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Genre:Melodic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.11.09
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"Phönix aus der Asche"

So richtig Glück mit ihren Kritiken hatten die Epic-Metaller von SIGFRIED noch nie. Die Österreicher, welche nun ihr drittes Album „Nibelung“ auf den Markt bringen, haben jedoch ordentlich in der Trickkiste gekramt und wohl auch einiges gefunden – soviel sei schon einmal verraten. Natürlich ist das Ganze ein Konzeptalbum, welches über die Nibelungen-Sage geht. Textlich hat man das schon 1000 Mal serviert bekommen und trotzdem ist es immer wieder Mittelpunkt eines Metalalbums. Wie SIGFRIED sich dieser Sache annehmen, bleibt zu klären.

Schon die ersten Töne des Openers „Der Ring Der Nibelungen“ überraschen mit klaren Keyboard-Sounds und einem epischen Einstieg, welcher Lust auf mehr macht. Dann geht es los! In bester BATTLELORE-Manier geht es in höhere Geschwindigkeiten. Sänger und Sängerin wechseln sich ab und keifen/singen sich durch den ersten Teil der Saga. Hierbei passt einfach alles zusammen. Epik und abwechslungsreiche Strukturen treffen auf eine glasklare Produktion. Einzig und allein der deutsche Gesang wirkt nicht ganz homogen. Wenn man aber mit der deutschen Sprache keinerlei Probleme in der Musik hat, ist auch dieser Kritikpunkt ausgeschaltet [das ganze Album ist deutschsprachig]. Selbst das schleppende „Die Prophezeiung“ weiß mit seinen epischen Einlagen und seinen ordentlichen Strukturen zu überzeugen. Die Stimmen [growling – männlich, clean – männlich, clean – weiblich] ergänzen sich perfekt und ergeben so ein wunderbares Klanggebilde. In sich ist das ganze Album eine echte Perle, welche kaum Fehler aufweist und einen großen Schritt für Band und Zuhörer darstellt.

Es ist schon erstaunlich. SIGFRIED scheinen in einen Wunderbrunnen gefallen zu sein. Wurden die ersten beiden Alben noch belächelt, so dürfte sich „Nibelung“ ganz viele Freunde schaffen und ein fester Geheimtipp in der Szene werden. Gründe gibt es dafür jedenfalls genug. Bleibt nur zu hoffen, dass die Band keinen Rückschritt zu alten Zeiten macht, sondern ihre neu gewonnene Stärke auch auf den kommenden Platten ausspielen kann.

Trackliste:
01. Der Ring der Nibelungen
02. Fafnir
03. Die Eisenfaust [Alberich]
04. Die Prophezeiung
05. Brunhild
06. Sachsensturm
07. Totenwacht
08. Der Todesmarsch
09. Die Götterdämmerung
Spielzeit: 00:43:17

Line-Up:
Johannes Leierer - Bass
Sandra Schleret - Vocals
Werner Bialek - Vocals
Bruder Cle - Vocals
Daniel Bachmaier - Guitars
Hannes Krause - Keyboard
Patrick Schrittwieser - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
05.01.2010 | 19:54
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