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Cover von Silent Opera -- Reflections
Band: Silent Opera Homepage Silent Opera bei Facebook Metalnews nach 'Silent Opera' durchsuchenSilent Opera
Album:Reflections
Genre:Female Fronted, Melodic Metal, Prog-Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:21.02.14
CD kaufen:'Silent Opera - Reflections' bei amazon.de kaufen
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"Von wegen leise"

Mal wieder etwas von unseren französischen Nachbarn. SILENT OPERA heißt die Truppe, die hier nun ihr zweites Album „Reflections“ an den Mann, beziehungsweise an die Frau bringen möchte. Die 2007 gegründete Band konnte 2010 mit dem Debütalbum „Act One“ erstmals in Erscheinung treten, nun also der Folgestreich.

Der Bandname führt dabei dezent in die Irre. Denn SILENT OPERA agieren keinesfalls leise. Melodic-Metal epischer und dezent dunkler Prägung mit einem ordentlichen Schuß Progressiv-Metal. Das ist der einfache Nenner, an dem sich der Stil festmachen lässt. Das Gesangsduo Laborde/Schriver liefert in etwa das ab, was THEATRE OF TRAGEDY zu ihren besten Zeiten, also Mitte der neunziger Jahre mit ihren ersten beiden Alben, deutlich origineller hinbekommen haben. Neu ist das Wechselspiel zwischen barscher Männerstimme und zartem Damengesang also nicht unbedingt. Heisst jetzt nicht, dass die beiden Protagonisten hier nun schlechte Arbeit abliefern, aber unterm Strich ist es halt wenig mitreissend und bisweilen sogar anstrengend. Musikalisch gesehen fährt die Band massive Geschütze auf und zieht einige Register in Sachen Bombast meets Prog meets Gothic. Was hin und wieder ein wenig zu sehr auf die Spitze getrieben wird, wie beispielsweise bei „Fight Or Drift“. Man kommt vor lauter Überpräsenz verschiedener Instrumente [allen voran die Tasteninstrumente] kaum an den eigentlichen Song selbst heran.

Klar, die Musiker/innen wissen schon, wie sie ihr breites Spektrum über die knapp vierundfünfzig Minuten zur Entfaltung bringen. Vor allem bei „Nightmare Circus“, da funktioniert das gewählte Schema eigentlich noch am besten. Allerdings können sie eben dennoch nicht die Glanzzeiten dieses Subgenres wiederbeleben. So bleibt die Erkenntnis, dass „Reflections“ ein sauber eingespieltes Album ist, welches Genreliebhaber durchaus mal antesten dürfen. Ein Album ohne große Rausreisser, weder nach oben noch nach unten. Und genau damit bewegen sich SILENT OPERA eben sozusagen im grauen Niemandsland der metallischen Parallelwelt.

Trackliste:
01. Beyond The Gate Of A Deep Slumber
02. Nightmare Circus
03. Dorian
04. The Great Chessboard
05. Fight Or Drift
06. Dawn Of The Fool
07. Chronicles Of An Infinite Sadness
08. Inner Museum
09. Sailor, Siren And Biterness
Spielzeit: 00:53:50

Line-Up:
Laure Laborde - Vocals
Steven Schriver - Vocals
Laura Nicogossian - Keyboards
Romain Larregain - Guitars
Olivier Sentenac - Bass
Jon Erviti - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
16.02.2014 | 13:59
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