in dieses Geheimnis noch einweihen. Rein musikalisch gesehen, kann ich mit dem Song nichts anfangen und finde ihn recht überflüssig.

Im Fazit muss ich leider sagen, dass SHAMAN auf „Immortal“ wenig Klasse bringen. Hervorzuheben sind der Mid-Tempo-Stampfer „One Life“ und die Power Metal-Hymne „Freedom“. Der Rest ist viel Durchschnittsware und Beiwerk. Zu mehr als 4,5 Zählern kann es daher nicht reichen.
Positiv anzumerken ist noch der Sängerwechsel. Bianchi hat sicherlich eine größere Stimmbreite als Matos und kann mehr Abwechslung in die Songs einbringen, wenn diese es denn zulassen.
Klar negativ muss vermerkt werden, dass Band und Label so gut wie keine brauchbaren Informationen veröffentlichen. Beispielsweise bleibt unklar, wer den nicht unerheblichen Beitrag am Keyboard geleistet hat.

Trackliste:
01. Renovatti
02. Inside Chains
03. Tribal By Blood
04. Immortal
05. One Life
06. In The Dark
07. Strenght
08. Freedom
09. Never Yield
10. The Yellow Brick Road
Spielzeit: 00:49:03

Line-Up:
Ricardo Confessori - Schlagzeug
Léo Mancini - Gitarre
Fernando Quesada - Bass
Thiago Bianchi - Gesang
Steffen Münch [wizard]
09.11.2007 | 21:10
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