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Cover von Skyfire -- Esoteric
Band: Skyfire Homepage Skyfire bei Facebook Metalnews nach 'Skyfire' durchsuchenSkyfire
Album:Esoteric
Genre:Black/Thrash Metal, Melodic Death Metal
Label:Pivotal Rockordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:18.09.09
CD kaufen:'Skyfire - Esoteric' bei amazon.de kaufen
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"Kitschige Brutalität"

Fünf lange Jahre sind vergangen, seit die Schweden von SKYFIRE sich mit dem Album „Spectral“ der Öffentlichkeit präsentiert haben. 2009 ist es nun so weit, der Nachfolger „Esoteric” ist geboren und lässt einige Fragen offen. Warum haben die Aufnahmen zum Album so lange gedauert? Wird der harte Melodic-Death-Metal, den die Band als Markenzeichen hat, weiter fortgesetzt oder muss man sich auf eine Neuerung einstellen?

Zu Anfang erst einmal folgendes: Die Band hat sich trotz der längeren Auszeit keinen neuen Sound angeeignet. Auf „Esoteric” wird immer noch beinharter Melodic-Death-Metal geboten, welcher sehr viel mit Black Metal-Elementen arbeitet. Das erkennt man schon an dem selbstbetitelten Opener [welcher nach einem klassischen Intro ertönt], der volle Kanne nach vorne prescht. Wie immer ist das klassische Piano, welches geradezu kitschig wirkt, extrem eingefügt und trifft auf sehr harten Melodic-Death-Sound. Extrem viele Blast Beats und harte Riffs aus dem Black Metal-Bereich bieten so einen starken Kontrast zu dem Pianosound der Band. Gesanglich geht es auch eine Nummer härter zu als bei den meisten Konkurrenten. Clean-Vocals gibt es gar nicht und die Stimme von Joakim Karlsson dringt brachial und brutal ins Ohr. Die Spielfertigkeiten der Band sind enorm und ohne sich protzig zu präsentiert, hört man den fünf Musikern ihr Talent an. Trotzdem gibt es auch ein Problem: Hits zu schreiben war noch nie die Stärke der Band, und auch auf „Esoteric“ gibt es kein Lied, welches sich als ein solches entpuppen könnte. Damit sei nicht gesagt, dass eines der Lieder schlecht sei; und trotzdem kann man ein beliebiges aus der Masse picken und man wird seine Freude haben, jedoch nicht ein Glücksgefühl hervorrufen, dass es gerade das und das Lied ist. Eigenständige Lieder zu schreiben, die als Einzelstück wahrgenommen werden, davon hat sich die Band, die noch nie dafür bekannt war, trotzdem noch ein Stück mehr entfernt. Der Bonustrack „Within Reach“ ist allerdings relativ überflüssig. Die Qualität lässt sehr zu wünschen übrig und die erstmalig auftauchenden Clean-Vocals reißen einen auch nicht wirklich vom Hocker. Von daher bietet „The Legacy Of The Defeated“ einen ordentlicheren Knüppel zum Schluss und setzt einen stimmigen Schlussstrich unter das Werk.

Fazit: „Esoteric“ ist ein beinharter Brocken, der im Melodic-Death-Metal aufgrund seiner Wechselwirkung zwischen Kitsch und kompromissloser Härte ein kleines Extrem darstellt. Wer allerdings auf ein Hit-Wunder wie z.B. CHILDREN OF BODOM hofft, der wird enttäuscht. Hier zählt die Regel – ein komplexes Werk, welches keinen Ausfall aufweisen kann, jedoch auch keinen Überhit bietet. Fans von Bands wie SCAR SYMMETRY, MISSERATION oder INTO ETERNITY, dürften mit SKYFIRE jedoch extremen Spaß haben und die Band in ihr Herz schließen.

Trackliste:
01. Deathlike Overture [Intro]
02. Esoteric
03. Rise And Decay
04. Let The Old World Burn
05. Darkness Descending
06. Seclusion
07. Misery's Supremacy
08. Under A Pitch Black Sky
09. Linger In Doubt
10. The Legacy Of The Defeated
11. Within Reach [Bonus Track]
Spielzeit: 00:55:29

Line-Up:
Joakim Karlsson - Vocals
Martin Hanner - Bass, Keyboards
Andreas Edlund - Guitars, Keyboards
Johan Reinholdz - Guitars
Joakim Jonsson - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
16.09.2009 | 14:57
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