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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Skeletal Damage -- Fire And Forget
Band: Skeletal Damage Homepage Skeletal Damage bei Facebook Metalnews nach 'Skeletal Damage' durchsuchenSkeletal Damage
Album:Fire And Forget
Genre:Thrash Metal
Label:Rising Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:25.11.11
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"Rauswerfen und vergessen!"

Rising Records haben es sich offenbar bis auf Weiteres zur Aufgabe gemacht, den britischen Thrash Metal-Nachwuchs zu fördern, denn mit SKELETAL DAMAGE schickt das Label vier weitere Prügelknaben von der Insel ins Rennen. Selbige haben erst vor kurzem ihr erstes Demo mit dem Titel „..A Headshot Is The Only Way“ veröffentlicht und waren seither offenbar nicht untätig, erscheint mit „Fire And Forget“ doch schon das Debüt der Knaben.

Da es SKELETAL DAMAGE ansonsten absolut nicht gelingt, sich in irgendeiner Form hervorzutun, ist das erste, was beim Hören von „Fire And Forget“ auffällt, der Gesang von Frontmann Martyn Flannagan: Selbiger klingt nämlich wie eine Mischung aus James Hetfield und einem englischen Fußballfan, was anfangs sicherlich irgendwie sympathisch rüberkommt und auch einen gewissen proletarischen Charme versprüht, allerdings recht schnell extrem zu nerven vermag – klingt der Mann in den gegrölten Refrains schon oftmals etwas schräg, liegt er bei cleanem Gesang wie in „The Deadlights“ komplett daneben und sein unkontrolliertes Geplärre über unverzerrte Gitarren ist schlichtweg unverzeihlich. Ansonsten spielen SKELETAL DAMAGE durchweg gradlinigen Thrash Metal, dessen Riffs weitgehend direkt aus der Bay Area eingeflogen wurden, was sich etwa in „The Dogs Of War“ durch bis zum Gehtnichtmehr ausgewalzte SLAYER-Anleihen bemerkbar macht. Natürlich sind auch die Mannen von SKELETAL DAMAGE nicht vollkommen unfähig und allemal imstande, das Ganze entsprechend präzise umzusetzen und auch die Leadgitarrenarbeit ist zumindest in Ordnung, wobei Klampfer Tom Barnes geschmackvollen Gebrauch von seinem Wah-Pedal macht, allerdings kann selbst das wie in „Kissing Knives“ schon mal daneben gehen. Vor etwas mehr als drei Jahren hätte die Band vielleicht sogar mit der musikalischen Durchschnittsware, die sie hier knappe 50 Minuten lang vom Stapel lässt, noch etwas reißen können, angesichts der heute mit Thrash Metal-Nachwuchs zur Genüge bevölkerten Szene dürfte „Fire And Forget“ aber höchstens noch den hartnäckigsten Sammler mittelmäßiger Underground-Scheiben aus der Reserve locken. Natürlich finden sich auch auf diesem Album ein paar gute Ansätze und so ist z.B. „Blue On Blue“ eine ganz nette Nummer, letzten Endes fällt das Songwriting auf „Fire And Forget“ jedoch zu monoton und ohne jegliche Spannungskurven aus und wird daher wohl nur die wenigsten überzeugen können.

Live mag die Musik von SKELETAL DAMAGE ja durchaus Spaß machen und Garant für das ein oder andere Moshpit sein, denn die Herren aus Cheshire verstehen ihr Handwerk ja grundsätzlich, auf CD ist das Gebotene jedoch eher unbedeutend, denn selbst wer das örtliche Jugendzentrum aufsucht wird dort vermutlich mindestens eine Band vorfinden, die es genauso gut wenn nicht gar besser kann. Als Eigenproduktion für fünf bis acht Euro wäre „Fire And Forget“ also vollkommen in Ordnung, zum Vollpreis ist dieses Album jedoch nicht einmal ansatzweise konkurrenzfähig.

Trackliste:
01. Rise Of The Mornintgstar
02. Beneath The Deep
03. The Deadlights
04. Kissing Knives
05. The Dogs Of War
06. Where Angels Fear To Tread
07. Blue On Blue
08. Of False Hope
09. Night Turns To Day
Spielzeit: 00:49:01

Line-Up:
Martyn Flannagan - Vocals
Tom Barnes - Guitar
Paul Kozyra - Bass
Mike - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
27.11.2011 | 13:35
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