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Band: Sick Of Society Homepage  Metalnews nach 'Sick Of Society' durchsuchenSick Of Society
Album:Life Lines
Genre:Hardcore, Punk, Rock'n'Roll
Label:Eigenproduktion
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:22.10.05
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"3 Akkorde voller Spaß"

Mit „Life Lines“ halte ich jetzt das fünfte Album der Porn’n’Roller SICK OF SOCIETY in den Tatzen. Die Band, die bei einem Talentwettbewerb vor zehn Jahren auf Platz zwei landete und sogar DIE HAPPY hinter sich ließ, hat dabei trotzdem nie den Sprung vom Geheimtipp zum wirklich gefeierten Main Act geschafft. Stellt sich die Frage, woran das liegt.

Beim Durchhören des Albums bekommt man gleich so eine Ahnung, denn was das Publikum bei MODERN TALKING noch abgefeiert hat, funktioniert eben nicht zwangsweise überall: Lieder nur auf drei bis maximal vier Akkorden aufzubauen. Wenn diese sich dann wenigstens von Track zu Track noch abwechseln würden, wär’s ja schonmal was – ist hier aber selten bis nicht der Fall. Dazu fährt man fast durchweg auf dem absolut identisch hohen Punk-Tempo und Rhythmus, weshalb sich sogar ernsthaft erst bei der sechsten (!) Nummer das Gefühl einstellte, dass ich mal ein anderes Lied höre („Throw It All Away“ hat das ultimative QUEENS OF THE STONE AGE-Metrum). Dazu kommen das teilweise etwas seltsame, wenn auch schön asig dreckig klingende Englisch von Frontmann Thomas und der unkonventionelle Songaufbau. Die 18 Tracks, bis auf eine Ausnahme alle unterhalb der 2-Minuten-Grenze, hören fast immer genau an der Stelle auf an der man denkt, jetzt kommt sicher noch irgendwas – in Kombination mit Liedern bei denen man aber ebenso das Gefühl hat, sie fangen auch immer gleich mittendrin an, ergibt sich (wie im beschriebenen Fall der ersten fünf Tracks) teils mehr das Bild eines gelungenen Medleys. Die Asi-Attitüde, die einem dazu penetrant aus den Lautsprechern entgegentropft, erinnert zusammen mit dem Spaßfaktor, den die Scheibe hingegen 100pro für sich verbuchen kann, auch noch exorbitant an ONKEL TOM und seine Saufbrigade, bei der man genauso schön mit 20 Promille noch mitgröhlen und abfeiern kann.

Wer also auf Party, Spaß, Bier und passend dazu einen zwar völlig abwechslungsfreien und musikalisch einfachen, dafür aber sehr groovigen Punk’n’Roll-Hardcore-Bastard (mit sogar metallischen Anwandlungen in „You Are Nothing“) steht, hat mit SICK OF SOCIETYs „Life Lines“ sicher eine gute und kurzweilige Zeit, zumal es den Silberling bereits für günstige drei Schleifen mitsamt einigen Videoclips gibt. Anspruchsfanatiker sollten jedoch einen ausgesprochen großen Bogen um das Werk machen.


Trackliste:
01. Vincenzo's Prelude
02. Raise Your Voice
03. Feels Like Yesterday
04. !None Punk!
05. The Poet Gets Dump
06. Throw It All Away
07. It's Me
08. Song 8
09. Tina's Intermezzo
10. You Are Nothing
11. Hope
12. Go Crazy
13. Wish I Was 65 ... Democracy Is Dead
14. Revenge
15. Feel Love - Feel Pain
16. Vincenzo's Last Act
17. Hidden Track 1 (Cool Beer)
18. Hidden Track 2


Nadja Lemke [Sherry]
05.12.2005 | 18:57
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