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Cover von Sirenia -- The 13th Floor
Band: Sirenia Homepage Sirenia bei Facebook Metalnews nach 'Sirenia' durchsuchenSirenia
Album:The 13th Floor
Genre:Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:23.01.09
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"Zeitgeisttreffer"

SIRENIA melden sich mit ihrem vierten Album [+ eine Mini-CD], „The 13th Floor“, in diesem Jahr zurück. Trotz der Tatsache, dass die Band seit 2001 ständig Veröffentlichungen an den Mann bringt, wollte der ganz große Durchbruch zu den Spitzen des Gothic/Symphonic-Metal noch nicht wirklich gelingen. Dies und auch viele andere Gründe scheinen das Durcheinander der letzten Jahre zu bestimmen. Zahlreiche Umbesetzungen in der Band sowie leichte Veränderungen im Sound waren die Folge. Anno 2009 versucht man, mit Ailyn am Gesang sowie Michael S. Krumins an der Gitarre noch einmal mit voller Kraft nach vorne zu preschen.

„The 13th Floor“ bietet insgesamt neun neue Tracks mit einer knappen Spielzeit von etwas über 40 Minuten, aber man soll ja nicht meckern. Wenn diese 40 Minuten überzeugen, will ich ja nichts geschrieben haben. Voller Spannung lasse ich den Opener „The Path To Decay” durch den Raum schallen und bin doch etwas geschockt. Ein wirklich schleppendes Lied, das einem irgendwie das Gefühl gibt, hier wäre schon der Atem raus. Sängerin Ailyn macht ihre Sache gut und gesangstechnisch astrein, passt voll in das Gewand der Band, jedoch ist das Material alles andere als überzeugend. Das letzte Mal, als mir das Gesicht derart entglitten ist, war wohl bei „Rule The World“ von KAMELOT. Egal, jeder Ausfall ist zu verkraften, auch wenn es am Anfang einer CD besonders schwer ist. Mit neuer Hoffnung gehe ich also an die weiteren Songs und ich muss sagen, ich warte bis heute auf den großen Aha-Effekt. Die Songs sind allesamt recht kompakt gehalten, schnelle Parts sucht man mit der Lupe und werden immer in Verbindung mit Symphonic-Elementen gebraucht. Sobald die symphonischen Parts schließlich ballern, kommt einem immer das gleiche Gefühl: Das habe ich schon einmal gehört. Sorry, aber selbst die symphonischen Parts können nicht voll überzeugen und wirken eher wie aus der Konserve zusammengepresst. Mag man über eine Band wie NIGHTWISH sagen, was man will, aber was die Struktur und den Einbau von Klassik geht, können SIRENIA bei weitem nicht mithalten. Nur die letzten beiden Tracks, „Winterborn 77” und “Sirens Of The Seven Seas”, können am Ende noch einiges rausreißen.


Fazit zu „The 13th Floor“: Je öfter ich die Platte höre, desto mehr erscheint mir diese Musik völlig an den Zeitgeist angepasst. Die Strukturen sind völlig kompakt gehalten, der Aufbau meist gleich und das Material nicht atemberaubend. An sich sind einige Stücke ganz nett, aber eben auch nicht mehr. Alte Freunde der Band werden hier wohl einen weiten Bogen um die Band machen. Es gibt keinen Zweifel, dass vielen das Album wohl gefallen, und auch einige Abnehmer finden wird, aber ich unterstelle der Band einfach an dieser Stelle, dass auch genau das mit dieser Art von Musik beabsichtig ist.

Trackliste:
01. The Path To Decay
02. Lost in life
03. The Mind Mailstrom
04. The Seventh Summer
05. Beyond Life´s Scenery
06. The Lucid Door
07. Led Astray
08. Winterborn 77
09. Sirens Of The Seven Seas
Spielzeit: 00:42:22

Line-Up:
Morten Veland - Guitars & Vocals
Jonathan Perez - Drums
Michael S. Krumins - Guitars
Ailyn - Vocals
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
16.01.2009 | 17:56
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