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Band: Six Magics Homepage Six Magics bei Facebook Metalnews nach 'Six Magics' durchsuchenSix Magics
Album:Behind The Sorrow
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:Coroner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.02.10
CD kaufen:'Six Magics - Behind The Sorrow' bei amazon.de kaufen
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"Melodisches von hinter den Anden"

SIX MAGICS melden sich mit ihrem neuen Album "Behind The Sorrow“ zum vierten mal mit einem Langspieler aus ihrer Heimat Chile. Wenn man an Südamerika und Metal denkt, ist der erste Gedanke meist SEPULTURA und der brasilianische Thrash Metal. Mit SIX MAGICS erweitert sich allerdings dieser Horizont, denn die fünf Südamerikaner kommen mit eindrucksvollem Female Fronted Power Metal daher.

Schon der Opener "Run“ ist ein richtiger Kracher, bei dem Elisabeth Vásquez’ Stimme genau den richtigen Tonfall findet und das Ganze nicht in die opernhafte, Gothic-lastige Atmosphäre hinab gleiten lässt. Der Refrain hat, wie auch die meisten anderen auf der CD, absolutes Ohrwurm-Potenzial, während er mit mächtigem Refrain-Chor ein gelungenes Song-Konstrukt herstellt. Der zuvor vermiedene Gothic-Faktor schwingt bei "Animal“ leicht mit, was aber nicht weiter stört, da der sehr harmonische und melodiöse Song im Gesamtpaket stimmt. Der Titeltrack "Behind The Sorrow“ beginnt mit bedrohlich klingenden Drums und ist emotional und einfühlsam gehalten. Gerade bei den Parts, bei denen die Betonung auf dem Gesang liegt, schimmert allerdings der chilenische Akzent ab und zu durch, was Elisabeth aber nicht zum Vorwurf gemacht werden sollte. Böser klingt das Quartett beim Song "Lies And Rules“, der ungemein schneller ist als die vorigen Tracks und rhythmisch richtig Vollgas gibt. Der Refrain ist wieder sehr melodisch und bleibt als Ohrwurm im Gedächtnis hängen. So bleiben SIX MAGICS bei einem gewissen Härtefaktor, den sie nie überreizen, aber auch nicht zu sehr zurücknehmen. Sie halten die Waagschalen von hart und harmonisch in einem guten Gleichgewicht, dass den Hörer begeistern kann. In diese Reihe gesellen sich auch "Hands Of Time“ und "All My Dreams“. Eine starke Ballade ist "They“, bei der auch ein trauriger Unterton zu verzeichnen ist. "No Time To Grieve“ ist nach dem langsamen Track eine Art kleiner Weckruf, der wieder etwas härter ins Gewischt fällt und teilweise zum headbangen einlädt. Der Band merkt man beim Hören den Spaß an diesem Song richtig an. Eine weitere Ballade, die sehr gut zu Elisabeths Stimme passt, befindet sich mit "It’s Not The Way“ auf dem Silberling, wobei phasenweise ein Duett mit einem der Bandkollegen daraus wird, der den Backround-Gesang übernimmt. Traurig ist hier wieder die angesagte Stimmung. Abschließend wird es mit "I Remember“ noch einmal ziemlich düster. Dennoch entfernen sich SIX MAGICS nicht zu weit von ihrem ihnen eigenen Sound.

Insgesamt liefern die fünf Chilenen ein gut gemachtes Werk ab, das viel Abwechslung bietet und im Bereich des melodischen Power Metals einen der bisherigen Höhepunkte des Jahres darstellt. Viele der zehn Refrains sind ohrwurmreif und SIX MAGICS beweisen nicht nur, dass guter Power Metal mit Frontfrau möglich ist, sondern auch, dass der Metal westlich der Anden genauso Beachtung verdient, wie die bekannte brasilianische Szene.

Trackliste:
01. Run
02. Animal
03. Behind The Sorrow
04. Lies And Rules
05. Hands Of Time
06. All My Dreams
07. They
08. No Time To Grieve
09. It's Not The Way
10. I Remember
Spielzeit: 00:48:53

Line-Up:
Elisabeth Vásquez - Gesang
Erick Avila - Gitarre
Gabriel Hidalgo - Gitarre
Mauricio Nader - Bass
Pablo Stagnaro - Schlagzeug
Sebastian Kronenberg [sebyK]
01.04.2010 | 16:18
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