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Album:Amfetamine [EP]
Genre:Black Metal, Doom Metal, Noisecore
Label:Cold Spring Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:14.03.08
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"Gut, besser, Album?"

Und wieder eine Kurz-Veröffentlichung aus dem Hause SKITLIV. Dieser Begriff ist nur jedoch eingeschränkt korrekt, kommt der Nachfolger der auf 393 Stück limitierten Demo "Kristiansen And Kvarforth Swim In The Sea Of Equilibrium While Waiting" inklusive der Bonustracks doch immerhin auf fast eine Dreiviertelstunde Spielzeit:

Die CD beginnt mit dem Titeltrack "Amfetamine", der, wie erwartet, zum Großteil aus psychedelisch anmutenden Geräuschen, Tönen und vereinzelten Akkorden, die sich über ein fast meditativ anmutendes, weil den gesamten Song lang ununterbrochen wiederholtes Akustikgitarren-Thema legen, besteht. Darüber faucht und flüstert Maniac in gewohnter Manier die Texte. Die Besonderheit an diesem Song soll wohl der Gastauftritt des alten und neuen MAYHEM-Sängers Attila sein, der allerdings sehr kurz und reichlich unspektakulär ausfällt. Als zweiter Studio-Track wurde eine gelungene Remix-Version des zuvor schon auf der Demo erschienenen "Slow Pain Coming" ausgewählt.
Was nun folgt, offiziell nur als Bonusmaterial deklariert, stellt ungewollt das eigentliche Herzstück dieser Single dar, da es ihr zu fast 45 Minuten Spielzeit verhilft und so nebenbei auch das Preis-Leistungs-Verhältnis geraderückt: Ein professionell und wirklich hochwertig aufgenommener Live-Mitschnitt der kompletten Show am 13. Dezember 2007 in London, wo man im Rahmen der "Abort-Tour" als Support der Blutsbrüder von SHINING gastierte. Diese sechs Tracks geben recht gut das Bild wieder, das sich wohl jedem Besucher eines SKITLIV-Konzertes bietet: Absolutes Chaos, totale Anarchie, gepaart mit durchaus durchdachten Songs, die leidenschaftlich leidend vorgetragen werden. Diese skurrile Stimmung spiegelt sich auch im Anspielen des MAYHEM-Klassikers "Deathcrush" wieder, das, wie Niklas Kvarfort auf einem anderen Konzert zu verstehen gab, keineswegs als Hommage falschzuverstehen ist, sondern vielmehr diejenigen, die es bejubeln, bloßstellen soll, um ihnen dann anzuraten, sie sollten doch zu MAYHEM gehen, wenn sie MAYHEM sehen wollen.

Mit "Amfetamine" hat man zwar im Vergleich zum Vorgänger deutliche Fortschritte gemacht - der Sound ist klarer, es finden sich nicht nur ein Intro und zwei echte Tracks, sondern acht volle Songs auf der CD - am Ende drängt sich dennoch die Frage auf: Warum veröffentlicht diese kreative Band, die genug Material für ein ganzes Album auf Lager hat, nicht einfach mal ihr Debüt-Album, lässt doch die Qualitätssteigerung von der Demo zur Single wirklich auf großes hoffen?
Live-Single-Spässchen kann man dann ja immer noch betreiben.

Trackliste:
01. Amfetamin
02. Slow Pain Coming (Cold Spring Mix)
Livetracks:
03. Intro: Who Will Deliver Us From Gold & Planets? [feat. Current 93]
04. Slow Pain Coming
05. A Valley Below
06. Hollow Devotion
07. Virescit Volnere Virtus
08. Amfetamin
Spielzeit: 00:44:35

Line-Up:
Maniac - Vocals, Guitars, Bass
Kvarforth - Guitars
Ingvar - Guitars
Spacebrain - Bass
Wedebrand - Drums
Moritz Grütz [Morg]
18.03.2008 | 22:52
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