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Reviews von Silent Stream Of Godless Elegy
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Band: Silent Stream Of Godless Elegy Homepage Silent Stream Of Godless Elegy bei Facebook Metalnews nach 'Silent Stream Of Godless Elegy' durchsuchenSilent Stream Of Godless Elegy
Album:Návaz
Genre:Folk Metal, Mittelalter
Label:Season Of Mist
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:21.01.11
CD kaufen:'Silent Stream Of Godless Elegy - Návaz' bei amazon.de kaufen
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"Folker, hört die Signale!"

Das Rockmusik ein internationales Phänomen ist, welches längst nicht mehr den Amerikanern oder sonst irgendwem "gehört", damit will ich hier nicht langweilen – es sollte ohnehin jedem klar sein, der sich ein wenig damit auseinandersetzt. Selbiges gilt an und für sich auch für sämtliche Subgenres und weiterentwickelten Formen. Demzufolge überrascht an den tschechischen Folk Metal Pionieren SILENT STREAM OF GODLESS ELEGY auch weit eher der lange und sperrige Name als die Tatsache ihrer Existenz.

Ob SILENT STREAM OF GODLESS ELEGY, wie im Beipackzettel nahegelegt, in ihrer Heimat eine große Nummer sind, kann ich nicht ohne Weiteres beurteilen. Wundern sollte es allerdings ebenfalls nicht, denn die seit 1995 aktive Band hat in jedem Fall das Potenzial, viele Hörer anzusprechen. Auf ihrem neuesten Streich "Návaz" verbinden sie akustische Gitarren, Geige und Cello mit eingängigen, zumeist langsamen Metalriffs und vornehmlich klarem Männer- und Frauengesang, ergänzt durch gelegentliche Growls. Eine Kombination, wie sie durchaus öfter zu hören ist – wobei SILENT STREAM OF GODLESS ELEGY weitaus mehr auf Melancholie in mittleren Temporegionen setzen als viele Genrekollegen, womit Songs wie "Mokoš", "Přísahám" und "Sudice" sich eher zum engen Paartanz eignen, als dazu, dem Rivalen um die Gunst der holden Maid den "authentischen" Morgenstern vom Mittelalter-Markt aufs Gesicht zu hauen.

Gewisse Ähnlichkeiten mit neueren ÁSMEGIN, reduzierten, frühen HAGGARD und vor allem auch der schwedisch-finnischen Folk-Institution HEDNINGARNA lassen sich nicht abstreiten, und auch die verbreitetsten Schwächen des Folk-Genres können SILENT STREAM OF GODLESS ELEGY nicht ganz ausschließen – gerade im Bereich der Melodien, auf „Návaz“ vor allem von den Streichern und Vokalisten getragen, bekommt man als Hörer schnell das Gefühl der Wiederholung. Das die in der Studiobesetzung achtköpfige Band andererseits ihr musikalisches Handwerk beherrscht und sich keinen einzigen peinlichen Ausrutscher leistet, soll allerdings auch nicht verschwiegen werden. Für Folk-Freunde, bei denen Gitarren, Schlagzeug und Growls auch mal die zweite Geige spielen dürfen, sind SILENT STREAM OF GODLESS ELEGY aber allemal eine Empfehlung wert.

Trackliste:
01. Mokoš / Earth Mother
02. Zlatohlav / Golden Head
03. Skryj hlavu do dlaní / Hide Your Head into Hands
04. Přísahám / Promise
05. Slava
06. Sudice / The Fate
07. Dva stíny mám / I Have Two Shadows
08. Pramen, co ví / Thinking Spring
09. Samodiva / Fay
Spielzeit: 00:48:30

Line-Up:
Radek Hajda - Gitarre
Hanka Hajdová - Gesang
Pavel Hrnčíř - Gesang
Michal Sýkora - Cello
Pavel Zouhar - Geige
Dušan Fojtášek - Bass
Mirek Petřek - GItarre
David Najbrt - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
18.01.2011 | 19:10
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