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Cover von Six Feet Under -- Unborn
Band: Six Feet Under bei Facebook Metalnews nach 'Six Feet Under' durchsuchenSix Feet Under
Album:Unborn
Genre:Death 'n Roll, Death Metal, Groove Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.03.13
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"Würdiger Nachfolger oder Totgeburt?"

Dass SIX FEET UNDER jahraus, jahrein mit jedem weiteren Album in etwa in dieselbe Kerbe schlagen dürfte eigentlich niemanden mehr verwundern. Die Verpflichtung von Rob Arnold [ex-Chimaira], Ben Savage [Whitechapel] und Jari Laine [Torture Killer] – bei letzteren hatte Chris Barnes ja auch schon mal für ein Scheibchen ["Swarm"] ins Mikro geröhrt – für das Songwriting zu "Undead" brachte zumindest ein bisschen frischen Wind in die Sache. Größere Überraschungen blieben freilich aus, immerhin jedoch wurde die Platte von der Death-Metal-Gemeinde weitestgehend als beste SIX-FEET-UNDER-Veröffentlichung seit "Maximum Violence" angenommen.

Die Herren um Chris Barnes waren dabei sogar so fleißig, dass in einem Zug über zwanzig neue Songs entstanden und aufgenommen wurden und so steht jetzt mit "Unborn" – gerade mal zehn Monate später – der Zwillingsbruder von "Undead" in den Plattenläden. Nicht nur der super kreative Titel, auch ein Vergleich des Coverdesigns macht klar, dass sich die Marschrichtung ein weiteres mal kaum geändert haben dürfte.

Also haben SIX FEET UNDER jetzt den Ausschuss der "Undead"-Sessions veröffentlicht, ein Album voller zweitklassiger Titel und ohne neue Impulse? Von wegen! Nach einem ungewohnt melodiösen Opener aus der Feder von Whitechapel-Gitarrist Ben Savage gibt es mit den Groove-Attacken "Prophecy" und "Zombie Blood Curse" – die einen Großteil des Vorgängers locker in den Schatten stellen – richtig gut in die Fresse. Keine Gnade, keine Ausreden, wer hier nicht mitgeht ist selbst Schuld. Ansonsten lohnt es sich kaum übermäßig viele Worte zu verlieren:
SIX FEET UNDER haben den Groove wie eh und je, die Platte walzt in gemäßigtem Tempo 36 Minuten lang alles nieder was ihr in den Weg kommt und Chris Barnes ist am Mikro einfach eine geile Sau... da kann George Fisher – so sehr ich ihn zu schätzen weiß – allemal einpacken!




Während der Zwillingsbruder "Undead" flüssiger von Vorne bis Hinten durchläuft und konstanter Leistung auf hohem Niveau zu bringen vermag finden sich die richtigen Granaten eher auf "Unborn" ["Prophecy", "Zombie Blood Curse", "Alive To Kill You"]. Letzterer ist außerdem – soweit man dass von SIX FEET UNDER überhaupt in irgendeiner Art und Weise behaupten kann – experimentierfreudiger und insgesamt variabler.

Trotzdem jubeln uns SIX FEET UNDER auf ihren beiden aktuellen Alben natürlich auch den ein oder anderen Füller [z.B. "Psychosis"] unter. Hätte man ein gutes Drittel der Songs gestrichen und den Rest zusammen auf einen Silberling gepresst, so wäre "Undead/Unborn" ein echter Hammer in Sachen Florida-Death-Metal geworden, an dem sich die Konkurrenz noch eine ganze Weile hätte messen lassen müssen. So ist die aktuelle SIX FEET UNDER "nur" ein solides Album mit guten Grooves und einem Chris Barnes in Höchstform.

Neben der Standardversion gibt es "Unborn" noch in einer limitierten Box, die neben ein paar Gimmicks wie Patch und Poster auch Platz für den Zwillingsvorgänger "Undead" enthält.

Trackliste:
01. Neuro Osmosis
02. Prophecy
03. Zombie Blood Curse
04. Decapitate
05. Incision
06. Fragment
07. Alive to Kill You
08. The Sinister Craving
09. Inferno
10. Psychosis
11. The Curse of Ancients
Spielzeit: 00:36:01

Line-Up:
Chris Barnes – Gesang
Steve Swanson – Gitarre
Kevin Talley – Schlagzeug
Jeff Hughell – Bass
Ola Englund – Gitarre
Michael Klimczak [Sm62]
20.03.2013 | 00:22
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