.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Evergrey - Monday Morning Apocalypse

Evergrey
Monday Morning Apocalypse


Power Metal, Progressive, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Der schwedische Frühling ist heiß"
CD Review: Neal Morse - ?

Neal Morse
?


Progressive, Rock
6 von 7 Punkten
"Endlich wieder Pfeffer im Bart!"
CD Review: Frantic Bleep - The Sense Apparatus

Frantic Bleep
The Sense Apparatus


Progressive
6 von 7 Punkten
"Sternzeit 02.2005, dies sind die Abenteuer der Band FRANTIC BLEEP, die dorthin geht, wo no... [mehr]"
CD Review: Ihsahn - Das Seelenbrechen

Ihsahn
Das Seelenbrechen


Experimental, Prog-Metal, Progressive
5 von 7 Punkten
"Verkopfter Prog-Metal"
CD Review: The Flight Of Sleipnir - Saga

The Flight Of Sleipnir
Saga


Doom Metal, Melodic Black Metal, Neofolk, Progressive, Viking Metal
6.5 von 7 Punkten
"Sagenhaft..."
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Shores Of Null -- Quiescence
Band: Shores Of Null Homepage Shores Of Null bei Facebook Metalnews nach 'Shores Of Null' durchsuchenShores Of Null
Album:Quiescence
Genre:Avantgarde, Post/Avantgarde Black Metal, Progressive
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:01.04.14
CD kaufen:'Shores Of Null - Quiescence' bei amazon.de kaufen
Share:

"Blick über den Uferrand"

Drei mal Null bleibt Null. Dabei kommt nichts heraus. Andres als bei diesem Debüt der Italiener SHORES OF NULL, die hier einen Genrecocktail auf einem ziemlich hohen Niveau abliefern.

Ganz so ruhig wie der Albumtitel vermuten lässt, wird es nicht, gleich der rein instrumentale Opener "0x0000" weist den Weg in ein atmpospärisches dichtes Postrockgewitter, bei dem sowohl Einflüsse aus Grunge, Prog Rock und Doom als auch aus härteren Genres wie Black und Death Metal zur Geltung kommen. "Souls Of The Abyss" fängt grungig an, wird zu fast lupenreinem Melodic Death Metal und schließt mit progressiven Anleihen ab. "Ruins Alive" welchselt von Black Metal zu einer fast poppigen Melodie und wieder zurück. SHORES OF NULL überraschen mehr, als dass sie beständig bleiben. So gehen grungige Melodien nahtlos in Black Metal-Gewitter über und Vocals, die an Layne Staley und frühe ALICE IN CHAINS erinnern [bei "Pain Masquerade" fühlte ich mich tatsächlich gerade gegen Ende auf das "Dirt" Album eben jener zurückversetzt], wechseln sich mit Death Metal Growls ab. Interessant und gekonnt dabei ist die Stimmigkeit des Ganzen. Was diese Mischung zusammenhält, ist die finstere Grundstimmung, die sogar dem ein- oder anderen Gothicfan zusagen dürfte, der etwa KATATONIA oder auch MY DYING BRIDE im Schrank stehen hat. Ein wenig TIAMAT zu "Wildhoney"-Zeiten scheint ebenfalls durch. Dadurch, dass es hier von allem etwas gibt, bleibt aber so mancher Ansatz leicht oberflächlich. In sofern ist der Sound der Band noch ausbaufähig. Der absolute Gänsehaut-Moment bleibt aus, dafür macht die dichte Atmosphäre einiges wieder gut.

Vorausgesetzt, man hat eine Affinität zu melancholichen und düsteren Sounds, und dazu nicht nur Ohren für eine bestimmte Schublade, dürfte man "Quiescence" einiges abgewinnen können. Dass SHORES OF NULL bei Candlelight untergekommen sind, passt wie die Faust aufs Auge, ein Label, das dafür bekannt ist, innovative Bands zu signen.Von daher bin ich mir sicher, dass es sich lohnt, in Zukunft ein Auge auf SHORES OF NULL zu halten-dies hier ist jedenfalls schon mal ein vielversprechendes Debüt geworden.

Trackliste:
01. 0x0000
02. Kings Of Null
03. Souls Of The Abyss
04. Night Will Come
05. Ruins Alive
06. Quiescent
07. The Heap Of Meaning
08. Time Is A Wasteland
09. Pain Masquerade
10. Eudaemonia
Spielzeit: 00:45:28

Line-Up:
Davide Straccione - Gesang
Gabriele Giaccari - Gitarre / Background Gesang
Raffaele Colace - Gitarre / Background Growls
Matteo Capozucca - Bass
Emiliano Cantiano - Schlagzeug
Jessica Bausola [Teriel]
05.04.2014 | 15:51
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin