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Cover von Skillet -- Rise
Band: Skillet Homepage Skillet bei Facebook Metalnews nach 'Skillet' durchsuchenSkillet
Album:Rise
Genre:Alternative, Pop, Rock
Label:Atlantic Records
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:21.06.13
CD kaufen:'Skillet - Rise' bei amazon.de kaufen
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"Vorhersehbarkeit ist Trumpf!"

Hierzulande fristet die christliche Rockband SKILLET bislang noch ein graues Schattendasein, obwohl sie insgesamt bereits seit knapp zwanzig Jahren ihr Unwesen treiben und mit ihrem aktuellen, achten Studioalbum „Rise“ schon ihre zweite US Top 5-Platzierung in Folge verbuchen konnten. Es ist allerdings zu befürchten, dass sich der Bekanntheitsgrad der Combo auch in hiesigen Gefilden schlagartig steigert, wenn sie im Herbst als Vorband für NICKELBACK durch die Lande ziehen.

Besser hätten sie es kaum treffen können, denn zum einen ziehen NICKELBACK natürlich eine Menge Leute, denen sich SKILLET dann ebenfalls präsentieren dürfen und zum anderen trifft ihr ähnlich seichter und eingängiger Rock mit hoher Wahrscheinlichkeit den Geschmack des ein oder anderen Fans von Chad Kroeger und seinen Mannen. Doch zurück zum Album: Bubblegum-Rock könnte man das nennen, was uns SKILLET auf „Rise“ kredenzen, so süßlich und klebrig sind die zwölf Schema F-Songs, die sich ohne den kleinsten Umweg in den Gehörwindungen festsetzen. Die Produktion ist nach amerikanischem Standard natürlich von allererster Güte, glasklar aber trotzdem fetter Sound – allerdings auch dermaßen für das Radio glatt geschliffen, dass es fast schon wieder weh tut. Wenn diese Songs irgendwann mal Seele hatten, dann haben sie diese spätestens hierbei eingebüßt. Die ganze Angelegenheit ist so seifig und gewollt positiv, dass man immer wieder das Gefühl hat, man hätte es hier mit einem Disney-Soundtrack zu tun und nicht mit einer Rockplatte. SKILLET haben die Songs so geplant [anders kann und darf man das nicht bezeichnen], dass sie auch bei einer US-Teenie Singsang-Serie wie „Glee“ durchaus gut aufgehoben wären. Darüber hinaus ist Vorhersehbarkeit Trumpf, denn jeder Songtitel wird im Laufe des entsprechenden Stückes so penetrant wiederholt, dass man sich den Blick auf die Tracklist getrost sparen könnte, da man eh sofort weiß, wie der Titel heißt, der gerade läuft. Echt übel!

Gegen das Geseier von SKILLET wirken selbst die äußerst zahmen und radiofreundlichen LINKIN PARK wie die brutalste Death Metal-Kapelle unter der Sonne. „Rise“ ist nichts anderes, als Plastikpop im vermeintlich harten Rock-Gewand und in etwa so geheimnisvoll wie der Inhalt einer Tüte Paniermehl. Für nervenstarke und anspruchslose Fans von EVANESCENCE oder NICKELBACK könnte es aber dennoch ein gefundenes Fresschen sein.

Trackliste:
01. Rise
02. Sick Of It
03. Good To Be Alive
04. Not Gonna Die
05. Circus For A Psycho
06. American Noise
07. Madness In Me
08. Salvation
09. Fire And Fury
10. My Religion
11. Hard To Find
12. What I Believe
Spielzeit: 00:48:19

Line-Up:
John L. Cooper - Vocals, Bass
Korey Cooper - Keyboards
Jen Ledger - Drums, Vocals
Seth Morrison - Guitars
Timo Beisel [kaamos]
15.07.2013 | 23:54
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