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Cover von Skyforger -- Perkonkalve (Thunderforge)
Band: Skyforger Homepage  Metalnews nach 'Skyforger' durchsuchenSkyforger
Album:Perkonkalve (Thunderforge)
Genre:Folk Metal, Neofolk, Pagan Metal, Viking Metal
Bewertung:6 von 7
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Hier ist nun die lang erwartete dritte Veröffentlichung der lettischen Paganmetaller SKYFORGER. Und den Männern gelingt es, den durchweg hohen Standard ihrer bisherigen Studioalben zu halten!
Von den Live-Qualitäten der Band konnte man sich ja bereits auf der „Pagan Warriors Across Europe Tour“ (siehe Interview) überzeugen. Mit „Perkonkalve (Thunderforge)“ geht es also nun wieder derb zur Sache.
Die baltischen Länder, obwohl im Westen wenig bekannt, greifen auf eine Mythologie zurück, welche in Punkto Bilderreichtum und Symbolkraft der Nordischen in nichts nachsteht. So gibt es auch hier ein „Futhark“ (Runenalphabeth) mit indogermanischen Einflüssen, das auch im Artwork von SKYFORGER Verwendung findet. Traurigerweise oft Anlass, die Band im ach so fortschrittlichen Zentraleuropa zu „dissen“ und ungerechtfertigterweise ins rechte Spektrum einzuordnen.

Wie in kaum einem anderen Land Europas konnten sich der alte Volksglaube und traditionelles Heidentum im Baltikum bis heute behaupten. Dies schlägt sich wohltuend im ganzen Ambiente und der Atmosphäre von „Perkonkalve“ nieder! So greift man wiedermal auf traditionelle Folk-Instrumentierungen mit Dudelsack, Flöten und Kokle zurück.
Die zehn Tracks des Albums bieten besten Folk/Paganmetal, der, von einer skandinavischen Band interpretiert, wohl durchaus als Vikingmetal durchgehen würde. Einen erfrischenden Kontrast zur nordischen Düsternis jedoch stellen die fröhlichen, beinahe keltischen Melodieläufe dar, die in ihrer Intensität fast an SKYCLAD erinnern. Die Stimme von Vocalist Peter tut dazu ihr übriges.

Obwohl die Band einige Vorreiter des skandinavischen Blackmetal als ihre maßgeblichen Einflüsse angibt, ist davon bei „Perkonkalve“ nicht mehr viel zu finden. Vom Sound her haben die Söhne des Ostens mächtig aufgestockt, die Gitarren sind fett produziert und voluminös, überhaupt ist die ganze Produktion äußerst breitbandig ausgefallen.
Die einzelnen Tracks sind komprimiert und abgepuffert, was der Scheibe, auf einer guten Anlage gespielt, einen beinahe orchestralen Klang gibt.
Dies ist jedoch keinesfalls negativ gemeint. Man spürt vielmehr die Einflüsse einiger maßgeblicher klassischer Metalbands, die technischen Standards wurden ins Jahr 2000 gehievt!
Dennoch kommt der Folk nicht zu kurz, das Stück „The Long Dance“ beispielsweise ist ein reines Instrumental und greift eine traditionelle folkloristische Tanzmelodie auf. „The Shortest Night Of The Year“ erinnert mit seinem Intro gar an IRON MAIDEN (Wehe, irgend jemand macht dumme Bemerkungen!).
Textlich werden klassische Schlachtengemälde gezogen und die paganistische Furcht vor Göttern und Geistern evoziert. Der Hörer gewinnt damit Einblicke in eine geheime und interessante Welt abseits des Nordisch/Germanischen Asenglaubens, die für jeden Freund heidnischen Metals ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus sein dürfte! Wenn euer musikalischer Geschmack also in der Schnittmenge von BATHORY, IRON MAIDEN, ELVENKING, ULVER, SKYCLAD und STORM liegt, zuschlagen!

Trackliste:
01. Intro
02. When üsins rides
03. The shortest night of the year
04. Warlord of the night sky
05. Long dance
06. Thunderforce
07. Oh fog, oh dew
08. The woman of serpents
09. Through the gates of the world beyond
10. In darkness & frost


Michael Quien [AirRaids]
10.07.2004 | 22:30
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