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News zu Sinister
Reviews von Sinister
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Blooddawn
Metallic Warfare
Black Metal, Death Metal, Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Themen wie Alkohol und... ähm, Metal"
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"Gemetzel ohne Ende?" | ||||||||||||||||||
| Sind tatsächlich schon wieder vier Jahre seit meinem letzten Vollkontakt mit SINISTER ins Land gegangen? Scheint ganz so, stellt „The Carnage Ending“ doch das mittlerweile zehnte Langeisen in der durchaus bewegten Vita bzw. Diskografie der Tulpentodesmetaller dar. Natürlich herrscht im Hause SINISTER aber auch anno 2012 noch und ausschließlich Gevatter Todesblei, auch wenn Frontmann Aad Klosterwaard mittlerweile die einzige Konstante im Line-Up darstellt und seit dem letzten Full-Length-Album von 2010, „Legacy Of Ashes“, mal eben die komplette Mannschaft ausgetauscht hat. Vorneweg ein sinistres [sorry, das musste sein!] Intro, dann rappelt es mit „Unheavenly Domain“ aber auch schon tüchtig im Old School-Karton, schön grooviges Midtempo, aufgelockert durch wohldosiertes Blasting. Auch „Transylvania“ macht seine Sache durchwegs anständig, es regiert nahezu konstantes Karnickelbeischlafdrumming [wie auch bei „Regarding The Imagery“] und das Riffschrot fliegt einem nur so um die Ohren, wenngleich bereits hier Aads Gesangsperformance/monotones Geröhre erste Abnutzungserscheinungen erkennen läßt. „My Casual Enemy“ orientiert sich zaghaft an LEGION OF THE DAMNED-Strukturen mit fieser Death/Thrash-Kante, während „Crown Of Thorns“ nur ordentlichen DM-Durchschnitt zu bieten hat . Der Titeltrack quirlt zwar noch etwas SLAYER-Feeling mit in den Tulpentod-Einheitsbrei, vermag aber keinen wirklichen Akzent zu setzen [ebenso wenig wie der 08/15-Rausschmeißer „Final Destroyer“]. Erst im letzten LP-Drittel beweisen SINISTER mit „Oath Of Rebirth“, „Blood Ecstasy“ und dem knüppelnden „Defamatory Content“ [was für ein Moshpart!] noch einmal, dass sie durchaus auch noch anders können, denn hier stimmt plötzlich wieder alles: variables, aber zwingendes Riffing, Tempowechsel, schäbige Melodien und moshbarer Groove in schönster MASSACRE-vs.-SIX FEET UNDER-Tradition! Als Bonustracks sind noch vier durchaus würdig interpretierte Coverversion vertreten, namentlich WHIPLASHs „Spit On Your Grave“, die MASSACRE-Hymne „Succubus“, „Swing Of The Axe“ von POSSESSED und nicht zuletzt „Dethroned Emperor“ von den notorischen CELTIC FROST, wobei SINISTER es v.a. bei den drei Letztgenannten verstehen, sie sich zu eigen zu machen. Die sinistren Schlächter aus Schiedam verstehen ihr blutiges Handwerk also durchaus nach wie vor, liefern auf “The Carnage Ending“ allerdings - von o.g. rühmlichen Ausnahmen abgesehen – lediglich überwiegend durchschnittlich durchwachsenes Death Metal-Liedgut ab, was von der entsprechend unauffälligen [wenngleich soliden] Jörg Uken-Produktion und dem Klischee-Cover-Artwork [erneut von VILEs bzw. ex-MONSTROSITYs Mike Hrubovcak] nur noch unterstrichen wird. Einerseits sicher nicht verkehrt, weil eben trendfreier Tulpentod, andererseits aber eben auch nicht unbedingt eine Offenbarung... | ||||||||||||||||||
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