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Album:Dark Memorials
Genre:Death Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:26.06.15
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"Leider weitgehend mittelprächtiges Coveralbum"

Nachdem bereits auf dem letzten Studioalbum der Tulpen-Deather SINISTER, „The Post-Apocalyptic Servant“, einige Coverversionen als Bonustracks enthalten waren und auch die Cover-EP „The Unborn Dead“ nachgeschoben wurde, liegt nun zum 25-jährigen Bestehen der Band mit „Dark Memorials“ ein nahezu reines Coveralbum vor.

Und während es verständlich ist, dass SINISTER den Fans näherbringen möchten, welche Bands sie damals maßgeblich beeinflusst haben, und es den Jungs sicher jede Menge Spaß gemacht hat, die Coverversionen einzuspielen, stellt sich bei „Dark Memorials“ dennoch die Sinnfrage. Dies liegt vor allem darin begründet, dass SINISTER nur den wenigsten Stücken wirklich oder auch nur halbwegs gerecht werden, denn alles wird in ein und demselben Sound runtergezockt, während auch die Growls von Aad Kloosterwaard jedem einzelnen Song eindimensional übergestülpt werden [siehe „Beyond The Unholy Grave“ von DEATH]. Das passt bei „Beneath The Remains“ von SEPULTURA, „Necrophiliac“ von SLAYER oder auch „Radiation Sickness“ von REPULSION natürlich richtig gut, beim doomigen „Blasphemies Of The Flesh“ von CARNAGE sogar sehr gut, während bei „Exhume To Consume“ von CARCASS, „Ridden With Disease“ von AUTOPSY oder auch „Unleashed Upon Mankind“ von BOLT THROWER viel Potenzial verschenkt wird und die Coverversionen einfach nicht den Biss, die Räudigkeit und die Atmosphäre der Originale erreichen können. Am deutlichsten ist dies jedoch bei „Under The Guillotine“ von KREATOR erkennbar, das ziemlich versemmelt wird und kaum wiederzuerkennen ist. Handwerklich werden die Coversongs natürlich alle sauber runtergezockt, wobei insbesondere das exzellente Drumming von Toep Duin besonders heraussticht. Hinzu kommen dann noch drei Eigenkompositionen von SINISTER, wobei das längere Intro „The Malicious“ nett, aber entbehrlich ist und es sich bei den beiden Bonustracks „Spiritual Immolation“ und „Compulsory Resignation“ um gelungene Neueinspielungen – übrigens mit Ex-Gitarrist Ron van de Polder am Start – zweier Songs des Debüts „Cross The Styx“ handelt.

Fazit: „Dark Memorials“ ist eine Veröffentlichung, die nur für die absoluten Diehard-Fans von SINISTER infrage kommt – vorausgesetzt, man kann generell etwas mit Coversongs/-alben anfangen. Insgesamt versäumt es die Band über weite Strecken, den Coverversionen das nötige Leben einzuhauchen, vom Schema F abzuweichen [auch bei der Auswahl] und ein bisschen mehr über den Tellerrand zu blicken, wobei manche der Neuinterpretationen tatsächlich in Ordnung gehen [REPULSION, CARNAGE] – ein Großteil ist hingegen schlichtweg mittelmäßig. Schade, da wäre wirklich mehr drin gewesen [die Limited Edition von „Dark Memorials“ enthält übrigens noch die Bonus-DVD „Australian Darkness“ von der Tour 2014], sodass Fans der Band lieber auf das nächste Studioalbum der Niederländer warten sollten.

Trackliste:
01. The Malicious [Intro]
02. Beneath The Remains [SEPULTURA]
03. Exhume To Consume [CARCASS]
04. Unleashed Upon Mankind [BOLT THROWER]
05. Master Killer [MERAUDER]
06. Beyond The Unholy Grave [DEATH]
07. Under The Guillotine [KREATOR]
08. Ridden With Disease [AUTOPSY]
09. Necrophiliac [SLAYER]
10. Radiation Sickness [REPULSION]
11. Blasphemies Of The Flesh [CARNAGE]
12. Spiritual Immolation [Neuaufnahme; Bonustrack]
13. Compulsory Resignation [Neuaufnahme; Bonustrack]
Spielzeit: 00:49:19

Line-Up:
Aad Kloosterwaard – Vocals
Bastiaan Brussaard – Guitars
Dennis Hartog – Guitars, Bass
Mathijs Brussaard – Bass
Toep Duin – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
12.07.2015 | 11:35
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