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"Verlässliche Konstante" | ||||||||||||||||||
| Es gibt Dinge, auf die kann man sich verlassen. SIX FEET UNDER ist ein solches Phänomen. Geradlinig und frei jeglicher Selbstfindungstheatralik halten die Amis ihr Level und geben den Fans, was sie brauchen. Es verwundert also kaum, das auch dieses Album nicht wirklich in die Kategorie “wir-machen-mal-etwas-völlig-anderes” fällt und somit bereits an dieser Stelle zur Kaufempfehlung für alle beinharten Fans von Chris Barnes und co avanciert. Nun ist “Undead” beileibe auch kein schlechtes Album, absolut nicht. Doch auch eben kein Überragendes. Auch SFU dürfen sich an ihren Referenzwerken messen lassen, in diesem Falle “Maximum Violence”, welches seinerzeit dieser Band den großen Durchbruch in der Deathmetal Szene und mir feuchte Ohren bescherte. Seitdem allerdings tut sich wenig in Sachen Kreativität, ist ja auch nicht zwingend vorgeschrieben. Und in der Tat haben die Jungs diesmal ein paar richtig gute Klopfer am Start. So wie zum Beispiel der Opener “Frozen In The Moment Of Death” oder mein Albumhit “Blood On My Hands” sorgen für Wohlgefallen. Auch der Nackenschwinger “Reckless” bohrt sich gescheit durch die Därme. Meistens jedoch wirkt das Ganze ein wenig zu zäh, zu unlebendig, der Name scheint Programm. Der Schlag in die Fresse, wie eben seinerzeit mit solchen Hymnen wie “Victim Of The Paranoid” oder “War Is Coming” bleiben aus. Zu sehr könnte man den Jungs aus Florida vorwerfen, sie gehen auf Nummer Sicher. Großartige Überraschungen werden konsequent gemieden, es riecht dezent nach dem berühmten Schema F. Um ehrlich zu sein, nach fast vier Jahren seit dem letzten, auch eher durchwachsenem Album hätte ich mir einen Hauch mehr Frische gewünscht. So ein bisschen mehr Pepp, ein bisschen mehr Feuer. SIX FEET UNDER spulen ihr Programm gekonnt ab, können dabei allerdings mit phasenweise guten bis sehr guten Songs aufwarten. Die Produktion hingegen ist ohne wirkliche Höhepunkte versehen, vielleicht ist auch das der Grund, warum ich mit “Undead” nicht wirklich warm werde. Die Band schafft es wie schon bei dem Vorgängeralbum “Death Rituals”, die Einschläge nicht immer exakt im Ziel unterzubringen und den beinharten Todesmetaller über die gesamte Distanz in die Knie zu zwingen. Wie gesagt, schlecht ist “Undead” deswegen nicht... | ||||||||||||||||||
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