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Cover von Sister Sin -- Black Lotus
Band: Sister Sin Homepage  Metalnews nach 'Sister Sin' durchsuchenSister Sin
Album:Black Lotus
Genre:Heavy Metal, Sleaze Rock
Label:Victory Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:31.10.14
CD kaufen:'Sister Sin - Black Lotus' bei amazon.de kaufen
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"Lotusblüte trifft ins Schwarze"

Schweden und Sleaze Rock, das passt einfach zusammen. Mit SISTER SIN hat sich bereits vor Jahren eine weitere Band am Firmament der skandinavischen Rotz-Rocker etabliert und immerhin vier Alben nebst einem Re-Release für ihre Fans geschaffen. Zeit, mal wieder eine neue Platte dranzuhängen und so erschien mit „Black Lotus“ vor einigen Tagen das nunmehr fünfte Album der Band aus Göteborg.

Dass die Schweden SISTER SIN auch auf ihrem fünften Album keine stilistische Kehrtwende hinlegen oder sich anderweitig radikal verändern würden, war klar und so ist auch „Black Lotus“ wieder randvoll mit typisch schwedischem Sleaze Rock bzw. -Metal inklusive der entsprechend rotzigen Attitüde. Im Falle dieser Band geht das auch absolut in Ordnung, denn nach einigen Startschwierigkeiten hat die Mannschaft um Frontfrau Liv Jagrell ihr Erfolgsrezept längst gefunden und versteht es nun, selbiges Album für Album aufs Neue umzusetzen. Schon der Opener „Food For Worms“ punktet mit treibenden Riffs, einem absolut mitsingtauglichem Refrain und in jeder Hinsicht gelungenen Leadgitarren. Mit „Chaos Royale“ und „Au Revoir“ folgen sogleich zwei hymnische Stampfer mit Gänsehaut-Atmosphäre, die sich live als Publikumsliebling erweisen sollten und mit „Count Me Out“ kommt die Truppe wieder recht nah an ihre offensichtlichen Vorbilder von MÖTLEY CRÜE ran. Allerdings sollte an dieser Stelle auch bemerkt werden, dass SISTER SIN auf „Black Lotus“ eine ganze Ecke mehr nach sich selbst klingen als noch auf dem Vorgänger „Now And Forever“. Mit „The Jinx“ gibt es diesmal übrigens noch eine arschcoole Ballade mit dezenter Ennio Morricone-Schlagseite. Natürlich hört man der Truppe an, dass sie sich am Sunstet Strip-Sound der kalifornischen 80er orientiert. Das haben die Damen und Herren allerdings mit so ziemlich jeder anderen Sleaze Rock-Band gemeinsam und das ist in diesem Genre auch ebenso normal wie erwünscht. Aus der Masse ähnlich gearteter Bands stechen SISTER SIN auch nur bedingt hervor, allerdings klingt die Band dabei absolut authentisch und - das zeigt nicht zuletzt ein mitreißender Song wie „Stones Thrown“ - schäumt vor Spielfreude förmlich über. Der Energie, die die Schweden dabei erzeugen, dürften sich wohl nur die wenigsten Hörer entziehen können. Überhaupt ist es schön, zu hören, wie es SISTER SIN gelingt, den Mittelweg aus metallener Härte, punkiger Rotzigkeit und stadiontauglicher Eingängigkeit zu beschreiten. Das Ergebnis spricht für sich selbst.

„Black Lotus“ ist ein in jeder Hinsicht gelungenes Sleaze Rock-Album mit deutlicher Metal-Schlagseite, das sich augenblicklich im Gehörgang festsetzt. Bei so viel Eingängigkeit könnte natürlich die Dauerhaftigkeit leiden, aber in jedem Fall legen SISTER SIN mit „Black Lotus“ eine bärenstarke Platte vor. Es bleibt zu hoffen, dass Fräulein Jagrell und Band jetzt auch noch eine ausgedehnte Tour dranhängen.

Trackliste:
01. Food For Worms
02. Chaos Royale
03. Au Revoir
04. Desert Queen
05. Count Me Out
06. Stones Thrown
07. The Jinx
08. Ruled By None
09. Sail North
Spielzeit: 00:38:21

Line-Up:
Liv Jagrell - Vocals
Jimmi Hiltula - Guitar
Andreas Strandh - Bass
Dave Sundberg - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
07.11.2014 | 15:17
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